Echter Wurmfarn 'Crispa-Cristata' Dryopteris filix-mas 'Crispa-Cristata'

Artikelnummer: 3317
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Echter Wurmfarn 'Crispa-Cristata' mit gekrausten, kammartigen Wedeln für den Schatten. Die unregelmäßig gekrausten und an den Spitzen schopfartig verzweigten Wedel verleihen schattigen Partien eine feine Textur, die auch zwischen Funkien und Purpurglöckchen gut erkennbar bleibt. Die Sorte bildet einen kompakteren Horst von 50–80 cm und eignet sich für Wegränder, Waldbeete und Kübel auf der Nordterrasse. Der Anbau ist unkompliziert, sofern der Boden frisch und humos und der Standort schattig bis halbschattig ist. Im Vergleich zur Art wirken die Wedel leichter und dekorativer gegliedert, Robustheit und Langlebigkeit bleiben dabei erhalten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Echter Wurmfarn 'Crispa-Cristata' - eine Gartenform des Echten Wurmfarns, geschätzt für die auffallend gewellten Ränder und die kammartig geschopften Spitzen der Fiederchen. Die Sorte zählt zu den seit Langem kultivierten europäischen Auslesen und wird für ihr stabiles Erscheinungsbild geschätzt, das sich auch im Halbschatten nicht verändert. Sie wächst aus einem kurzen Rhizom und bildet dichte Horste, die ausgewachsen etwa 50–80 cm hoch und 40–60 cm breit werden. Die Wedel treiben im Frühjahr aus eingerollten Trieben aus, bleiben im Sommer frischgrün und tragen auf der Unterseite in Reihen angeordnete Sporenhäufchen. Die Krausung zeigt sich vor allem an den Rändern und Spitzen, wo sich die Fiederchen in feine Kämme verzweigen, sodass selbst das einfarbige Grün plastisch wirkt. In der Pflanzung bildet der Farn einen Kontrast zu großblättrigen Stauden wie Funkien, Schaublatt oder Lenzrosen und mildert den Übergang zwischen Gehölzen und Unterpflanzung. Gut kombinieren lässt er sich mit Lungenkraut, Purpurglöckchen und Frühlingszwiebelblumen, die noch vor der vollen Entfaltung der Farnwedel blühen. Wie die Art ist die Pflanze nicht zum Verzehr geeignet, das Rhizom enthält Bitterstoffe, die früher in der Volksheilkunde verwendet wurden. In milden Wintern kann ein Teil des Laubes bis zum Frühjahr erhalten bleiben, nach nassem Schnee brechen die Wedel jedoch häufig ab und der Horst wartet auf den Neuaustrieb.

Anbau:  Bewährt hat sich ein halbschattiger bis schattiger, geschützter Standort mit ruhigem Kleinklima und erhöhter Luftfeuchtigkeit, etwa unter licht stehenden Gehölzen. Am besten eignet sich ein humoser, nährstoffreicher und stets frischer, zugleich aber durchlässiger Boden. Wichtig ist eine gute Drainage, da winterliche Staunässe das Rhizom schädigt. Bevorzugt wird eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion von etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gelingt am besten von März bis Mai sowie erneut von September bis Oktober, bei einer Sommerpflanzung ist häufigeres Gießen einzuplanen. Die Bewässerung ist im ersten Jahr und bei längerer Trockenheit entscheidend, nach dem Einwurzeln wird kurze Trockenheit vertragen, anhaltender Wassermangel lässt die Wedel jedoch kürzer bleiben und eintrocknen. Eine mäßige Düngung genügt, in der Regel eine Gabe Kompost oder Lauberde im Frühjahr, zu viel Stickstoff führt zu weicheren Wedeln. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen alter und beschädigter Wedel am Ende des Winters oder zeitig im Frühjahr, damit die neuen Triebe sauber austreiben. Eine Mulchschicht aus Lauberde oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Kübel ist in einem tieferen Gefäß mit Drainageschicht und einem humusreichen Substrat mit gröberem Anteil möglich, im Winter ist es entscheidend, Vernässung zu vermeiden. Es handelt sich um einen Sporenfarn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frosthärte eingewachsener Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, die Wedel können bei Kahlfrost jedoch bereits bei -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt je nach angestrebter Horstgröße 45–60 cm. Bei schlechter Luftzirkulation können Blattflecken oder Echter Mehltau auftreten, in vernässtem Boden Rhizomfäule. Unter den Schädlingen setzen Schnecken den jungen Trieben zu, im Kübel tritt mitunter der Dickmaulrüssler auf, für Einsteiger ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Übergießen am zuverlässigsten.

Autor: Kristýna | Revision: 21.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Farne (Polypodiopsida)
EAN: 2284900074448
Lichtverhältnisse: Halbschatten, Schatten
Höhe: 40-60, 60-80
Blütenfarbe: Keine Blume/Unscheinbare Blume
Blattfarbe: Hellgrün
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL
Plant Passport 2: A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0077 D: PL

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