Engelmann-Fichte 'Glauca' Picea engelmannii 'Glauca'
Artikelnummer: 112182Detaillierte Produktbeschreibung
Engelmann-Fichte 'Glauca' - eine relativ schnell wachsende Sorte, die aus West-Nordamerika stammt und dort von British Columbia über die Kaskaden und die Rocky Mountains bis in den Südwesten der USA Berg- und subalpine Wälder bildet. In der Natur wächst sie in höheren Lagen mit langer Schneebedeckung, oft zwischen 1500–3500 m, an Hängen und in kühlen Tälern mit dauerhaft feuchtem, aber durchlässigem Boden. Die Sorte 'Glauca' ist eine Auswahl, die für ihre regelmäßige Kronenstruktur und ihre blaugrünen Nadeln mit deutlicher wachsartiger Bereifung geschätzt wird, die im Licht einen silbrigen Effekt erzeugt. Die Hauptäste sind leicht nach oben gebogen, die Seitenäste hängen nach unten und verleihen dem Baum eine ruhige „bergige“ Silhouette. Im Frühjahr treiben die Triebspitzen etwas heller aus, sodass die Aststruktur auch aus der Nähe gut erkennbar ist. Die Nadeln sind mittellang, steif, bei Berührung nur leicht stechend und duften beim Zerreiben harzig. Die Bestäubung erfolgt normalerweise im Mai bis Juni, und bei älteren Bäumen können hängende Zapfen von etwa 4–7 cm Länge gebildet werden, die im Laufe der Saison von violetten Tönen zu hellbraun wechseln. Im Vergleich zur Fichte wirkt die Nadelung kühler, bläulicher und die Krone ist regelmäßiger. In tschechischen Gärten wird sie als Solitär auf offenen Rasenflächen, in größeren Steingärten und Heidegärten sowie als Baum in Parkkompositionen eingesetzt, wo der blaue Farbton dunkelgrüne Gehölze mildert und Stein oder helle Mulch hervorhebt.
Die Engelmann-Fichte ist ein stattlicher Nadelbaum aus dem Westen Nordamerikas, wo sie in höheren Lagen der Rocky Mountains wächst. Bei uns ist sie eher selten, wird aber wegen ihres eleganten Aussehens, ihrer feinen Nadeln und ihrer guten Kälteresistenz als Zier- und Landschaftsgehölz geschätzt. Sie wächst mittelschnell und kann in der Reife unter unseren Bedingungen 20–25 Meter erreichen, wobei sie eine schlanke, regelmäßig kegelförmige Kronenform beibehält. Die Äste sind leicht überhängend, was ihr eine elegante Silhouette verleiht. Die Rinde ist jung glatt, grau, später schuppig und braun. In Parks und größeren Gärten wird sie hauptsächlich als Solitär oder in gemischten Nadelgehölzgruppen verwendet, wo sie mit ihrem bläulichen Schimmer und ihrem natürlich anmutigen Wuchs zur Geltung kommt. Sie wird von denen geschätzt, die eine dekorative, widerstandsfähige und gleichzeitig unauffällig schöne Fichtenart suchen.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten |
|---|---|
| EAN: | 2284900489785 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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