Eberraute Artemisia abrotanum
Artikelnummer: 8374 9461 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Eberraute - eine ausdauernde, aromatische Pflanze aus der Familie der Korbblütler. In der Natur wächst sie in den wärmeren Teilen Südeuropas und Westasiens und verwildert oft auch bei uns auf trockenen Böschungen und Ruderalstandorten. Sie bildet einen niedrigen Halbstrauch mit verholzender Basis, der normalerweise 0,6–1,2 m hoch und 0,6–1,0 m breit wird. Die Blätter sind fein, vielfach gefiedert, graugrün und verströmen beim Zerreiben einen deutlichen zitrusartigen bis kampferartigen Duft dank ihres ätherischen Ölgehalts. Ende des Sommers, in der Regel von August bis Oktober, erscheinen kleine gelbliche Blütenköpfe in Rispen, die kein Hauptelement der Zierde sind, aber das späte Nahrungsangebot für Insekten ergänzen. Das Kraut wird hauptsächlich als Duftpflanze und Gewürz in geringen Mengen verwendet und eignet sich für Kräuterbeete, Bauerngärten und Schotterkompositionen. Getrocknete Zweige werden traditionell zwischen Textilien gelegt, wo ihr Aroma das Auftreten von Kleidermotten einschränkt. Die Artbezeichnung „Canforato“ wird für einen Typ mit ausgeprägterem kampferartigem Duftton verwendet. In Kompositionen kontrastiert sie gut mit Lavendel, Salbei, Ysop oder Ziergräsern, wo die feine Textur der Blätter die Kanten von Stein und Schotter mildert. Im Winter stirbt der oberirdische Teil normalerweise ab, aber die verholzten Basen treiben im Frühjahr wieder aus.
Anbau: Am besten gedeiht er in voller Sonne, eventuell im lichteren Halbschatten. Er benötigt einen leichten, gut durchlässigen, eher trockenen Boden, idealerweise lehmig-sandig, mit einem pH-Wert von neutral bis leicht alkalisch (6,5–7,5). Er verträgt keine schweren, staunassen Böden und keine Staunässe im Winter. In kälteren Regionen ist ein geschützter Standort ratsam. Die Bewässerung sollte sparsam sein. Nach dem Einwurzeln ist die Eberraute relativ trockenheitstolerant, aber bei anhaltender Trockenheit verlangsamt sich das Blattwachstum. Staunässe führt zum Abfaulen der Wurzeln. Die Düngung ist nicht aufwendig – Kompost im Frühjahr genügt; überschüssiger Stickstoff reduziert das Aroma der Blätter. Sie ist mäßig frosthart, normalerweise bis –20 °C. Französischer Estragon ist empfindlicher gegen Frost und Winterfeuchtigkeit, daher wird eine Winterschutzabdeckung oder ein Anbau an einem geschützten Ort empfohlen. Russischer Estragon ist widerstandsfähiger, hat aber ein schwächeres Aroma. Ein Rückschnitt ist ratsam und vorteilhaft. Regelmäßiges Beschneiden fördert die Verzweigung und die Bildung junger Blätter. Im Herbst wird der oberirdische Teil bodennah zurückgeschnitten. Die Pflanze vermehrt sich durch Teilung von Horsten oder durch Stecklinge, da echter Estragon keine keimfähigen Samen bildet.
Autor: Nikol | Revision: 19.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100-120 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Artemisia B: CZ-4282 C: 26/FP/0040 D: IT |
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