Dreilappige Papau 'Susquehanna' Asimina triloba 'Susquehanna'

Artikelnummer: 135207
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Große Früchte mit festem Fruchtfleisch und wenigen Kernen, Ernte September–Oktober, Geschmack mit Bananennoten. Die dreilappige Papau (Asimina triloba) Sorte 'Susquehanna' aus der Peterson-Züchtung wird für ihre Früchte mit geringem Samenanteil und guter Widerstandsfähigkeit gegen Druckstellen bei der Ernte geschätzt. Das Fruchtfleisch ist gelb-orange, süß und aromatisch, geeignet für Desserts und zum direkten Verzehr. Für regelmäßige Erträge wird der Anbau von mindestens zwei verschiedenen Sorten empfohlen, zum Beispiel in Kombination mit 'Sunflower'. Am besten gedeiht sie windgeschützt an einem sonnigen Standort, in tiefer, humoser Erde mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,0 und gleichmäßiger Bewässerung im Sommer.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Pawpaw 'Susquehanna' - eine Obstsorte aus der Familie der Annonengewächse, die natürlich im Unterholz feuchter Wälder und entlang der Wasserläufe Ost-Nordamerikas wächst. Die Sorte 'Susquehanna'® gehört zu einer Gruppe von Sorten, die vom amerikanischen Züchter Neal Peterson gezüchtet wurden und in Tests für ihren ausgeprägten Geschmack und ihren hohen Anteil an essbarem Fruchtfleisch bewertet werden. Der Baum bildet eine aufrechtere Krone, erreicht im Erwachsenenalter normalerweise eine Höhe von etwa 4–5 m und eine Breite von 3–4 m, die Blätter sind groß, elliptisch, im Sommer grün und färben sich im Herbst gelb. Die Blüten erscheinen im April bis Mai, haben einen dunkel purpurrotbraunen Farbton und einen Durchmesser von etwa 4–5 cm. Die Früchte reifen von September bis Oktober, sind auffallend groß, oft 250–450 g, mit einer dickeren Schale und einer geringeren Anzahl von Samen. Das Fruchtfleisch ist fester, „butterartig“, gelb-orange, süß und intensiv aromatisch, in der Küche findet es Anwendung in Cremes, Eis, Kuchen und Smoothies. Kerne und Schale werden nicht verzehrt. Die Pflanze beginnt ab dem 3. bis 4. Jahr Früchte zu tragen.

Anbau: Benötigt ein warmes Mikroklima, volle Sonne und Windschutz, wo sie keinen kalten Winden und Spätfrösten ausgesetzt ist. Junge Pflanzen vertragen unter unseren Bedingungen in den ersten 2–3 Jahren leichten Halbschatten besser, da die Frühlingssonne und der Wind die Blätter und den Wurzelballen austrocknen können. Ein geschützter Standort an einer Wand oder im Windschatten von Sträuchern mit Mulch zur Stabilisierung der Bodenfeuchtigkeit und -temperatur ist vorteilhaft. Der Boden sollte tiefgründig, humos und nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein; in schweren Lehmböden ist eine Drainage sinnvoll. Der empfohlene pH-Wert ist leicht sauer bis neutral, etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr (März–Mai) oder im Frühherbst (September–Oktober). Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und in Trockenperioden entscheidend; die Art ist eher empfindlich gegen Trockenheit, Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. In den ersten Jahren bewährt sich eine regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle, da feinere Wurzeln junger Pflanzen schneller auf Trockenheit reagieren als bei ausgereiften Bäumen. Die Düngung ist meist mäßig, im Frühjahr Kompost oder ein ausgewogener Obstbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf die Erziehungsformung und Auslichtung der Krone. Mulch aus Laub oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln im Winter; bei jungen Pflanzen ist eine dickere Schicht und der Schutz des Stammes vor Verbiss ratsam. Die Blüte erfolgt meist Ende April bis Mai, die Ernte je nach Sorte und Lage im September–Oktober; die Früchte werden bei Reife geerntet. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -25°C angegeben; junge Pflanzen schätzen die ersten 1–2 Winter eine stärkere Mulchschicht und einen Standort ohne Winterstaunässe. Für eine zuverlässige Bestäubung bewährt sich die Pflanzung von zwei unterschiedlichen Sorten; die Abstände zwischen den Bäumen betragen etwa 3–4 m. Die Kultivierung im Behälter ist nur in einem tiefen Container mit durchlässigem Substrat und Bewässerung ohne stehendes Wasser möglich; im Winter hilft die Isolierung des Behälters und der Windschutz, damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Krankheiten und Schädlinge sind eher selten; gelegentlich treten Blattläuse auf, Blattschäden durch Wind oder Wildverbiss und geringer Fruchtansatz bei kühlem Frühjahr. Bei geringer Aktivität von Bestäubern kann die Ernte durch manuelles Übertragen von Pollen zwischen zwei Sorten mit einem feinen Pinsel gesteigert werden.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 11.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: 2284900499494
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr, 600 und mehr
Blütezeit: Mai, April
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Asimina B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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