Echte Feige 'Violetta' Ficus carica 'Violetta'

Artikelnummer: 137690
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Große süße Feigen und eine gute Frostbeständigkeit verleihen dieser Sorte auch im tschechischen Klima einen Vorteil. Sie wächst schnell als aufrechter Strauch bis hin zum kleinen Baum und erreicht in der Vollreife üblicherweise eine Höhe und Breite von 2,5–4 m. Die großen Früchte haben eine dunkelbronzene bis violette Schale und ein rosa bis rotes Fruchtfleisch. Die erste Ernte reift bereits an der Wende von Juli auf August, weitere Früchte können im Herbst folgen. Sie eignet sich hervorragend als Obst-Solitär, an einer warmen Wand oder auch in einem großen Kübel. Die Früchte sind sehr süß und schmecken sowohl frisch als auch verarbeitet ausgezeichnet. In einem warmen Sommer kann sie einen reichen Ertrag hervorbringen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Feigenbaum 'Violetta' - auch bekannt als Bayernfeige Violetta®, ausgewählt für ihre hohe Kältebeständigkeit, schnelles Wachstum, frühe Reife und hohe Ertragskraft. Sie wächst vital, aufrecht bis breitstrauchig und erreicht in der Vollreife üblicherweise eine Höhe und Breite von etwa 2,5–4 m. Große, tief gelappte grüne Blätter bilden eine markante Sommerkrone. Die Früchte sind groß, bei der Reife dunkelbronzefarben bis purpurviolett mit einem rosafarbenen bis roten Fruchtfleisch. Der Geschmack ist sehr süß, saftig und voll; die Schale ist bei vollständiger Reife essbar und ohne ausgeprägte Bitterkeit. Die Sorte reift in Mitteleuropa sehr früh. Die erste Ernte erfolgt in der Regel von Ende Juli bis Anfang August, bei einem langen, warmen Herbst kann eine zweite Ernte im Oktober folgen. Die Sorte ist selbstbefruchtend und benötigt keinen weiteren Feigenbaum für den Fruktansatz. Die Früchte schmecken hervorragend frisch, eignen sich aber auch für Desserts, Marmeladen, Chutneys oder zum Trocknen. Im Garten besticht sie als Obst-Solitär, an einer Süd- oder Westwand, in einem geschützten Innenhof oder in einem großen Kübel auf der Terrasse. Die frühe Fruchtbarkeit ist auch in Regionen mit kürzerem Sommer ein Vorteil, in denen später reifende Feigen nicht zuverlässig ausreifen.

Anbau: Feigen benötigen volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort, idealerweise an einer Südwand. Ihr genügt ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden mit hochwertiger Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. In den ersten drei Jahren empfiehlt es sich, die Feige als mobile Pflanze im Kübel zu kultivieren und sie im Winter in einem kühlen, frostfreien Raum bei einer Temperatur von etwa 10 °C unterzustellen. Die Kübelgröße wird schrittweise von etwa 10–15 l bei einer jungen Pflanze auf 40–70 l bei einem älteren Bäumchen gesteigert. Das Gießen sollte mäßig und gleichmäßig erfolgen, wobei die Oberfläche des Substrats zwischen den einzelnen Gaben leicht antrocknen kann. Lang anhaltende Staunässe kann zu Blattabwurf und Wurzelfäule führen; während des Sommers und des Fruchtwachstums ist jedoch ausreichend Feuchtigkeit wichtig für die Größe, Saftigkeit und zur Vermeidung von Platzrissen. Nach der Einwurzelung im Freiland verträgt die Feige auch längere Trockenperioden gut. Eine Mulchschicht aus Holzhackschnitzeln oder gemähtem Gras hilft, eine stabilere Bodenfeuchtigkeit und Bodentemperatur zu halten. Im Frühjahr ist Kompost förderlich, von Mai bis Juli kann ein Dünger mit höherem Kaliumanteil und ohne Stickstoffüberschuss verwendet werden. Der Schnitt erfolgt im Frühjahr nach den stärksten Frösten, wobei schwache, frostgeschädigte, kreuzende und zu dichte Triebe entfernt werden, um eine luftige Krone mit einigen Hauptästen zu erhalten. Die Sorte gehört zu den widerstandsfähigeren Feigen, und ausgewachsene Pflanzen können an einem geschützten Standort kurzzeitig Temperaturen um −20 °C vertragen; junge Pflanzen sind jedoch empfindlicher und benötigen in den ersten Jahren einen Winterschutz des Wurzelraums durch Mulch. Feigen leiden im Allgemeinen nicht an schweren Krankheiten. Bei Staunässe kann es zu Wurzelfäule kommen, unter ungünstigen Bedingungen zu Krausefuß und bei trockener Luft zu Spinnmilben, Thripsen oder Schmierläusen. Nach einem eventuellen Frostschaden regeneriert sich die Pflanze in der Regel gut aus dem älteren Holz oder von der Basis her.

Autor: Kristýna | Revision: 13.08.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: 2284900517419
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 200 und mehr, 300 und mehr
Fruchtfarbe: Schwarz, Blau, Dunkelviolett
Ernte-/Reifedatum: August, September, Oktober
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport 2: A: Ficus B: CZ-4282 C: 26/FP/0127 D: CZ

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