Echtes Mädesüß - Filipendula ulmaria Filipendula ulmaria
Artikelnummer: 720502Detaillierte Produktbeschreibung
Filipendula ulmaria - eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rosengewächse, ursprünglich aus Europa und Westasien, wächst natürlich auf feuchten Wiesen, in Auenwäldern, an Gräben und Ufern von Gewässern. Im Garten bildet sie aufrechte, horstige Bestände mit kräftigen Stängeln und einem kurzen, unterirdischen Rhizom, wodurch sie sich allmählich ausbreitet. Die Blätter sind unpaarig gefiedert mit deutlich gesägten Blättchen, auf der Unterseite oft heller und fein behaart, sodass sie auch außerhalb der Blüte dekorativ wirkt. Von Juni bis August erscheinen über dem Laub verzweigte Rispen kleiner Blüten, deren cremeweiße Farbe weich und natürlich wirkt. Der Blütenstand ist meist 10–20 cm groß, die einzelnen Blüten sind nektarreich und verströmen einen ausgeprägten Honigduft, weshalb die Art als bienenfreundliche Pflanze für natürliche und Wiesenbepflanzungen geschätzt wird. Die Blüten werden traditionell zur Aromatisierung von Getränken, Essigen und Sirupen oder für Kräutermischungen verwendet. Die Pflanzenteile enthalten unter anderem Tannine, Flavonoide und mit Salicylaten verwandte Verbindungen, was die lange Geschichte der Verwendung in der europäischen Kräuterheilkunde erklärt, ohne dass spezifische gesundheitliche Wirkungen versprochen werden müssen. In Kompositionen lässt sich das Mädesüß gut mit gelben Schwertlilien, Blutweiderich, Tannenwedel, Seggen, Funkien, Prachtspieren und anderen Stauden kombinieren, die feuchtere Böden mögen. In Wassernähe bildet es einen natürlichen Übergang zwischen dem Beet und der Uferzone. Der Blütenstand kommt auch in lockeren Sträußen zur Geltung, wo er Leichtigkeit und Duft verleiht.
Pflege: Eine langlebige Staude für Sonne bis Halbschatten, am besten in mäßig windgeschützter Lage und in einem Mikroklima mit gleichmäßiger Bodenfeuchtigkeit. In wärmeren Regionen ist eine leichte Schattierung zur Mittagszeit vorteilhaft, da Trockenheit die Blüte verkürzt und zu Blattverwelkung führt. Ein humoser, nährstoffreicher Boden, frisch bis feucht mit guter Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5 ist geeignet. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober. Der Pflanzabstand wird je nach Wuchs gewählt: kompakte Kultivare 35–45 cm, mittlere 50–60 cm, kräftige Arten 70–90 cm. Die Bewässerung ist hauptsächlich im ersten Jahr und bei Sommerhitze wichtig, wobei der Boden stets leicht feucht gehalten wird, kurzzeitige Trockenheit wird eher schlecht vertragen. Eine Düngung im Vorfrühling mit Kompost oder organischem Dünger fördert die Blüte, hohe Stickstoffgaben sind nicht ratsam. Laubmulch oder Kompost in einer Schicht von 3–5 cm stabilisiert die Feuchtigkeit und reduziert Unkraut. Die Blütezeit ist je nach Art und Sorte meist von Juni bis August. Nach der Blütezeit können die Blütenstiele als Struktur verbleiben, im Herbst oder im späten Winter werden die trockenen oberirdischen Teile bodeneben entfernt. Im Behälter werden sie in einem tieferen Topf mit Drainage und einem Substrat mit höherem organischen Anteil angebaut, das Gießen erfolgt häufiger und im Winter hilft der Schutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren. Die Frostbeständigkeit ist in der Regel hoch, die meisten Mädesüß-Arten vertragen zuverlässig -25 °C und bei vielen Arten werden bis zu -34 °C angegeben. An Krankheiten können Mehltau, Blattflecken oder Grauschimmel bei zu dichter Bepflanzung und längerem Benetzen der Blätter auftreten. Als Schädlinge treten Blattläuse und Schnecken auf, bessere Luftzirkulation und gleichmäßige Feuchtigkeit reduzieren das Risiko von Problemen.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 26.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch F) |
|---|---|
| EAN: | 2284900308314 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-140, 80-100, 100-120 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Filipendula B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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