Dreilappige Papau 'Sun Flower' Asimina triloba 'Sonnenblume'

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Cremiges Fruchtfleisch mit Bananennoten. Eine Sorte, die auch für den beginnenden Anbau von Asimina geeignet ist. Die Dreilappige Indianerbanane (Asimina triloba) Sorte 'Sunflower' ist eine beliebte Wahl, da sie auch bei begrenzter Bestäubung Früchte ansetzt und Früchte mit geringerer Samenzahl hervorbringt. In den warmen Teilen der Tschechischen Republik reift sie von September bis Oktober, reife Früchte werden weich und eignen sich zur schnellen Verarbeitung. Sie entwickelt sich am besten an einem sonnigen, windgeschützten Standort, in humosem Boden mit einem pH-Wert von 5,5–7,0 und mit konstanter Feuchtigkeit im Sommer. Eine zweite Sorte in der Nähe erhöht normalerweise den Ertrag und die Gleichmäßigkeit der Früchte.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Asimina triloba 'Sun Flower' - stammt aus feuchten Laubwäldern und Auen im Osten Nordamerikas, wo sie als Unterholzbaum wächst. Die Sorte 'Sunflower' gehört zu den beliebten Sorten für Gärten, da sie auch bei eingeschränkter Bestäubung im warmen Sommer fruchtet und große, länglich-ovale Früchte hervorbringt. Die Blüten erscheinen im April bis Mai vor dem vollen Blattaustrieb, haben eine dunkelweinrotbraune Färbung und einen Durchmesser von etwa 4–5 cm. Die Blätter sind groß, ganzrandig, während der Saison frischgrün und verfärben sich im Herbst gelb. Die Früchte reifen im September bis Oktober, die Schale ist gelbgrün bis leicht bräunlich. Das übliche Fruchtgewicht liegt je nach Standort und Ausdünnung bei etwa 150–350 g, oft wächst sie in Büscheln. Das Fruchtfleisch ist cremig, duftend, mit einem Geschmack, der an eine Mischung aus Banane und Mango erinnert, die Samen machen einen kleineren Teil des Volumens aus. Reife Früchte werden weich und stoßen leicht an, daher werden sie in mehreren Wellen und eher von Hand als durch Klopfen geerntet. In der Küche wird sie für Cremes, Sorbets, Smoothies und zum Backen verwendet, bei der Verarbeitung werden Kerne und Schale entfernt. Das Fruchtfleisch enthält von Natur aus Zucker, Ballaststoffe und Mineralstoffe, oft wird auch der Anteil an B-Vitaminen und Vitamin C angegeben, die Werte variieren jedoch je nach Reife und Anbaubedingungen. Die Pflanze beginnt ab dem 3. bis 4. Jahr Früchte zu tragen.

Anbau: Benötigt ein warmes Mikroklima, volle Sonne und Windschutz, wo sie keinen kalten Winden und Spätfrösten ausgesetzt ist. Junge Pflanzen vertragen unter unseren Bedingungen in den ersten 2–3 Jahren leichten Halbschatten besser, da die Frühlingssonne und der Wind die Blätter und den Wurzelballen austrocknen können. Ein geschützter Standort an einer Wand oder im Windschatten von Sträuchern mit Mulch zur Stabilisierung der Bodenfeuchtigkeit und -temperatur ist vorteilhaft. Der Boden sollte tiefgründig, humos und nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein; in schweren Lehmböden ist eine Drainage sinnvoll. Der empfohlene pH-Wert ist leicht sauer bis neutral, etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr (März–Mai) oder im Frühherbst (September–Oktober). Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und in Trockenperioden entscheidend; die Art ist eher empfindlich gegen Trockenheit, Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. In den ersten Jahren bewährt sich eine regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle, da feinere Wurzeln junger Pflanzen schneller auf Trockenheit reagieren als bei ausgereiften Bäumen. Die Düngung ist meist mäßig, im Frühjahr Kompost oder ein ausgewogener Obstbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf die Erziehungsformung und Auslichtung der Krone. Mulch aus Laub oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln im Winter; bei jungen Pflanzen ist eine dickere Schicht und der Schutz des Stammes vor Verbiss ratsam. Die Blüte erfolgt meist Ende April bis Mai, die Ernte je nach Sorte und Lage im September–Oktober; die Früchte werden bei Reife geerntet. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -25°C angegeben; junge Pflanzen schätzen die ersten 1–2 Winter eine stärkere Mulchschicht und einen Standort ohne Winterstaunässe. Für eine zuverlässige Bestäubung bewährt sich die Pflanzung von zwei unterschiedlichen Sorten; die Abstände zwischen den Bäumen betragen etwa 3–4 m. Die Kultivierung im Behälter ist nur in einem tiefen Container mit durchlässigem Substrat und Bewässerung ohne stehendes Wasser möglich; im Winter hilft die Isolierung des Behälters und der Windschutz, damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Krankheiten und Schädlinge sind eher selten; gelegentlich treten Blattläuse auf, Blattschäden durch Wind oder Wildverbiss und geringer Fruchtansatz bei kühlem Frühjahr. Bei geringer Aktivität von Bestäubern kann die Ernte durch manuelles Übertragen von Pollen zwischen zwei Sorten mit einem feinen Pinsel gesteigert werden.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 11.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: Variante wählen
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr, 600 und mehr
Blütezeit: Mai, April
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Asimina B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL
Plant Passport 2: A: Asiminia B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL

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