Europäische Eibe 'Green Rocket' Taxus baccata 'Green Rocket'
Artikelnummer: 63432 6740 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Europäische Eibe 'Green Rocket' - immergrüne Nadelgehölz-Sorte mit schmal aufrechtem bis säulenförmigem Wuchs und dunkelgrünen Nadeln. Sie geht auf die Europäische Eibe zurück, eine in Europa, Westasien und Nordafrika heimische Art. Die Sorte bildet eine schlanke, regelmäßige Krone, die dem Garten eine klare Vertikale verleiht, ohne nennenswert in die Breite zu gehen. Ausgewachsen erreicht sie etwa 2–3 m Höhe und 0,6–1 m Breite. Der Wuchs ist langsam bis mäßig langsam, dicht und gut ablesbar. Die Nadeln sind flach, ledrig, satt- bis dunkelgrün, an jungen Trieben frisch und später tiefer gefärbt. Die Blüten sind unscheinbar und erscheinen von März bis April. Die gesamte Pflanze ist giftig, daher eignet sie sich nicht für Pferdeweiden oder für Orte, an denen Kinder oder Haustiere Pflanzenteile verzehren könnten. 'Green Rocket' bewährt sich als schmaler Solitär am Eingang, als vertikaler Akzent im modernen Garten, als wiederkehrendes Element in rhythmischen Pflanzungen, als immergrüner Sichtschutz oder als Hecke dort, wo in der Breite wenig Platz zur Verfügung steht. In der Gestaltung harmoniert sie gut mit weiteren Eiben, säulenförmigen Lebensbäumen, Wacholdern, Stechpalmen, Buchsbaum und anderen immergrünen Gehölzen mit ähnlich ganzjähriger Wirkung.
Die Europäische Eibe ist ein Nadelbaum, der für sein elegantes Erscheinungsbild und seine Langlebigkeit bekannt ist. Sie zählt zu den ältesten und langlebigsten Bäumen und kann ein sehr hohes Alter erreichen - einige Exemplare sind für ein Alter von über tausend Jahren bekannt. Der immergrüne Strauch oder Baum wächst dicht und langsam. Die dunkelgrünen Nadeln sind kurz und weich und bilden eine dichte Krone. Die Früchte der Eibe sind rote, beerenartige Samenmäntel, die im Gegensatz zur übrigen Pflanze als einziger Teil nicht giftig sind. Für Vögel sind sie eine Nahrungsquelle. Ideal sind humose, feuchte, kalkhaltige Böden, die Eibe wächst aber auch auf trockenen und mageren, schwach sauren Standorten in voller Sonne ebenso wie an schattigen Plätzen. Sie verträgt Schnitt und Formgebung sehr gut, was sie ideal für Hecken und Formschnitt macht. Gegenüber den meisten Krankheiten und Schädlingen ist sie widerstandsfähig und vergleichsweise pflegeleicht. Dank ihres Wuchses und Erscheinungsbildes eignet sich Taxus baccata für Zierpflanzungen, aber auch als Hecke, Solitär oder für traditionelle Gartengestaltungen.
Anbau: Die Eibe gedeiht in voller Sonne ebenso wie im Halbschatten und Schatten, in warmen und windigen Lagen bewähren sich ein geschützter Standort und eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Geeignet ist frischer bis nasser, humoser Boden, auch in schwereren Tonböden wächst sie gut und verträgt kurzzeitige Überflutung, an dauerhaft trockenen Standorten verliert sie dagegen an Vitalität und die Nadeln können vorzeitig braun werden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0, auf stark kalkhaltigen Böden über ca. pH 7,5 kann Chlorose auftreten. Die Pflanzung von Containerpflanzen ist während der gesamten Vegetationszeit von März bis November möglich, außer bei gefrorenem Boden. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, besonders bei Wärme und Wind, und zwar mindestens in den ersten 2–3 Saisons, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger. Der Rückschnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen trockener und sich kreuzender Äste im zeitigen Frühjahr, gegebenenfalls auf das Aufasten des Stammes im Rahmen des Erziehungsschnitts. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel stabilisiert die Feuchtigkeit und mildert Temperaturschwankungen im Wurzelbereich, bei jungen Pflanzen schützt sie zudem vor Frosttrocknis. Im Kübel werden eher junge Pflanzen kultiviert, notwendig sind eine Drainageschicht und ein Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren. Die Frosthärte eingewachsener Pflanzen liegt bei etwa -23 bis -30 °C, junge Pflanzungen sind empfindlicher gegenüber dem Durchfrieren der Wurzeln. Die empfohlenen Pflanzabstände betragen meist 6–10 m, bei kleineren Sorten 3–5 m. An Krankheiten können Hallimasch und Wurzelfäule bei dauerhafter Staunässe ohne Sauerstoff auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Spinnmilben in trockenen Sommern oder blattfressende Raupen. Ausgeglichenes Gießen, eine luftige Krone und ein nicht überdüngtes Substrat verringern das Risiko in der Regel.
Autor: Kristýna | Revision: 02.07. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Eiben (Taxus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Taxus B: CZ-4282 C: 26/FP/0122 D: NL |
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