Drüsige Johannisbeere Ribes glandulosum
Artikelnummer: 132817Detaillierte Produktbeschreibung
Drüsige Johannisbeere - ein laubabwerfender Strauch, der ursprünglich aus den kälteren Regionen Nordamerikas stammt, wo er an den Rändern von Nadel- und Mischwäldern, in lichten Gebüschen und an feuchteren Hängen mit humosem Boden wächst. Im Garten bildet er einen niedrigen, dicht verzweigten Strauch ohne Dornen, der normalerweise etwa 0,6–1 m hoch und 1–1,5 m breit wird, oft mit Ausläufern. Die Blätter sind 3- bis 5-lappig, hell- bis mittelgrün, etwa 3–10 cm lang und färben sich im Herbst gelb. Im Frühling erscheinen unauffällige, überhängende Trauben kleiner, gelbgrüner Blüten, die Pollen und Nektar für frühe Bestäuber liefern. Im Sommer reifen rote Beeren mit feinen Drüsenhaaren, die für den Menschen essbar, aber geschmacklich eher mild sind, dafür aber wertvoll als Vogelfutter. Die Pflanze ist aromatisch, bei Berührung der Blätter kann der Duft intensiv sein. In der Komposition passt sie gut in naturnahe Pflanzungen, unter Baumkronen, an Waldränder und zu Wasserelementen, wo sie gut mit Farnen, Funkien, Immergrün, Purpurglöckchen und immergrünen Gehölzen im Hintergrund harmoniert. Zur Zeit des Austreibens erscheinen an den jungen Trieben oft Drüsenhaare, nach denen die Art benannt ist. Die Blütenstände öffnen sich im Mai bis Juni, die Früchte reifen im Juli bis August.
Anbau: Optimale Blüte und Fruchtfärbung wird in der Sonne erzielt, aber auch im Halbschatten wächst sie gut. Ein lehmig-sandiger bis lehmiger, durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5 ist geeignet. Staunässe und schwere Lehmböden erhöhen das Risiko von Winterschäden, daher bewährt sich eine Drainageschicht und Mulch. Containerpflanzen werden in der Praxis von März bis November außerhalb von Frostperioden gepflanzt. Nach dem Anwachsen ist der Feuerdorn trockenheitsresistent, in den ersten beiden Jahren hilft regelmäßiges Gießen in längeren Trockenperioden. Im Frühjahr profitiert sie von leichter Düngung mit Kompost oder einem Dünger für Zierhölzer. Der Schnitt erfolgt nach der Blüte oder nach dem Zierwert der Früchte, je nach gewünschter Form. Für eine Hecke werden die Pflanzen etwa 60–80 cm voneinander entfernt gepflanzt, in Gruppen ergeben sich etwa 2–3 Sträucher pro m². Unter den Bedingungen der Tschechischen Republik ist sie bis etwa -20 °C frosthart, in offenen Lagen kann sie bei Kahlfrost unter Winteraustrocknung leiden, daher ist ein geschützter Standort vorteilhaft. Schädlinge können Blattläuse, Spinnmilben und Schildläuse sein, bei Krankheiten sind insbesondere Feuerbrand und Schorf zu beachten.
Autor: Nikol | Revision: 16.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900475092 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Ribes B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL |
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