Fargesie robusta Fargesia robusta

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Dichter, nicht invasiver Bambus für Hecken, frosthart bis −24 °C, ganzjährig grün. Fargesie robusta ist ein horstbildender Bambus mit festen, aufrechten Halmen und frischgrünen Blättern, die ihre Farbe auch im Winter behalten. Er erreicht etwa 2–3 m Höhe und 1–1,5 m Breite, der jährliche Zuwachs beträgt je nach Bedingungen 30–50 cm. Dank des kompakten Wuchses ohne unterirdische Ausläufer eignet er sich für immergrüne Hecken, Windschutz und Sichtschutz sowie als Solitär in kleineren Gärten. Stadtklima und Kübelkultur werden gut vertragen. Der Anbau gelingt zuverlässig im Halbschatten wie in der Sonne bei ausreichender Feuchtigkeit.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Fargesie robusta  - ein Gebirgsbambus aus den Bergregionen Westchinas, wo er im Unterwuchs der Wälder in höheren Lagen wächst. Die Art Fargesia robusta gehört zu den sogenannten horstbildenden Bambusarten, die keine invasiven unterirdischen Ausläufer bilden. Sie zeichnet sich durch feste, aufrechte, hellgrüne Halme aus, die in der Jugend teilweise von hellen Halmscheiden bedeckt sein können. Die Blätter sind schmal, frischgrün, 8–15 cm lang und bilden eine dichte, elegante Laubmasse. In Deutschland erreicht er meist 2–3 m Höhe und 1–1,5 m Breite, in günstigem Mikroklima auch etwas mehr. Dank des aufrechten Wuchses eignet er sich für immergrüne Hecken, Windschutzpflanzungen und Sichtschutz. In modernen Gestaltungen wird er mit Ziergräsern, Hortensien oder schattenliebenden Stauden kombiniert. Die Blüte ist selten und unregelmäßig und ohne Zierwert. Der Hauptwert liegt im ganzjährigen Laub, in der Struktur und in der Fähigkeit, eine kompakte grüne Wand ohne Risiko unkontrollierter Ausbreitung zu bilden.

Anbau:  Bevorzugt werden Halbschatten bis lichter Schatten und eine windgeschützte Lage, damit der Winterwind die Blätter nicht austrocknet. Am besten geeignet ist ein humoser, gut durchlässiger Boden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit, pH etwa 5,5–7, sowie eine Mulchschicht, die Temperatur und Wasserhaushalt stabilisiert. Die Pflanzung von Containerpflanzen ist von März bis Oktober möglich, am sichersten sind Frühjahr und Frühherbst. Im Sommer ist regelmäßiges Gießen förderlich, besonders in der Sonne, gedüngt wird mäßig, im Frühjahr stickstoffbetont. Eingewachsene Horste vertragen etwa −24 °C, junge Pflanzen können in strengen Wintern zurückfrieren, daher helfen ein geschützter Standort und Wintermulch. Für eine Hecke werden die Pflanzen in etwa 0,8–1,2 m Abstand gesetzt, für einen frei wachsenden Horst ist mindestens 1,5 m Platz angebracht. Krankheiten sind selten, das häufigste Risiko sind Trockenheit und winterliches Austrocknen der Blätter, besonders bei Kübelpflanzen. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, zur Verdichtung werden jedoch die ältesten Halme bodennah entfernt, im Frühjahr kann der Horst am Rand leicht eingekürzt werden. Im Kübel sind ein größeres Substratvolumen und eine zuverlässige Drainage erforderlich, im Winter zudem Schutz vor dem Durchfrieren des Wurzelballens. Es empfiehlt sich, regelmäßig organisches Material wie Kompost oder Laubkompost zu ergänzen, da Bambus für die Bildung neuer Halme viele Nährstoffe verbraucht. An Schädlingen können bei trockenem, heißem Wetter Blattläuse oder Spinnmilben auftreten, meist genügt es jedoch, die Wasserversorgung und die Luftzirkulation zu verbessern. In dichteren Pflanzungen verringert sich die Durchsicht.

Autor: Nikol | Revision: 11.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Bambus
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200 und mehr, 300 und mehr
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Fargesia B: CZ-4282 C: 26/FP/0093 D: NL

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