Echte Katzenminze Nepeta cataria
Artikelnummer: 0793Produktdetailbeschreibung
Echte Katzenminze - aromatische, kurzlebige Staude aus der Familie der Lippenblütler mit Ursprung in Eurasien, wo sie an trockenen Wegrändern, auf Ruderalflächen und Lichtungen wächst. Sie bildet aufrechte, vierkantige Stängel und lockere, leicht ausladende Horste, die ausgewachsen etwa 0,6–1 m hoch und 0,4–0,6 m breit werden. Die Blätter sind herz- bis dreieckförmig, graugrün und fein behaart und duften beim Zerreiben intensiv. Von Juni bis September erscheinen an den Triebspitzen lockere Ähren mit kleinen Lippenblüten. Diese sind meist weiß mit hellviolettem Hauch und Tupfen, die einzelnen Blüten messen etwa 6–10 mm. Die Blüten bieten Bienen, Hummeln und Schwebfliegen Nektar und Pollen. In Kräuterpflanzungen bilden sie einen hellen, luftigen Schleier zwischen Lavendel, Salbei oder Ziergräsern. Für Katzen ist die Pflanze wegen ihres Gehalts an Nepetalacton attraktiv, weshalb die Bestände im Garten mitunter durch Anknabbern oder Wälzen leiden. Nach der Blüte reifen die Klausenfrüchte mit den Samen, meist im August und September. Die Selbstaussaat ist einer der Gründe, warum sich die Pflanze im Beet leicht hält. Das Kraut wird traditionell für aromatische Mischungen und Teeaufgüsse getrocknet, in der Küche dient es sparsam dosiert als Gewürz mit minziger Note.
Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne bis Halbschatten und ein durchlässiger, eher trockener Boden. Auch magere Standorte werden vertragen, in schweren und dauerhaft vernässten Böden verkürzt sich die Lebensdauer. Empfehlenswert sind eine Drainage und eine Beimischung von Kies oder Sand, in Gefäßen eine Kräutererde mit höherem mineralischem Anteil. Ein pH-Wert von etwa 6,5–8,0 ist geeignet. Gepflanzt wird meist von März bis Oktober. Nach der Pflanzung wird das Substrat mäßig feucht gehalten, nach dem Einwurzeln ist die Pflanze gut trockenheitsverträglich. Die Düngung erfolgt sparsam: Im Frühjahr genügt Kompost oder eine kleine Menge Langzeitdünger, eine Überdüngung mit Stickstoff führt zu weichen Trieben. Nach dem ersten Blütenflor werden die Bestände in der Regel zurückgeschnitten, was einen kompakteren Wuchs und eine weitere Blüte fördert. Ausgereifte Pflanzen sind unter mitteleuropäischen Bedingungen bis etwa -25 °C winterhart. Im Winter ist ein eher trockener Boden und ein luftiger Standort ohne lang liegende Schneedecke von Vorteil. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 40–50 cm, etwa 4–6 Pflanzen pro m². An Krankheiten kann in heißen, trockenen Sommern Echter Mehltau auftreten, gute Luftzirkulation und das Vermeiden von Staunässe beugen vor. Im Frühjahr können Nacktschnecken an den jungen Trieben auftreten. Zum Trocknen wird das Kraut meist zu Beginn der Blüte geerntet, wenn das Aroma am intensivsten ist. Eine Mulchschicht aus Kies ist empfehlenswert, sie hält den Wurzelhals trockener und unterdrückt Unkraut. Soll die Selbstaussaat eingeschränkt werden, werden verblühte Ähren laufend entfernt. In Gefäßen wird der Wurzelballen im Winter mit einer Umhüllung vor dem Durchfrieren geschützt und die Pflanze an einen windgeschützten Platz gestellt.
Autor: Nikol | Revision: 2.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900166969 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß, lila |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Nepeta B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL |
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