Erythrina - Mexikanischer Korallenbaum Erythrina coralloides
Artikelnummer: 129637Detaillierte Produktbeschreibung
Erythrina - Mexikanischer Korallenbaum - ein laubabwerfender Strauch bis kleiner Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler, ursprünglich aus Ostmexiko, wo er an trockeneren Hängen und in lichten Wäldern mit ausgeprägtem Wechsel von Trockenheit und Regen wächst. Er gehört zu den Arten mit einem tieferen Wurzelsystem und Wurzelknöllchen, die Luftstickstoff binden, daher verträgt er auch ärmere Böden gut. In unseren Gärten wird er hauptsächlich als markante, exotisch wirkende Solitärpflanze eingesetzt. Er besticht durch seine ungewöhnliche Phänologie: Zum Winterende und im Frühjahr bildet er an den Enden verdrehter, dorniger Äste dichte Trauben von röhrenförmigen Blüten in korallenroten Tönen, oft noch vor dem Austreiben der Blätter. Die Blüten erinnern an kleine Zapfen und öffnen sich allmählich, sodass der Effekt mehrere Wochen anhält, üblicherweise von April bis Juni, je nach Verlauf des Frühlings und der Temperatur des Überwinterungsortes. Die Blätter sind dreizählig, einzelne Blättchen 5–12 cm lang, im Sommer spenden sie leichten Schatten und im Herbst gehen sie in gelbe Töne über. Nach der Blüte bilden sich Schoten mit auffallend roten Samen. Die Samen enthalten Alkaloide und sind giftig, daher eignen sie sich nicht für Pflanzungen mit kleinen Kindern oder Haustieren und es ist ratsam, bei der Handhabung Handschuhe zu tragen. Im europäischen Anbau wird sie am häufigsten in Behältern oder an sehr geschützten Stellen als Akzent an Terrassen und Pergolen kultiviert.
Kultivierung: Benötigt einen Standort in voller Sonne und windgeschützt an einer Mauer oder im Hof, wo sie sich schnell erwärmt und kein kalter Wind stört. Das Substrat bewährt sich als durchlässig, lehmig-sandig bis steinig, mit Kompostanteil, pH-Wert ca. 6,0–7,5 und mit deutlicher Drainage, da langanhaltende Staunässe das Risiko von Wurzelfäule erhöht. Die Bewässerung sollte während der Wachstumsperiode regelmäßig erfolgen, zwischen den Bewässerungen kann die Oberfläche leicht antrocknen. Von Mai bis August wird eine Düngung mit einem ausgewogenen Dünger verwendet, eine sparsame Dosierung ist ratsam, damit die Triebe bis zum Herbst ausreifen. Der Schnitt erfolgt nach der Blüte oder Ende des Winters, dabei werden schwache und beschädigte Teile entfernt und überwachsene Triebe gekürzt. Die Frostbeständigkeit ist gering: ausgereifte Pflanzen vertragen nur kurzfristige Kälteeinbrüche von etwa -3 bis -4 °C, daher wird eine Überwinterung frostfrei, idealerweise bei 5–10 °C und mit reduzierter Bewässerung empfohlen. Im Frühjahr wird die Pflanze nach Abklingen der Fröste, meist im Mai, ins Freie gebracht. Bei der Kübelkultur wird mit einer Endgröße von etwa 2–4 m × 2–3 m und einem ausreichend stabilen Behälter gerechnet. Die häufigsten Schädlinge sind Blattläuse im Frühjahr und Spinnmilben bei Trockenheit. Bei der Handhabung ist es ratsam, die Dornen zu berücksichtigen. Im Garten wird für eine Solitärpflanzung ein Abstand von etwa 3–4 m zu anderen Gehölzen eingehalten.
Autor: Nikol | Revision: 24.2.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900453243 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Erythrina B: CZ-4282 C: 25/FP/0048 D: NL |
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