Erdbeer-Fingerhut - Digitalis mertonensis Digitalis mertonensis

Artikelnummer: 722045 3295 Variante wählen
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Fingerhut-Hybrid mit auffallend großen Glockenblüten von bis zu 6 cm, außen altrosa und innen fein gepunktet. Blüht normalerweise von Juni bis Juli auf Stielen von 0,8–1,0 m. Zur Blütezeit ähnelt er Digitalis purpurea, hat aber festere, kompaktere Horste. Gedeiht am besten in humosem, durchlässigem Boden mit mäßiger Feuchtigkeit in voller Sonne und im Halbschatten, ohne Staunässe im Winter. Die Pflanze ist unter den Bedingungen der Tschechischen Republik frostbeständig und zieht Bestäuber an, ist aber gleichzeitig giftig. Es wirkt weicher als beim gewöhnlichen roten Fingerhut, die Farbe erinnert an „zerdrückte Erdbeere“.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Mertensischer Fingerhut – eine Gartensorte, die durch die Kreuzung von Digitalis purpurea und Digitalis grandiflora entstanden ist und ursprünglich in England im Raum Merton bei Oxford gezüchtet wurde. Die Hybride wurde seit Mitte der 1920er Jahre in Gärten kultiviert und Anfang der 1930er Jahre botanisch beschrieben. Sie bildet eine grundständige Rosette aus rauhhaarigen, länglichen Blättern, und zur Blütezeit ragen Stängel von 80–100 cm Höhe empor. Der Blütenstand ist meist einseitig, dicht, mit trichterförmigen, etwa 5–6 cm langen Glocken in einem Altrosa- bis kupferrosafarbenen Ton, mit einem helleren Saum und dunkleren Sprenkeln im Schlund. Es wirkt weicher als beim gewöhnlichen roten Fingerhut, die Farbe erinnert an „zerdrückte Erdbeere“. In Kompositionen kommt sie in natürlichen und ländlichen Beeten, zwischen Sträuchern, an Zäunen oder im lichten Unterwuchs zur Geltung, wo sie Farne, Storchschnäbel und Ziergräser ergänzt. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln gerne aufgesucht. Die gesamte Pflanze ist giftig, enthält Herzglykoside, daher ist eine sichere Platzierung ratsam. Ihre hohen Blütenstiele kommen in Gartengestaltungen gut zur Geltung und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.

Kultivierung: Sie gedeiht in voller Sonne und im Halbschatten; an trockenen und heißen Standorten bewährt sich ein Platz mit leichter Beschattung und Windschutz. Der Boden ist am besten humos, nährstoffreich und durchlässig, eher frisch feucht, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5, ohne langfristige winterliche Staunässe. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, ein Abstand von 40–45 cm entspricht etwa 4–6 Stück pro m². In einem Topf kommt ein voluminöserer Blumentopf und eine Drainageschicht zur Geltung, da die Wurzeln stehendes Wasser schlecht vertragen. Die Bewässerung ist vor allem nach dem Pflanzen und bei länger anhaltender Trockenheit wichtig, die Düngung mit Kompost im Frühjahr reicht normalerweise aus und regelmäßiges Mulchen mit Laub gleicht Feuchtigkeitsschwankungen aus. Nach der Blüte wird das Beschneiden des Hauptstiels empfohlen, wodurch die Seitenknospen gefördert und die Blütezeit verlängert wird. Bei höheren Stielen in offenen Lagen ist eine unauffällige Stütze gegen Umknicken von Vorteil. Es handelt sich um eine kurzlebige Staude, die oft 2-4 Jahre überdauert, sich aber gerne durch Selbstaussaat erhält, wenn ein Teil der Samenkapseln zur Aussaat verbleibt. Junge Sämlinge lassen sich in der Regel im ersten Jahr, in dem sie nur eine Blattrosette bilden, leicht umpflanzen. Die Frostbeständigkeit bewährt sich unter unseren Bedingungen bis ca. -30 °C, ein größeres Risiko stellt die Winterfeuchtigkeit dar, daher ist durchlässiger Boden und leichtes Anhäufeln mit Kies um den Wurzelhals herum geeignet. Von Krankheiten können Mehltau, Falscher Mehltau und Blattflecken auftreten, von Schädlingen Blattläuse, eventuell Blatt- und Blütenälchen. In dichten und dauerhaft feuchten Beständen erhöht sich das Risiko.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 20.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch D)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100
Blütenfarbe: Rosa, lila
Blütezeit: Mai, Juni, Juli
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Digitalis B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL
Plant Passport 2: A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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