Echte Sumpfzypresse 'Pendulum' Taxodium distichum 'Pendulum'
Artikelnummer: 82903 82902 82893 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Sumpfzypresse 'Pendulum' - stammt aus den Sumpfwäldern und Flussauen des südöstlichen US-Bundesstaates, wo sie auf periodisch überfluteten Böden wächst. Die Sorte 'Pendulum' gehört zu den hängenden Formen, die keinen ausgeprägten Endtrieb bilden, und die endgültige Form hängt daher von der Veredelungshöhe und der Triebführung ab. Die Äste neigen sich zum Boden und bilden eine breite, vorhangartige Krone. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie normalerweise eine Höhe von etwa 2,5–4 m und eine Breite von 3–4 m. Bei veredelten Pflanzen kann die Höhe stark vom Veredelungsort beeinflusst werden. Die Rinde ist rotbraun, faserig und längsrissig. Die Nadeln sind weich, flach, 1–2 cm lang und in zwei Reihen angeordnet. Von September bis Oktober nehmen sie orange und rotbraune Töne an und fallen zusammen mit den Brachyblasten ab. Die Blüten sind unauffällig, einhäusig und erscheinen im März bis April. Die männlichen Blütenstände bilden hängende Kätzchen, die weiblichen Zapfen reifen zu kugelförmigen bis eiförmigen Zapfen mit einem Durchmesser von etwa 2–3 cm heran. Das Gehölz wird als Solitärgehölz am Wasser, in Moorbeetkompositionen und in modernen Pflanzungen mit Gräsern und Farnen eingesetzt. Diese Sorte wächst langsam und hat eine sehr charakteristische Form – ihre Äste neigen sich nach unten und bilden eine elegante, hängende Erscheinung, was ihr eine sehr dekorative und dramatische Wirkung verleiht.
Die Sumpfzypresse - ein imposanter Baum, der eine Höhe von etwa 30 bis 45 Metern erreicht. Junge Bäume haben eine kegelförmige oder pyramidenförmige Krone, die sich später zu einer breiteren und kräftigeren Form auswächst. Seine Krone ist oft ausladend und breit. Das Wachstum dieses Baumes ist mittelschnell, kann aber innerhalb weniger Jahrzehnte beträchtliche Ausmaße erreichen. Die Nadeln der Sumpfzypresse haben im Laufe des Jahres wechselnde Farben, was eine seiner markanten Eigenschaften ist. Im Frühling treiben sie in einem schönen erbsengrünen Farbton aus. Im Sommer sind die Nadeln hellgrün bis gelblich, typisch für die meiste Zeit des Jahres. Im Herbst beginnen sich diese Nadeln allmählich in wunderschöne Orange- bis Bronzetöne zu verwandeln, bevor sie abfallen. Diese Farbtransformation schafft einen erstaunlichen Kontrast in der Landschaft, wenn die Baumkrone warme und leuchtende Farbtöne annimmt, was ein bekanntes und sehr ästhetisches Merkmal dieses Baumes darstellt. Diese Herbstfarben der Nadeln sind einer der Gründe, warum die Sumpfzypresse ein sehr geschätzter Baum in Pflanzungen und Gärten ist. Die Sumpfzypresse hat mehrere bemerkenswerte Eigenschaften, darunter ihre Fähigkeit, verschmutzte Umgebungen zu tolerieren, wodurch sie zu einem willkommenen Baum in städtischen Gebieten wird. Sie ist auch bekannt für ihre Fähigkeit, in Gebieten mit periodischen Überschwemmungen oder Staunässe zu wachsen. Sie wird hauptsächlich als Zierpflanze verwendet und zeichnet sich besonders durch ihre Frische und Leichtigkeit in der Gartengestaltung aus. Sie kann auch dunklere Umgebungen angenehm und unaufdringlich beleben, besonders im Herbst, wenn sie beeindruckende Kontraste zu anderen Nadelbäumen vor dunklem Hintergrund bildet. Sie passt hervorragend zu Uferbepflanzungen, anderen Nadel- und Laubgehölzen, die schlanke Formen haben.
Anbau: Gedeiht am besten an einem sonnigen Standort, verträgt aber auch lichten Halbschatten. An warmen und windigen Standorten ist ein geschützter Platz und gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit vorteilhaft. Geeignet ist frischer bis nasser, humoser Boden. Er wächst auch gut in schwereren Lehmböden und verträgt kurzzeitige Überflutungen. An dauerhaft trockenen Standorten verliert er an Vitalität und die Nadeln können vorzeitig braun werden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0. Auf stark kalkhaltigen Böden über ca. pH 7,5 kann es zu Chlorose kommen. Die Pflanzung aus Containern ist während der gesamten Vegetationsperiode von März bis November möglich, außerhalb der Frostperioden. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig, besonders bei warmem Wetter und Wind, und zwar mindestens während der ersten 2–3 Saisons, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Gedüngt wird sparsam, im Frühjahr mit Kompost oder einem langsam wirkenden Dünger. Der Schnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen von trockenem und sich kreuzendem Holz im Vorfrühling oder auf den Erziehungsschnitt des Stammes. Rinden- oder Hackschnitzelmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und dämpft Temperaturschwankungen im Wurzelbereich. Bei jungen Bäumen hilft er auch gegen das Austrocknen im Winter. In Behältern werden eher junge Pflanzen kultiviert, eine Drainageschicht und der Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren sind notwendig. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen liegt bei etwa -23 bis -30 °C. Junge Pflanzungen sind empfindlicher gegen Wurzelfrieren. Die empfohlenen Abstände betragen in der Regel 6–10 m, bei kleineren Kultivaren 3–5 m. Zu den Krankheiten können Hallimasch und Wurzelfäule bei langfristiger Vernässung ohne Sauerstoff auftreten, bei Schädlingen Blattläuse und Spinnmilben im trockenen Sommer oder blattfressende Raupen. Eine ausgeglichene Bewässerung, eine luftige Krone und ein nicht überdüngtes Substrat verringern in der Regel das Risiko.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 05.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Eiben |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 250-300, 400 und mehr, 300 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Orange |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Taxodium B: CZ-4282 C: 25/FP/0024 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Taxodium B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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