Echter Salbei 'Aureomaculata' Salvia officinalis 'Aureomaculata'
Artikelnummer: 3366Produktdetailbeschreibung
Echter Salbei 'Aureomaculata' - die Sorte 'Aureomaculata' ist eine buntlaubige Form, die oft als „Goldsalbei“ bezeichnet wird. Geschätzt wird sie vor allem für ihr unregelmäßig goldgrün panaschiertes Laub. Die Pflanze bildet einen verholzten, kompakten Halbstrauch von meist 35–45 cm Höhe und ähnlicher Breite. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch bis verkehrt eiförmig und fein filzig. Oberseits sind sie leicht runzelig und duften beim Zerreiben ausgeprägt aromatisch. Die Panaschierung verändert sich im Lauf der Saison von hellgelben Flecken bis zu wärmeren Goldtönen, in der Sonne ist die Zeichnung am deutlichsten. Im Juni und Juli erheben sich über dem Laub kurze Ähren mit violettblauen Lippenblüten, die Bestäubern Nektar und Pollen bieten. Das Laub wird frisch und getrocknet als Gewürz verwendet und ist vor der Blüte am aromatischsten. In der traditionellen Pflanzenheilkunde wird Salbei wegen seines Gehalts an ätherischen Ölen und Polyphenolen genutzt, darunter Stoffe wie Thujon, Cineol und Kampfer. Im Garten stehen jedoch vor allem Geschmack und Duft im Vordergrund. Buntlaubige Formen wachsen etwas schwächer als der gewöhnliche grünlaubige Salbei. Dafür wirken sie als heller Akzent im Kräutergarten, an Kieswegen und in Gefäßen auf der Terrasse. In Kompositionen harmonieren sie gut mit Lavendel und weiteren trockenheitsliebenden Stauden, wo der Kontrast des panaschierten Laubs zur Geltung kommt.
Anbau: Erforderlich sind volle Sonne und ein Boden mit schnellem Wasserabzug. Ideal ist eine kiesige oder sandige Mischung mit Drainage. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,5–8 sowie ein warmer, luftiger Standort, an dem das Laub nach Regen rasch abtrocknet. Gegossen werden muss vor allem nach der Pflanzung, nach dem Einwurzeln wird Trockenheit gut vertragen. Lang anhaltende Winternässe und schwere Lehmböden führen dagegen zu Wurzelhalsfäule und Ausfällen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bewährt sich die Pflanzung in Hochbeete oder in Kiesmulch. Bei Gefäßen ist ein Winterschutz vor Regen sowie vor dem Wechsel von Tauen und Frost wichtig. Die Düngung sollte sparsam erfolgen. Geeignet sind geringe Kompostgaben oder Dünger mit niedrigem Stickstoffanteil, damit die Triebe nicht auseinanderfallen und faulen. Die Blütenstiele können nach der Blüte entfernt werden. Soll die Blattrosette länger erhalten bleiben, können sie auch schon beim Ansatz entfernt werden. Bei gut drainierten Böden wird die Winterhärte mit etwa -20 °C angegeben, empfindlicher als gegen Frost ist die Pflanze gegen Winternässe. Gepflanzt wird meist von März bis Oktober, am besten im Frühjahr in erwärmten Boden oder im Übergang vom Sommer zum Herbst. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 45–50 cm, das entspricht etwa 4–5 Stk pro m². Für Schalenwild ist die Pflanze meist wenig attraktiv, und in trockenen Beeten kommt sie auch ohne regelmäßigen Rückschnitt zur Geltung.
Autor: Nikol | Revision: 5.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Salbei |
|---|---|
| EAN: | 2284900103117 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Blau, lila |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Salvia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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