Echte Bärentraube Arctostaphylos uva-ursi
Artikelnummer: 135066Produktdetailbeschreibung
Echte Bärentraube - immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Heidekrautgewächse mit zirkumborealer Verbreitung in Europa, Asien und Nordamerika. In der Natur wächst sie an trockenen, steinigen Standorten, in lichten Kiefernwäldern, auf waldfreien Felsen und in sandigen Dünen, häufig als Glazialrelikt. Im Garten bildet sie kriechende, verholzende Triebe, die sich mit der Zeit zu einem geschlossenen Teppich von meist 10–25 cm Höhe und 1–1,5 m Breite verflechten. Die Blätter sind klein, schmal verkehrt-eiförmig, ledrig und dunkelgrün, im Winter können sie vorübergehend einen bronzefarbenen Ton annehmen. Von April bis Mai erscheinen kleine krugförmige Blüten in Weiß bis Zartrosa, angeordnet in kurzen Trauben, nach der Bestäubung folgen runde rote Steinfrüchte. Die Früchte färben sich von Juli bis September und bleiben oft bis Oktober an der Pflanze. Sie sind zwar essbar, schmecken jedoch eher mehlig und dienen im Garten daher vor allem als Zierde und als Vogelnahrung. Die Blätter werden traditionell in der Pflanzenheilkunde verwendet, enthalten Arbutin und Gerbstoffe und sind Bestandteil von Teemischungen. Dank des niedrigen Wuchses und der zähen Triebe eignet sie sich zur Hangbefestigung, für Kiesbeete, Vorgärten und als Wegeinfassung. In Heidegartenpflanzungen lässt sie sich gut mit Heidekraut, Preiselbeeren, Heidelbeeren, niedrigen Wacholdern und Kiefern vom Latschentyp kombinieren.
Anbau: Als Standort eignen sich volle Sonne bis Halbschatten, im Schatten wird der Bestand lückig und blüht weniger. Entscheidend sind eine gute Drainage und ein saurer bis schwach saurer, meist sandiger oder kiesiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 4,0–6,0 und geringem Kalkgehalt. In schweren Tonböden und an im Winter vernässten Stellen stirbt sie ab, in magerem, mineralischem Boden gedeiht sie dagegen und bleibt kompakt. Gießen ist nur nach der Pflanzung und bei langen sommerlichen Trockenperioden nötig, später ist die Pflanze ausgesprochen trockenheitsverträglich. Die Düngung erfolgt sehr zurückhaltend, da ein Nährstoffüberschuss zu weichem Wuchs und geringerer Winterhärte führt, besser geeignet ist eine dünne Schicht saurer Nadelstreu oder ein Mulch aus Kiefernrinde. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, entfernt werden nur trockene oder beschädigte Triebe, nach einigen Jahren kann der Bestand leicht verjüngt werden. Gepflanzt wird von März bis Oktober, am besten im Frühjahr oder zu Beginn des Herbstes. Für einen schnelleren Bestandsschluss empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 40–50 cm, was etwa 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Sie zählt zu den sehr frostharten Gehölzen, in der Praxis verträgt sie etwa -35 °C und weniger, ein Winterschutz ist nicht erforderlich. Sie ist in der Regel gesund, ein Risiko besteht vor allem in Wurzelfäule bei Staunässe, vereinzelt können Blattflecken oder im Winter Wildverbiss auftreten.
Autor: Kristýna | Revision: 10.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch A) |
|---|---|
| EAN: | 2284900498916 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Arctostaphylos B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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