Echtes Labkraut - Galium verum Galium verum

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Feines Wiesen-Kraut, das sich für natürliche Beete eignet, füllt schnell die Ränder von Pflanzungen und erhellt im Sommer den Bewuchs in warmem Gelb. Von Juni bis August bildet es verzweigte Rispen kleiner Blüten, die Bestäuber anlocken, und aus einem 30–60 cm hohen Horst entwickelt sich allmählich ein weiches Kissen. Es bevorzugt durchlässigen Boden mit einem pH-Wert von etwa 6–8 und eher sparsame Bewässerung, verträgt aber auch Trockenheit gut. Es zeichnet sich neben Gräsern, Thymian und Fetthennen aus, wo es sich auch als Schnittblume eignet. Im Gegensatz zum Kletten-Labkraut haftet es nicht an der Kleidung und wirkt im Beet ruhiger.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Echtes Labkraut - ein ausdauerndes Kraut aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), verbreitet im warmen bis gemäßigten Eurasien und in Nordwestafrika. In der Natur wächst es auf Wiesen, Steppenhängen, in lichten Gebüschen und an Wegrändern, oft auf Böden mit höherem Kalziumgehalt. Im Garten findet es Anwendung in Wiesen- und Prärieanpflanzungen, an Hängen und in Schotterflächen, wo es wie ein zarter gelber Nebel zwischen Gräsern wirkt. Es bildet schlanke Stängel, die aufrecht oder leicht überhängend sein können, und Blätter in zahlreichen Quirlen, schmal bis linealisch, mit leicht eingerolltem Rand, ohne Dornen. In voller Blüte ist es etwa 30–60 cm hoch, auf üppigeren Böden 80–100 cm, und breitet sich zu weichen Polstern aus. Von Juni bis August trägt es an den Stielenden dichte, verzweigte Rispen kleiner sternförmiger Blüten, die zart nach Honig duften. Nektar und Pollen werden von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen gesucht. Die Pflanze ist bekannt für ihre traditionelle Verwendung beim Gerinnen von Milch bei der Käseherstellung, dank der Anwesenheit von Enzymen, die die Koagulation fördern. In Kompositionen lässt es sich gut mit Schwingel, Federgras, Salbei, Thymian, Schafgarbe oder trockenheitsliebenden Fetthennen kombinieren.

Anbau: Der Standort ist sonnig bis leicht halbschattig, idealerweise warm, luftig und nicht staunass. Im Halbschatten blüht sie spärlicher und streckt sich mehr. Die Pflanzungen erfolgen unter den Bedingungen der Tschechischen Republik von März bis Oktober, die Blüte setzt ab Juni ein. Wächst am besten in durchlässigem sandig-lehmigem Boden, verträgt auch kalkhaltigen Untergrund, empfohlener pH-Wert liegt bei etwa 6,0–8,2. In schwererem Boden bewährt sich die Beimischung von Kies und eine Drainageschicht, da winterliche Staunässe die Lebensdauer verkürzt. Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und im ersten Sommer wichtig, später kommt die Pflanze in der Regel mit trockeneren Perioden zurecht, während dauerhaft nasser Boden Wurzelfäule begünstigt. Die Düngung ist sparsam, Frühlingskompost reicht aus, auf zu nährstoffreichem Boden ist der Bestand lockerer. Ein Rückschnitt ist meist nicht notwendig, nach der Hauptblüte kann der Bestand zur Verdichtung und zur Begrenzung der Selbstaussaat gekürzt werden. Als Mulch wird ein leichter gewählt, bei trockenen Anpflanzungen bewährt sich Kies. Die Frostbeständigkeit wird mit etwa -25 bis -35 °C angegeben, die Überwinterung ist vor allem in gut durchlässigem Boden zuverlässig. Im Gefäß eignet sich ein tieferer Topf mit Drainageschicht und mineralischerem Substrat, im Winter hilft der Schutz vor Durchnässung. Krankheiten und Schädlinge sind meist selten, gelegentlich treten Blattläuse oder Mehltau bei Verdichtung auf, im dichten Mulch können Schnecken schädigen. Empfohlene Abstände sind 30–35 cm, was etwa 7–9 Pflanzen pro m² entspricht, und der Bestand kann nach einigen Jahren im Frühjahr durch Teilung verjüngt werden.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 26.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kräuter & Heilpflanzen
EAN: 2284900384967
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60, 20-40
Blütenfarbe: Bernstein
Blütezeit: Juni, Juli, August
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Galium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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