Europäische Eibe 'David' Taxus baccata 'David'

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Europäische Eibe 'David' – immergrüne, schmale Säulenform mit hellerer Benadelung. In Gärten ist die Sorte seit Ende der 80er-Jahre bekannt. Die Art Taxus baccata stammt aus Europa und Westasien und verträgt Halbschatten und Schatten gut. 'David' bildet eine dichte, aufrechte Verzweigung. Die Nadeln sind flach, dunkelgrün mit breitem goldgelbem Rand, der in der Sonne am kräftigsten ausfällt. Das Wachstum ist langsam, meist 10–20 cm pro Jahr, die Endgröße liegt bei 2,5–4 m × 0,5–1 m. Im Frühjahr erscheinen kleine Pollenzapfen. Als männliche Sorte bildet sie keine roten Samenmäntel. Die gesamte Pflanze ist giftig. Als senkrechte Dominante neben Gräsern oder Lavendel kommt der Kontrast des gelben Nadelrandes besonders gut zur Geltung.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Europäische Eibe 'David' - immergrüne Sorte der Europäischen Eibe, gezüchtet für einen schmalen, säulenförmigen Wuchs und eine hellere Färbung der Nadeln. In Gärten wird sie seit Ende der 80er-Jahre des 20. Jahrhunderts geführt. Die Ausgangsart Taxus baccata stammt aus Europa und Westasien und wächst natürlicherweise als Unterholzgehölz im Halbschatten bis Schatten, was sich auch in der guten Schattenverträglichkeit widerspiegelt. 'David' bildet eine dichte, streng aufrechte Verzweigung mit leicht aufgelockerter Spitze. Die Nadeln sind flach, dunkelgrün mit breitem goldgelbem Rand, in den oberen Partien ist der gelbe Ton meist auffälliger, vor allem in voller Sonne. Das Wachstum ist langsam, der jährliche Zuwachs liegt häufig bei etwa 10–20 cm, weshalb sich die Sorte auch für kleinere Gärten gut eignet. Ausgewachsen erreicht sie je nach Standort und Schnitt meist etwa 2,5–4 m Höhe und 0,5–1 m Breite. Die Blüten sind unscheinbar, im Frühjahr erscheinen kleine Pollenzapfen. Als männliche Sorte bildet sie keine roten Samenmäntel und damit auch nicht die typischen „Beeren“, die weibliche Pflanzen schmücken. In der Gestaltung wirkt sie als architektonische Senkrechte zu Ziergräsern, Lavendel, Efeu oder feintexturierten Laubgehölzen, wo der Kontrast des gelben Nadelrandes zur Geltung kommt. Die gesamte Pflanze ist giftig, besondere Vorsicht erfordern die Samen, daher wird der Standort mit Rücksicht auf Kinder und Tiere gewählt.

Die Europäische Eibe ist ein Nadelbaum, der für sein elegantes Erscheinungsbild und seine Langlebigkeit bekannt ist. Sie gehört zu den ältesten und langlebigsten Bäumen und kann ein sehr hohes Alter erreichen - einige Exemplare sind für ein Alter von über tausend Jahren bekannt. Der immergrüne Strauch oder Baum wächst dicht und langsam. Die dunkelgrünen Nadeln sind kurz und weich und bilden eine dichte Krone. Die Früchte der Eibe sind rote Beeren, deren roter Samenmantel als einziger Pflanzenteil nicht giftig ist. Für Vögel sind sie eine Nahrungsquelle. Zusagend sind humose, feuchte, kalkhaltige Böden, sie wächst aber auch auf trockenen, mageren, schwach sauren Standorten in voller Sonne ebenso wie an schattigen Plätzen. Der Baum verträgt Schnitt und Formgebung sehr gut, was ihn ideal für Hecken und Formschnitt macht. Er ist gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge widerstandsfähig und relativ pflegeleicht. Dank Wuchs und Erscheinungsbild eignet sich Taxus baccata für Zierpflanzungen, aber auch als Hecke, Solitär im Garten oder für traditionelle Gartengestaltungen. 

Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, verträgt auch lichten Halbschatten, in warmen und windigen Lagen bewähren sich ein geschützter Standort und gleichmäßige Bodenfeuchte. Geeignet ist frischer bis nasser, humoser Boden, sie wächst auch gut in schwereren Lehmböden und verträgt kurzzeitige Überflutung, an dauerhaft trockenen Standorten verliert sie dagegen an Vitalität und die Nadeln können vorzeitig braun werden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0, auf stark kalkhaltigen Böden über etwa pH 7,5 kann Chlorose auftreten. Die Pflanzung aus dem Container ist während der gesamten Vegetationsperiode von März bis November möglich, außer bei gefrorenem Boden. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, besonders bei Wärme und Wind, und zwar mindestens in den ersten 2–3 Jahren, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger. Der Rückschnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen trockener und sich kreuzender Äste im Vorfrühling, gegebenenfalls auf das Aufasten des Stammes. Mulch aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und dämpft Temperaturschwankungen im Wurzelbereich, bei jungen Bäumen hilft er auch gegen Frosttrocknis. Im Kübel werden eher junge Pflanzen kultiviert, notwendig sind eine Drainageschicht und ein Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt bei etwa -23 bis -30 °C, junge Pflanzungen sind empfindlicher gegenüber Durchfrieren der Wurzeln. Die empfohlenen Pflanzabstände betragen meist 6–10 m, bei kleineren Sorten 3–5 m. An Krankheiten können Hallimasch und Wurzelfäule bei lang anhaltender Staunässe ohne Sauerstoff auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Spinnmilben in trockenen Sommern oder blattfressende Raupen. Ausgeglichenes Gießen, eine luftige Krone und ein nicht überdüngtes Substrat senken das Risiko in der Regel.

Autor: Nikol | Revision: 16.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Eiben (Taxus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 300 und mehr
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Taxus B: CZ-4282 C: 26/FP/0122 D: NL
Plant Passport 2: A: Taxus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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