Echte Mispel 'Bredase Reus' Mespilus germanica 'Bredase Reus'
Artikelnummer: 108770Detaillierte Produktbeschreibung
Mispel 'Bredase Reus' - eine großfruchtige Sorte aus den Niederlanden. Der ursprüngliche Baum wuchs in der Umgebung von Breda in den Niederlanden, und die Sorte verbreitete sich im 20. Jahrhundert als wüchsigere, fruchtbare Form der Mispel mit größeren Früchten. Die Art Mespilus germanica stammt aus Südosteuropa, Kleinasien, dem Kaukasus und Südwestasien, wo sie seit Jahrhunderten wegen ihrer spät im Herbst reifenden Früchte kultiviert wird. 'Bredase Reus' wächst etwas kräftiger als die gewöhnliche Art und bildet einen kleineren Baum oder einen großen Strauch mit starken Gerüstästen und einer unregelmäßigen, weit ausladenden Krone. Die Blätter sind länglich bis elliptisch, fein gesägt, in jungen Jahren weich behaart und sattgrün. Im Herbst färben sie sich in rotbraune, kupferne und goldgelbe Töne. Von Mai bis Juni trägt sie einzelne weiße Blüten mit einer Breite von etwa 4–5 cm, die Bienen und andere Bestäuber anlocken. Die Sorte ist selbstfruchtbar. Die Früchte sind größer als bei der gewöhnlichen Mispel, oft 3,5–6 cm breit und grünbraun bis rostbraun. Die Ernte erfolgt von Oktober bis November; die festen und herben Früchte müssen nach dem ersten Frost oder durch Lagerung weich werden. Nach der Lagerung ist das Fruchtfleisch weich, süß, aromatisch und besitzt eine birnen-apfelartige, leicht würzige Note. Sie enthält Ballaststoffe, Pektine, organische Säuren, Gerbstoffe, Mineralstoffe und Antioxidantien. Sie wird für Gelees, Pürees, Konfitüren, Marmeladen, Desserts, Saucen und sogar Obstweine verwendet.
Pflege: Wir empfehlen sonnige bis leicht schattige Standorte, die vor extrem kalten Winden geschützt sind. Die Mispel gedeiht am besten in tiefgründigen, mittelschweren, humosen und gut durchlässigen Böden mit ausreichend Kalzium, mit einem pH-Wert von leicht sauer bis leicht alkalisch, etwa im Bereich von pH 6–7,5. Sie verträgt auch Trockenperioden dank ihres tiefen Wurzelsystems, schätzt jedoch in den ersten Jahren nach der Pflanzung regelmäßige Bewässerung. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −20 °C, ausgereifte Bäume vertragen auch kurzfristige Tiefstwerte, die im Mai blühenden Blüten sind relativ wenig durch späte Fröste im Frühjahr gefährdet. Die Bäume werden am häufigsten im Herbst von Oktober bis November oder im Frühjahr von März bis April gepflanzt, mit einem Abstand von etwa 3–4 m zu anderen Gehölzen. Die Mispel ist meist teilweise selbstfruchtbar, für eine sicherere Fruchtbildung und regelmäßige Ernte ist jedoch die Pflanzung mehrerer Exemplare oder die Integration in eine gemischte Obstanlage vorteilhaft. Der Schnitt ist meist mäßig, in den ersten Jahren geht es vor allem um die Erziehung der Krone, später um gelegentliches Auslichten und Entfernen verdichtender oder beschädigter Äste. Als Düngung bewährt sich die jährliche Zugabe von Kompost oder gut verrottetem Mist im Wurzelbereich unter der Krone, der Boden wird locker gehalten und eine Mulchung mit organischem Material ist vorteilhaft, da sie die Wasserverdunstung reduziert und das Bodenleben fördert. An Krankheiten können Schorf oder Monilia-Fruchtfäule auftreten, Vorbeugung ist eine luftige Krone und das rechtzeitige Aufsammeln abgefallener Früchte. Die Mispel insgesamt wirkt als anspruchsloses, langlebiges Gehölz, das Zierwert mit der Möglichkeit der Verarbeitung von Herbstfrüchten verbindet.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 30.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Exotisches Obst & Gemüse |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900325908 |
| Verpackung: | wurzelnackter Setzling |
| Base: | Quitte |
| Plant Passport: | A: Mespilus B: CZ-4282 C: 22/FP/0146 D: CZ |
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