Dreilappige Papau 'Prima' Asimina triloba 'Prima'

Artikelnummer: 9999639
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Italienische selbstfruchtbare Sorte mit Früchten bis ca. 350 g, Ernte im September–Oktober. Der Dreilappige Papau (Asimina triloba) Sorte 'Prima' ist eine lizenzierte italienische Züchtung, die auf große Früchte und zuverlässige Fruchtansätze auch ohne Bestäuber abzielt. Das Fruchtfleisch ist gelb, cremig und aromatisch mit Noten von Banane und Mango, geeignet für den direkten Verzehr und für Desserts. In warmen Lagen reift sie Ende September und Anfang Oktober. Der Standort ist sonnig und geschützt, der Boden ist humos, leicht sauer bis neutral mit einem pH-Wert von 5,5–7,0 und im Sommer gleichmäßig feucht.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Indianerbanane 'Prima' - ein Obstbaum aus Nordamerika, der in der Natur in Tieflandwäldern, an Hanglagen von Schluchten und entlang von Wasserläufen wächst, oft im Halbschatten. Die Sorte 'Prima' ist eine lizenzierte italienische Auswahl, die sich in Europa dank Selbstfruchtbarkeit und sehr großer Früchte verbreitet hat. Die Krone ist aufrecht bis ausgebreitet, das Wachstum ist mittelstark, im Erwachsenenalter werden üblicherweise etwa 4–5 m Höhe und eine ähnliche Breite erwartet. Die Blüten erscheinen im April bis Mai, sind schalenförmig, dunkel purpurbraun und etwa 3–5 cm breit. Die Blätter sind groß, elliptisch, im Sommer grün und färben sich im Herbst gelb. Die Früchte reifen im September bis Oktober und gehören oft zu den größten im Sortiment, üblicherweise 300–450 g. Die Schale ist gelbgrün, kann bei voller Reife bräunlich werden, das Fruchtfleisch ist gelb bis tiefgelb, cremig und süß mit tropischem Aroma. Die Verwendung ist universell, für Desserts, Cremes, Sorbets und zum Backen, Kerne und Schale werden entfernt. Reife Früchte werden schnell weich und bekommen leicht Druckstellen, daher werden sie nach und nach geerntet, sobald sie auf Berührung nachgeben, und unverzüglich verarbeitet. Das Fruchtfleisch enthält natürlicherweise Zucker, Ballaststoffe und Mineralstoffe, oft wird auch ein Anteil an Vitamin C erwähnt, die Werte variieren jedoch je nach Reifegrad. Die Pflanze beginnt ab dem 3. bis 4. Jahr Früchte zu tragen.

Anbau: Benötigt ein warmes Mikroklima, volle Sonne und Windschutz, wo sie keinen kalten Winden und Spätfrösten ausgesetzt ist. Junge Pflanzen vertragen unter unseren Bedingungen in den ersten 2–3 Jahren leichten Halbschatten besser, da die Frühlingssonne und der Wind die Blätter und den Wurzelballen austrocknen können. Ein geschützter Standort an einer Wand oder im Windschatten von Sträuchern mit Mulch zur Stabilisierung der Bodenfeuchtigkeit und -temperatur ist vorteilhaft. Der Boden sollte tiefgründig, humos und nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein; in schweren Lehmböden ist eine Drainage sinnvoll. Der empfohlene pH-Wert ist leicht sauer bis neutral, etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr (März–Mai) oder im Frühherbst (September–Oktober). Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und in Trockenperioden entscheidend; die Art ist eher empfindlich gegen Trockenheit, Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. In den ersten Jahren bewährt sich eine regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle, da feinere Wurzeln junger Pflanzen schneller auf Trockenheit reagieren als bei ausgereiften Bäumen. Die Düngung ist meist mäßig, im Frühjahr Kompost oder ein ausgewogener Obstbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf die Erziehungsformung und Auslichtung der Krone. Mulch aus Laub oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln im Winter; bei jungen Pflanzen ist eine dickere Schicht und der Schutz des Stammes vor Verbiss ratsam. Die Blüte erfolgt meist Ende April bis Mai, die Ernte je nach Sorte und Lage im September–Oktober; die Früchte werden bei Reife geerntet. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -25°C angegeben; junge Pflanzen schätzen die ersten 1–2 Winter eine stärkere Mulchschicht und einen Standort ohne Winterstaunässe. Für eine zuverlässige Bestäubung bewährt sich die Pflanzung von zwei unterschiedlichen Sorten; die Abstände zwischen den Bäumen betragen etwa 3–4 m. Die Kultivierung im Behälter ist nur in einem tiefen Container mit durchlässigem Substrat und Bewässerung ohne stehendes Wasser möglich; im Winter hilft die Isolierung des Behälters und der Windschutz, damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Krankheiten und Schädlinge sind eher selten; gelegentlich treten Blattläuse auf, Blattschäden durch Wind oder Wildverbiss und geringer Fruchtansatz bei kühlem Frühjahr. Bei geringer Aktivität von Bestäubern kann die Ernte durch manuelles Übertragen von Pollen zwischen zwei Sorten mit einem feinen Pinsel gesteigert werden.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 11.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: 2284900499470
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr
Blütezeit: Mai, April
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: Container
Pflanzenpasswort: A: Asimina B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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