Europäische Eibe 'Litfass' Taxus baccata 'Litfass'

Artikelnummer: 138265
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Ein außergewöhnliches, immergrünes Nadelgehölz mit streng säulenförmigem und schlankem Wuchs. Es erreicht eine Höhe von 200 bis 300 cm und eine Breite von nur 40 bis 60 cm. Die dicht angeordneten Nadeln bestechen durch eine attraktive, sattgrüne Farbe und einen kompakten Wuchs. Es ist voll frosthart bis -25 °C und verträgt sowohl Sonne, Halbschatten als auch vollen Schatten hervorragend. Ideal als vertikaler Solitär oder für schmale Hecken geeignet.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Eibe 'Litfass' – ein sehr eleganter, langsam wachsender immergrüner Strauch, der durch seine architektonische Form besticht. Dieser Kultivar bildet einen dichten, zylindrischen Habitus mit streng aufrechten Zweigen und erreicht im Alter eine Höhe von 200 bis 300 cm bei einer außergewöhnlich schlanken Breite von 40 bis 60 cm. Die kurzen, flachen Nadeln haben eine glänzende, satte dunkelgrüne Farbe und behalten ihre Frische ohne Farbänderung das ganze Jahr über. Die Blüte erfolgt von März bis April und ist botanisch unauffällig. An den weiblichen Pflanzen bilden sich von August bis September dekorative, hellrote fleischige Samenmäntel, die den Samen umschließen. Diese Früchte dienen der ästhetischen Aufwertung, sind jedoch nicht für den Verzehr bestimmt. Alle Teile der Pflanze, mit Ausnahme des roten fleischigen Samenmantels, enthalten das hochgiftige Alkaloid Taxin. Sie zeigt eine hervorragende Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lichtverhältnisse und gedeiht problemlos in voller Sonne, im Halbschatten sowie im tiefen Schatten. Sie verträgt städtische Luftverschmutzung und regeneriert sich nach einem Formschnitt sehr gut, obwohl sie aufgrund ihrer natürlichen Form nur minimale Korrekturen benötigt. Das Gehölz ist voll frosthart bis -25 °C und widersteht den gängigen Schädlingen. Bei der Pflanzung als schmale Hecke oder grüne Wand wird ein Abstand von 40 bis 50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen empfohlen. In der Gartenarchitektur findet sie vor allem Anwendung als markanter vertikaler Akzent in modernen sowie klassischen Kompositionen, in Pflanzgefäßen, an engen Stellen an Fassaden oder als Teil streng strukturierter immergrüner Gruppen.

Eibe ist ein Nadelbaum, der für sein elegantes Aussehen und seine Langlebigkeit bekannt ist. Er gehört zu den ältesten und langlebigsten Bäumen, die ein hohes Alter erreichen können – einige Exemplare sind über tausend Jahre alt. Dieser immergrüne Strauch oder Baum hat einen dichten und langsam wachsenden Charakter. Seine dunkelgrünen Nadeln sind kurz und weich und bilden eine dichte Krone. Die Früchte der Eibe sind rote Beeren, die als einzige nicht giftig sind, im Gegensatz zum gesamten Strauch. Sie sind eine Nahrungsquelle für Vögel. Ihm behagen feuchte, humose Kalkböden, er wächst aber auch auf trockenen, mageren, schwach sauren Standorten, sowohl an vollsonnigen als auch an schattigen Plätzen. Dieser Baum verträgt Beschneidung und Formgebung gut, was ihn ideal für Hecken und die Gestaltung verschiedener Formen macht. Er ist resistent gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge und ist relativ pflegeleicht. Dank seines Wuchses und Aussehens eignet sich Taxus baccata für Zierpflanzungen, aber auch als Hecke, Gartensolitär oder für traditionelle Gartengestaltungen.

Anbau: Gedeiht am besten in voller Sonne, verträgt auch lichten Halbschatten, in warmen und windigen Lagen bewährt sich windgeschützte Lage und gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Geeignet ist frischer bis nasser, humoser Boden. Er wächst auch gut in schwereren Lehmböden und verträgt kurzzeitige Überflutungen. An dauerhaft trockenen Standorten verliert er an Vitalität und die Nadeln können vorzeitig braun werden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0. Auf stark kalkhaltigen Böden über ca. pH 7,5 kann es zu Chlorose kommen. Die Pflanzung aus Containern ist während der gesamten Vegetationsperiode von März bis November möglich, außerhalb der Frostperioden. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig, besonders bei warmem Wetter und Wind, und zwar mindestens während der ersten 2–3 Saisons, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Gedüngt wird sparsam, im Frühjahr mit Kompost oder einem langsam wirkenden Dünger. Der Schnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen von trockenem und sich kreuzendem Holz im Vorfrühling oder auf den Erziehungsschnitt des Stammes. Rinden- oder Hackschnitzelmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und dämpft Temperaturschwankungen im Wurzelbereich. Bei jungen Bäumen hilft er auch gegen das Austrocknen im Winter. In Behältern werden eher junge Pflanzen kultiviert, eine Drainageschicht und der Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren sind notwendig. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen liegt bei etwa -23 bis -30 °C. Junge Pflanzungen sind empfindlicher gegen Wurzelfrieren. Die empfohlenen Abstände betragen in der Regel 6–10 m, bei kleineren Kultivaren 3–5 m. Zu den Krankheiten können Hallimasch und Wurzelfäule bei langfristiger Vernässung ohne Sauerstoff auftreten, bei Schädlingen Blattläuse und Spinnmilben im trockenen Sommer oder blattfressende Raupen. Eine ausgeglichene Bewässerung, eine luftige Krone und ein nicht überdüngtes Substrat verringern in der Regel das Risiko.

Autorin: Lucie | Überarbeitung: 07.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Eiben (Taxus)
EAN: 2284900529948
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 300 und mehr
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Taxus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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