Echter Wurmfarn - Dryopteris filix-mas Dryopteris filix-mas
Artikelnummer: 3319Detaillierte Produktbeschreibung
Männlicher Wurmfarn - eine heimische Art der Wurmfarngewächse, verbreitet in der gesamten gemäßigten Zone der Nordhalbkugel. In der Natur wächst er in schattigen, humosen Wäldern, in Gebüschen und entlang von Bächen, oft auf steinigen Schutthalden, wo der Boden nährstoffreich und gleichzeitig durchlässig ist. Aus einem kurzen, dicht beschuppten Rhizom wachsen im Frühjahr eingerollte „Krummstöcke“, die sich im April und Mai zu einer trichterförmigen Rosette entfalten. Die Blätter sind 25–100 cm lang, 1–2-fach gefiedert, mittel- bis dunkelgrün mit einem leicht ledrigen Eindruck und bräunlichen Schuppen an den Blattstielen. Auf der Unterseite der reifen Blätter erscheinen im Sommer in regelmäßigen Reihen Sporenlager, deren Sporen normalerweise von August bis Herbst reifen. Die Pflanze zieht sich im Winter zurück und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus. Im Garten wird sie als stabile Struktur für schattige Pflanzungen zu Funkien, Purpurglöckchen, Lungenkräutern, Christrosen und Frühlingszwiebeln eingesetzt. Sie sieht auch gut aus, wenn sie entlang eines Weges wiederholt gepflanzt wird und sich mit Ziergräsern für den Schatten, zum Beispiel mit Seggen, abwechselt. Im Vergleich zu Frauenfarn (Athyrium filix-femina) wirkt der Habitus robuster und die Blätter behalten eine festere Silhouette. Das Rhizom enthält bittere phenolische Substanzen, die in der Vergangenheit in der Volksmedizin verwendet wurden, die Pflanze ist jedoch beim Verzehr giftig.
Anbau: Bewährt sich im Halbschatten bis Schatten, windgeschützt und in einem ruhigeren Mikroklima mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel unter lichten Gehölzen. Der Boden ist am besten humos, nährstoffreich und dauerhaft frisch, aber gleichzeitig durchlässig. Eine gute Drainage ist wichtig, da Staunässe im Winter das Rhizom schädigt. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gedeiht am besten von März bis Mai und erneut von September bis Oktober, bei Sommerpflanzung ist eine häufigere Bewässerung ratsam. Die Bewässerung ist im ersten Jahr und bei längeren Trockenperioden entscheidend. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurze Trockenheit, aber langanhaltende Trockenheit führt zu verkürzten und vertrockneten Blättern. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Der Schnitt bezieht sich auf das Entfernen alter und beschädigter Blätter Ende Winter oder Anfang Frühling, damit die neuen Wedel sauber austreiben. Eine Mulchschicht aus Blattkompost oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Topf ist in einem tieferen Topf mit einer Drainageschicht und einem humusreichen Substrat mit grober Beimischung möglich, im Winter ist es entscheidend, Überwässerung zu vermeiden. Es handelt sich um einen Sporen produzierenden Farn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, die Blätter können bei Kahlfrost bereits um -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Empfohlene Pflanzabstände sind 45–60 cm, je nach der Zielgröße des Horstes. Bei schlechter Luftzirkulation können Fleckenbildung oder Mehltau auftreten, bei Staunässe Rhizomfäule. Schädlinge: Schnecken befallen junge Triebe, in Töpfen manchmal Dickmaulrüssler. Für Anfänger ist gleichmässige Feuchtigkeit ohne Überwässerung am zuverlässigsten.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 21.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne |
|---|---|
| EAN: | 2284900132667 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100, 100-120 |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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