Echter Hopfen - weiblich Humulus lupulus F

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Der weibliche Hopfen ist eine langlebige Kletterstaude aus feuchteren Standorten in Europa und Westasien. Aus dem Rhizom wachsen jedes Jahr rau behaarte Stängel, die etwa 5–7 m lang werden und je nach Rankhilfe 2–3 m in die Breite gehen. Gegenständige, 3–5-lappige Blätter sind tiefgrün und rau im Griff. Ab Juli tragen die Pflanzen grünliche Blütenstände, die sich zu Hopfendolden mit ätherischen Ölen und Harzen entwickeln, verwendbar in der Brauerei, für Kräutertees und Dekorationen. Die Pflanze bedeckt schnell Pergolen, Zäune und bildet eine grüne Kulisse für Stauden. Sie bietet Insekten Unterschlupf und wirkt in naturnah gestalteten Pflanzungen wie ein natürlicher grüner Vorhang für Zäune.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Hopfen - weiblich - repräsentiert die weibliche Form der ursprünglichen Art, die in der Natur an feuchteren Standorten Europas und Westasiens wächst. Im Garten handelt es sich um eine langlebige, kletternde Staude, die aus einem verholzten Rhizom jedes Jahr krautige, rau behaarte Stängel bildet, die normalerweise 5–7 m hoch und je nach Rankhilfe etwa 2–3 m breit werden. Die Stängel winden sich im Uhrzeigersinn und die hakenförmigen Härchen haften sicher an Drähten, Zäunen oder Holzkonstruktionen. Die Blätter sind gegenständig, 3–5-lappig bis breit eiförmig, an der Basis herzförmig, tiefgrün und rau an der Berührung. Hopfen ist zweihäusig, daher werden für den Gartenbau hauptsächlich weibliche Pflanzen angeboten, die als F bezeichnet werden und ab Juli grünliche Blütenstände tragen, die sich allmählich zu typischen Hopfendolden entwickeln, die im August bis September reifen. Die Dolden enthalten Harze, ätherische Öle und Bitterstoffe, die traditionell in der Brauerei, im Kräuterhandel und in der heimischen Küche verwendet werden und auch in Trockensträußen, Kränzen oder Kräuterkissen Anwendung finden. In der Volksmedizin dienen getrocknete Dolden als leicht beruhigende und verdauungsfördernde Unterstützung, ersetzen jedoch keine ärztliche Behandlung. Die Pflanze bietet Unterschlupf und Nahrung für viele Insektenarten und dient in der Gartengestaltung als schnell wachsende, natürlich wirkende Begrünung für Pergolen, Pavillons und Zäune sowie als grüner Hintergrund für Stauden und Sträucher.

Anbau: Gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort, wo sich die goldene Blattfarbe am intensivsten entfaltet. Im Halbschatten wächst er zuverlässig, die Blätter sind jedoch eher grün. Der Standort sollte vor extrem trockenem Wind geschützt sein, mit einem tiefen, humosen, mittelschweren bis lehmig-sandigen Boden, der Feuchtigkeit gut speichert, aber nicht dauerhaft vernässt. Der pH-Wert von etwa 6–7,5 wird empfohlen. Die Pflanzen werden in der Regel von März bis Oktober aus Containern gepflanzt, idealerweise an einer stabilen Stütze – Pergola, Rankgitter, gespannte Drähte oder Holzpfähle. Der Abstand zwischen den Pflanzen wird mit etwa 1–1,5 m gewählt, wobei auf einen Quadratmeter etwa 1–2 Pflanzen entfallen, je nach gewünschter Belaubungsdichte. Nach dem Pflanzen ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig, insbesondere in den ersten beiden Jahren und beim Anbau in Behältern. Eine Schicht organischen Mulchs um die Wurzeln ist vorteilhaft, da sie Austrocknungsextreme begrenzt und die Bodenstruktur verbessert. Sobald sich die Pflanze etabliert hat, verträgt sie kurzzeitige Trockenheit, aber in heißen Sommern kann es zu Austrocknung der Blattränder kommen, weshalb eine zusätzliche Bewässerung nützlich sein kann. Hopfen ist voll frostbeständig und verträgt unter unseren Bedingungen bei guter Verwurzelung übliche Wintertemperaturen um −25 °C. Die krautigen Stängel sterben über den Winter ab. Sie werden in der Regel bis zum späten Winter belassen und im Frühjahr knapp über dem Boden zurückgeschnitten, damit neue Triebe aus dem Wurzelhals austreiben können. Ältere Pflanzen können unterirdische Ausläufer bilden, daher bewährt sich in kleineren Gärten als praktische Lösung eine Wurzelsperre oder das regelmäßige Auslichten unerwünschter Triebe. Als Krankheiten können Mehltau oder Blattflecken auftreten, als Schädlinge Blattläuse und Spinnmilben, deren Befall durch gute Belüftung des Bestandes und gleichmäßige Nährstoffversorgung eingeschränkt werden kann. Beim Anbau im Behälter ist es wichtig, ein ausreichend großes Substratvolumen, eine stabile Stütze zu wählen und auf regelmäßige Bewässerung und Düngung zu achten, damit die Pflanze einen kompakten, dichten Bewuchs mit satt gefärbten Blättern behält.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 03.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kletterpflanzen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 500 und mehr
Blütenfarbe: Grün
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Juli, August
Ernte-/Reifedatum: August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Humulus B: CZ-4282 C: 25/FP/0120 D: PL
Plant Passport 2: A: Humulus B: CZ-4282 C: 26/FP/0007 D: PL

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