Echter Rosmarin 'Miss Jessop's Upright' Rosmarinus officinalis 'Miss Jessop's Upright'
Artikelnummer: 137357Produktdetailbeschreibung
Echter Rosmarin 'Miss Jessop's Upright' - ein immergrünes, intensiv aromatisches Kraut der Art Rosmarinus officinalis. In England wurde die Sorte von E. A. Bowles in den Handel gebracht und nach Euphemia Jessopp benannt. Die Art stammt aus dem Mittelmeerraum, wo sie an sonnigen, steinigen Hängen, auf Küstenfelsen und in trockenem Buschland wächst. Von gewöhnlichem Rosmarin unterscheidet sich die Sorte durch ihren kräftigen, aufrechten bis säulenförmigen Wuchs. In günstigem Klima erreicht sie 1,5–2 m Höhe und 1–1,5 m Breite, im Kübel bleibt sie kleiner. Die dichten Zweige tragen schmale, ledrige, dunkelgrüne Blätter mit silbrig-weißer Unterseite. Zerrieben verströmen sie einen harzigen, leicht kampferartigen Duft und schmecken würzig-herb. Von April bis Juni erscheinen am vorjährigen Holz kleine hellblaue bis blauviolette Lippenblüten, unter warmen Bedingungen kann eine schwache Nachblüte folgen. Die Blüten liefern Nektar für Bienen und Hummeln. Frische und getrocknete Zweige würzen Lamm, Geflügel, Fisch, Kartoffeln, Gebäck, Soßen und Öle. Die Blätter enthalten ätherische Öle, Rosmarinsäure und weitere phenolische Verbindungen. Im Garten kommt die Sorte in Kräuterbeeten, an sonnigen Mauern, auf Terrassen und in größeren Gefäßen zur Geltung.
Anbau: Erforderlich sind volle Sonne, ein geschützter Standort und eine sehr gute Drainage, damit die Pflanze im Winter nicht unter Staunässe leidet, die häufiger zu Ausfällen führt als der Frost selbst. Am besten gedeiht sie in leichtem, kiesigem bis sandigem Boden oder in Kräutererde mit Sand- und Feinkiesanteil, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,5. In schweren Tonböden bewähren sich ein erhöhter Standort und eine Drainageschicht, im Gefäß sind ein Abzugsloch und eine Schicht Blähton sinnvoll. Gegossen wird eher sparsam, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze auch kurze Trockenheit, bei Kübelpflanzen wird das Gießen im Winter auf ein Minimum reduziert. Die Düngung erfolgt mäßig und mit geringerem Stickstoffanteil, damit die Triebe gut ausreifen, bei Kräutern werden häufig organische Dünger in kleineren Gaben gewählt. Gepflanzt wird von März bis Oktober, im Beet mit Abständen von etwa 60 cm, also rund 3 Stk pro 1 m². Die Winterhärte ist eher grenzwertig, als Richtwert gelten etwa -10 °C bis -5 °C. In warmen Stadtlagen und in trockenem Boden kann die Pflanze im Freien überwintern, in kühleren Regionen ist die Überwinterung in einem kühlen, hellen Raum bei etwa 2–8 °C zuverlässiger. Im Frühjahr werden erfrorene und zu lange Triebe in der Regel eingekürzt und die Verzweigung gefördert. Ein Rückschnitt ins alte Holz sollte unterbleiben, da es schlecht austreibt. Für Kübelpflanzen empfiehlt sich ein sonniger Sommerstandort im Freien und im Herbst ein rechtzeitiges Einräumen unter Dach, damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Bei Staunässe können Wurzelfäule oder Pilzbefall auftreten, bei Trockenheit und Wärme dagegen Spinnmilben oder Blattläuse, die sich vor allem an den jungen Trieben ansiedeln.
Autor: Nikol | Revision: 27.7. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 150-200 |
| Blütenfarbe: | Blau |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Rosmarinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0122 D: NL |
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