Dreilappige Papau 'Sweet Alice' Asimina triloba 'Sweet Alice'

Artikelnummer: 135213
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Süße orange-gelbe Früchte schon ab September, Bäumchen mit kompakterem Wuchs. Die Dreilappige Papau (Asimina triloba) Sorte 'Sweet Alice' stammt aus einer Auswahl in West Virginia und wird in Gärten für ihren zuverlässigen Fruchtansatz und ihren angenehm süßen Geschmack geschätzt. Die Früchte reifen im September bis Anfang Oktober, das Fruchtfleisch ist meist orange-gelb, cremig und aromatisch, geeignet zum direkten Verzehr sowie zum Backen. Für höhere Erträge bewährt sich die Kultivierung von zwei verschiedenen Papau-Sorten in der Nähe, zum Beispiel mit 'Sunflower'. Der Standort ist sonnig und geschützt, der Boden ist humos, leicht sauer bis neutral mit einem pH-Wert von 5,5–7,0 und im Sommer gleichmäßig feucht.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Gemeiner Judasbaum 'Sweet Alice' - nordamerikanischer Obstbaum, der natürlicherweise im Unterholz von Laubwäldern und an feuchteren Standorten entlang von Bächen wächst. 'Sweet Alice' gehört zu den historischen Auslesen, wurde in den 1930er Jahren in West Virginia ausgewählt und verbreitete sich wegen seiner großen, süßen Früchte in der Kultivierung. Das Wachstum ist tendenziell kompakter als bei einigen neueren Sorten, im Erwachsenenalter wird eine Höhe von etwa 3,5–4,5 m und eine Breite von 3–4 m erwartet. Im Frühling, normalerweise im April bis Mai, erscheinen schalenförmige Blüten in dunkelpurpurbrauner Farbe mit einem Durchmesser von etwa 4–5 cm, oft noch vor dem vollständigen Austrieb der Blätter. Die Blätter sind groß, elliptisch, im Sommer grün und färben sich im Herbst gelb. Die Früchte reifen im September bis Anfang Oktober, die Schale ist gelbgrün, das Fruchtfleisch ist orangegelb, cremig, süß und stark aromatisch. Das übliche Fruchtgewicht liegt je nach Standort bei etwa 200–350 g. In der Küche findet sie Verwendung in Cremes, Eis, Fruchtbechern und Kuchen; Kerne und Schale werden entfernt. Reife Früchte werden schnell weich, daher werden sie nach und nach geerntet und bald nach der Ernte verarbeitet; im Kühlschrank halten sie nur wenige Tage. Das Fruchtfleisch enthält von Natur aus Zucker, Ballaststoffe und Mineralstoffe; oft wird auch ein Anteil an Vitamin C angegeben, die Werte variieren jedoch je nach Reife. Die Pflanze beginnt ab dem 3. bis 4. Jahr Früchte zu tragen.

Anbau: Benötigt ein warmes Mikroklima, volle Sonne und Windschutz, wo sie keinen kalten Winden und Spätfrösten ausgesetzt ist. Junge Pflanzen vertragen unter unseren Bedingungen in den ersten 2–3 Jahren leichten Halbschatten besser, da die Frühlingssonne und der Wind die Blätter und den Wurzelballen austrocknen können. Ein geschützter Standort an einer Wand oder im Windschatten von Sträuchern mit Mulch zur Stabilisierung der Bodenfeuchtigkeit und -temperatur ist vorteilhaft. Der Boden sollte tiefgründig, humos und nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein; in schweren Lehmböden ist eine Drainage sinnvoll. Der empfohlene pH-Wert ist leicht sauer bis neutral, etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr (März–Mai) oder im Frühherbst (September–Oktober). Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und in Trockenperioden entscheidend; die Art ist eher empfindlich gegen Trockenheit, Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. In den ersten Jahren bewährt sich eine regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle, da feinere Wurzeln junger Pflanzen schneller auf Trockenheit reagieren als bei ausgereiften Bäumen. Die Düngung ist meist mäßig, im Frühjahr Kompost oder ein ausgewogener Obstbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf die Erziehungsformung und Auslichtung der Krone. Mulch aus Laub oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln im Winter; bei jungen Pflanzen ist eine dickere Schicht und der Schutz des Stammes vor Verbiss ratsam. Die Blüte erfolgt meist Ende April bis Mai, die Ernte je nach Sorte und Lage im September–Oktober; die Früchte werden bei Reife geerntet. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -25°C angegeben; junge Pflanzen schätzen die ersten 1–2 Winter eine stärkere Mulchschicht und einen Standort ohne Winterstaunässe. Für eine zuverlässige Bestäubung bewährt sich die Pflanzung von zwei unterschiedlichen Sorten; die Abstände zwischen den Bäumen betragen etwa 3–4 m. Die Kultivierung im Behälter ist nur in einem tiefen Container mit durchlässigem Substrat und Bewässerung ohne stehendes Wasser möglich; im Winter hilft die Isolierung des Behälters und der Windschutz, damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Krankheiten und Schädlinge sind eher selten; gelegentlich treten Blattläuse auf, Blattschäden durch Wind oder Wildverbiss und geringer Fruchtansatz bei kühlem Frühjahr. Bei geringer Aktivität von Bestäubern kann die Ernte durch manuelles Übertragen von Pollen zwischen zwei Sorten mit einem feinen Pinsel gesteigert werden.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 11.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: 2284900499500
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blütezeit: Mai, April
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Asimina B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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