Engelmann-Fichte 'Bush's Lace' Picea engelmannii 'Bush´s Lace'
Artikelnummer: 720082Detaillierte Produktbeschreibung
Engelmannsche Fichte 'Bush's Lace' - Die Sorte 'Bush's Lace' entstand als Auslese aus der Kultivierung und wird oft mit einer Entdeckung von Richard Bush in Oregon in Verbindung gebracht. Der Wuchs ist aufrecht, schmal kegelförmig bis säulenförmig mit einem markanten zentralen Ende. Seitenäste ragen zunächst seitlich aus und neigen sich dann an den Enden nach unten, wodurch sich um den Stamm allmählich ein fein geschichteter „Rock“ mit überhängenden Triebspitzen bildet. Die Nadeln sind länger und fühlen sich weicher an als die des Stechfichtenbaums, sie sind silbrig-blau bis blaugrün bereift und im Frühjahr erscheinen hellere Zuwächse. Im Garten wird er als Solitär am Eingang, auf dem Rasen oder im Vorgarten eingesetzt, oder in Gruppen mit anderen Nadelbäumen. Er passt gut zu Heidekraut und Erikawurzeln, Ziergräsern, Blaubeeren und Rhododendren, wo der blaue Farbton der Nadeln schon von weitem zu erkennen ist. Die Engelmann-Fichte (Picea engelmannii) stammt aus den Bergregionen des westlichen Nordamerikas, wo sie in höheren Lagen der Rocky Mountains und der Kaskaden wächst und an Kälte, Wind und lange Schneedecken gewöhnt ist.
Die Engelmann-Fichte ist ein stattlicher Nadelbaum aus dem Westen Nordamerikas, wo sie in höheren Lagen der Rocky Mountains wächst. Bei uns ist sie eher selten, wird aber wegen ihres eleganten Aussehens, ihrer feinen Nadeln und ihrer guten Kälteresistenz als Zier- und Landschaftsgehölz geschätzt. Sie wächst mittelschnell und kann in der Reife unter unseren Bedingungen 20–25 Meter erreichen, wobei sie eine schlanke, regelmäßig kegelförmige Kronenform beibehält. Die Äste sind leicht überhängend, was ihr eine elegante Silhouette verleiht. Die Rinde ist jung glatt, grau, später schuppig und braun. In Parks und größeren Gärten wird sie hauptsächlich als Solitär oder in gemischten Nadelgehölzgruppen verwendet, wo sie mit ihrem bläulichen Schimmer und ihrem natürlich anmutigen Wuchs zur Geltung kommt. Sie wird von denen geschätzt, die eine dekorative, widerstandsfähige und gleichzeitig unauffällig schöne Fichtenart suchen.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revize: 16.1.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten |
|---|---|
| EAN: | 2284900489778 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 700 und mehr, 800 und mehr |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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