Dreispitzige Jungfernrebe Parthenocissus tricuspidata
Artikelnummer: 57382 57381 6885 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Dreilappige Jungfernrebe - eine laubabwerfende, verholzende Kletterpflanze aus der Familie der Weinrebengewächse, ursprünglich aus Ostasien (China, Korea, Japan). Sie kam im 19. Jahrhundert nach Europa und wurde für ihre Fähigkeit bekannt, sich mit winzigen Ranken, die mit Haftscheiben enden, am Untergrund festzuhalten, wodurch sie auch auf glatten Mauern einen dichten Bewuchs bildet. Unter tschechischen Bedingungen erreicht sie normalerweise eine Höhe von 10–20 m, bei regelmäßiger Formgebung wird sie als kompakte Bedeckung mit einer Breite von etwa 5–10 m gehalten. Die Blätter sind überwiegend einfach, dreilappig, 5–20 cm groß, auf der Oberseite glänzend, im Sommer dunkelgrün und im Herbst färben sie sich rot und weinrot. Im Juni bis Juli erscheinen kleine grünliche Blüten in Rispen, die bestäubende Insekten anlocken. Es folgen dunkelblaue bis schwarze Beeren, die meist nach dem Laubfall sichtbar sind und nicht zum Verzehr bestimmt sind. Bei Kontakt kann der Saft bei empfindlichen Personen die Haut reizen. Im Garten findet sie Anwendung an Fassaden, Stützmauern, Pergolen und an älteren Bäumen als saisonaler Sichtschutz. Lässt sich gut mit Glyzinien oder Clematis kombinieren, wobei die Dreilappige Jungfernrebe das Fundament bildet und die blühende Kletterpflanze für die Blüten sorgt.
Anbau: Er ist sehr tolerant gegenüber Lichtverhältnissen — gedeiht in voller Sonne, im Halbschatten und im leichten Schatten. In voller Sonne wird sie die ausgeprägteste Herbstfärbung haben, im Schatten kann die Färbung milder sein, aber das Wachstum bleibt zuverlässig. Er bevorzugt mittelschwere bis leichtere, gut durchlässige, humose Böden mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5, ist aber auch an ärmere Standorte anpassbar. Sie verträgt lediglich keine langfristige Staunässe. Das Mulchen mit Hackschnitzeln oder Rinde hilft, die Feuchtigkeit zu halten und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Die Bewässerung ist besonders in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung wichtig, bis die Pflanze gut angewurzelt ist. Danach ist die Dreilappige Jungfernrebe sehr trockenresistent und kommt auch mit anspruchsvolleren Bedingungen zurecht, obwohl sie in extremen Hitzeperioden zusätzliches Wasser zu schätzen weiß. Gedüngt werden muss in der Regel nicht – eine jährliche Kompostgabe im Frühjahr genügt. Zu viel Stickstoff ist nicht ratsam, da er übermäßiges Wachstum auf Kosten der natürlichen Widerstandsfähigkeit und der Herbstfärbung fördert. Die Pflanze ist voll frosthart, in der Regel bis –25 °C und darunter, also auch für kühlere Regionen geeignet. Sie gehört zu den sehr widerstandsfähigen Kletterpflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge, Probleme treten in der Regel auch an städtischen Standorten nicht auf. Junge Pflanzen können gelegentlich von Blattläusen befallen werden, stellen aber keine ernsthafte Gefahr dar. Der Schnitt ist völlig unkompliziert und kann jederzeit während der Vegetationsperiode erfolgen, wenn Triebe überwachsen oder dorthin wachsen, wo sie nicht hingehören. Die Pflanze regeneriert sich hervorragend und verträgt auch eine stärkere Kürzung. Man muss damit rechnen, dass die Haftscheiben fest an Fassaden haften können, daher ist ihre Verwendung auf neuen oder frisch gestrichenen Putzflächen ungeeignet. An stabilen Mauern, Pergolen oder Spalieren bildet er jedoch einen dichten, attraktiven Bewuchs.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 05.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kletterpflanzen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Parthenocissus B: CZ-4282 C: 25/FP/0124 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Parthenocissus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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