Eisenhutblättrige Scheinrebe Ampelopsis aconitifolia
Artikelnummer: 100390Detaillierte Produktbeschreibung
Eisenhutblättriger Wein - eine Kletterpflanze, ursprünglich aus dem nördlichen und mittleren Teil Ostchinas, wo sie in Gebüschen, an grasbewachsenen Hängen und an den Rändern lichter Wälder wächst. Im Garten verhält sie sich wie eine laubabwerfende, stark wachsende Kletterpflanze, die mit der richtigen Rankhilfe eine Höhe von 6-10 m und je nach Platz eine Breite von 3-4 m erreicht. Dünne, biegsame Triebe sind anfangs grün, später werden sie braun und verholzen, sie haften mit verzweigten Ranken an Stützen, ähnlich wie Weinreben. Die Blätter sind tief handförmig geteilt, meist mit drei bis fünf schmalen Lappen, was ein feines, gegliedertes Aussehen erzeugt. Einzelne Blättchen sind etwa 5-10 cm lang, oberseits sattgrün, unterseits heller, im Frühling oft mit einem leicht bronzefarbenen Anflug. Im Herbst gehen sie in gelbliche Töne über, manchmal mit einem Hauch von Orange. Die Blüten erscheinen im Mai bis Juli in kleinen, flachen Dolden in den Blattachseln. Sie sind grünlich-weiß, auf den ersten Blick unauffällig, bieten aber dennoch Nektar und Pollen für Bienen und andere Kleininsekten. Nach der Blüte folgt die Bildung kleiner kugelförmiger Beeren, die sich Ende Sommer und Anfang Herbst, meist im August bis September, entwickeln. Die Beeren sind etwa 5-8 mm groß, in Trauben zu mehreren Dutzend Stück, gefärbt in Gelb, Orange oder Braun mit dunkleren Punkten. Die Früchte sind nicht zum Verzehr bestimmt, sie dienen hauptsächlich als Zierde der Pflanzung und als Nahrung für Vögel. In der Gartengestaltung wird sie zur Begrünung von Pergolen, Zäunen, Hauswänden und zur Begrünung alter Bäume eingesetzt, wo die fein geteilten Blätter die Silhouette des Stammes mildern. Sie eignet sich für größere Gärten mit viel Platz, kann aber bei regelmäßigem Schnitt auch auf kleineren Strukturen gehalten werden. Aufgrund ihres schnellen Wachstums wird sie dort eingesetzt, wo eine schnelle Begrünung vertikaler Elemente erwünscht ist.
Anbau: Für den Anbau unter unseren Bedingungen ist ein sonniger bis halbschattiger Standort geeignet, in wärmeren Gebieten verträgt sie auch leichten Schatten, wobei sie bei vollerem Licht dichteres Laub bildet und das Holz besser ausreift. Ideal ist ein geschütztes Mikroklima an einer Wand oder Pergola, aber in gemäßigteren Lagen gedeiht er auch an offeneren Stellen gut. Er bevorzugt tiefgründigen, humosen, mittelmäßig nährstoffreichen Boden, der gut durchlässig und mäßig feucht ist, ohne lang anhaltende Staunässe. Geeignet ist ein leicht saures bis neutrales pH in einem Bereich von etwa 6,0-7,5. Bei der Pflanzung wird eine aufgelockerte und mit Kompost angereicherte Pflanzgrube empfohlen, damit sich die Wurzeln leicht in die Umgebung ausbreiten können. Die Pflanzen werden von März bis Mai oder von September bis Oktober gepflanzt, bei Containerware je nach Wetterlage während der gesamten frostfreien Zeit. Für eine gleichmäßige Einbindung des Bestandes werden Abstände von etwa 1,5-2 m je nach Größe der Konstruktion gewählt. Bereits bei der Pflanzung ist es wichtig, eine stabile Stütze einzuplanen, zu der die Triebe allmählich geführt und leicht angebunden werden, bis sie sich von selbst mit Haftwurzeln festhalten. In den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßigere Bewässerung entscheidend, insbesondere in den sommerlichen Trockenperioden, damit die Pflanze gut anwurzelt und ein starkes Gerüst aus Trieben bildet. Nach dem Anwurzeln verträgt er vorübergehende Trockenheit relativ gut, insbesondere wenn der Boden mit einer Schicht Rinde oder Hackschnitzeln gemulcht wird, was die Verdunstung reduziert und das Mikroklima der Wurzeln verbessert. Die Düngung ist in der Regel in Form von Kompost oder organischem Dünger einmal jährlich im Frühjahr ausreichend, auf nährstoffarmen Böden kann zusätzlich ein Dünger für Zierhölzer ergänzt werden. Ein Rückschnitt ist nicht kompliziert und erfolgt nach Bedarf im Frühjahr oder nach der Hauptwachstumsphase. Entfernt werden trockene, gefrorene und schwache Triebe, dichte Stellen werden ausgelichtet und zu lange Ranken werden gekürzt, um die gewünschte Höhe und Breite des Bewuchses zu erhalten. Die Frostbeständigkeit liegt unter europäischen Bedingungen etwa bei -23 bis -25 °C. In kälteren Lagen profitiert die Wurzelzone von einer Wintermulchung und einer Pflanzung an einem geschützteren Standort. Junge Pflanzen können im extrem harten Winter teilweise erfrieren, treiben aber aus der gut ausgereiften Basis normalerweise wieder aus. Krankheiten und Schädlinge treten nur vereinzelt auf, wie z. B. Blattläuse oder Mehltau bei längerem Stress. Generell handelt es sich um eine widerstandsfähige, langlebige Kletterpflanze, die auch für Anfänger geeignet ist, die schnell und dauerhaft vertikale Flächen begrünen möchten.
Autor: Jana | Überarbeitung: 3.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kletterpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900222290 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 600 und mehr |
| Blütenfarbe: | Weiß, Grün |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Ampelopsis B: CZ-4282 C: 25/FP/0120 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Ampelopsis B: CZ-4282 C: 26/FP/0007 D: PL |
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