Dreiblattspiere Gillenia trifoliata
Artikelnummer: 999862 91859 720500 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Dreiblattspiere - eine Staude aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), beheimatet an feuchteren Rändern von Laubwäldern, auf Flussauen und an lichten Hängen im Nordosten der USA und in Kanada. Im Garten wird sie für ihren leichten, fast spitzenartigen Habitus und ihre lange Wirkungsdauer geschätzt, wenn die Blüten wie ein zarter Nebel über dem Laub schweben. Sie bildet aufrechte, leicht rötliche Stängel und einen strauchartigen Horst, der ausgewachsen etwa 80–100 cm hoch und 30–50 cm breit wird. Die Blätter sind dreizählig gefingert, im Sommer bronzegrün und färben sich im Herbst orange bis kupferfarben. Von Juni bis Juli erscheinen lockere Rispen sternförmiger Blüten mit etwa 3–4 cm Durchmesser, weiß mit zart rosafarbenem Hauch an den Knospen. Die Blüten locken Bestäuber an und lassen sich gut für luftige Gebinde schneiden. In der traditionellen nordamerikanischen Kräuterheilkunde wurde die Wurzel verwendet, im Garten wird die Pflanze jedoch vor allem als nicht essbare Zierstaude kultiviert. In der Pflanzung wirkt sie wie ein heller Schleier über dunklerem Laub und lässt sich gut mit Funkien, Purpurglöckchen, Farnen, Prachtspieren, Haselwurz oder feineren Ziergräsern im Halbschatten kombinieren. Die Staude eignet sich zum Schnitt, ideal ist die Pflanzung in Staudenbeete.
Anbau: Bewährt haben sich Halbschatten bis lichter Schatten, in voller Sonne ist ein dauerhaft feuchter, aber durchlässiger Boden wichtig. Geeignet ist humose Lehmerde mit Drainageschicht und einem pH-Wert von 5,5–7,0. In warmen Sommern wird gleichmäßig gegossen, eine Mulchschicht aus Laubkompost oder feiner Rinde hilft, Feuchtigkeit und Bodentemperatur zu stabilisieren. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, der Abstand beträgt 40–50 cm, also etwa 4–5 Stk/m². Eine maßvolle Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger für Stauden genügt. Bei zu reichhaltiger Nährstoffversorgung können die Stängel weicher werden und müssen an windexponierten Standorten mitunter angebunden werden. Verblühte Rispen können für ein natürliches Erscheinungsbild stehen bleiben, die abgetrockneten oberirdischen Teile werden meist erst im Frühjahr nach den letzten Frösten entfernt. Die Frosthärte liegt unter mitteleuropäischen Bedingungen bei etwa -25 °C, gut ausgereifte Horste vertragen auch tiefere Temperaturen, empfindlicher sind frisch gepflanzte Exemplare ohne Mulch. In der Regel wird die Pflanze von keinen nennenswerten Krankheiten oder Schädlingen befallen, im Frühjahr können Schnecken an jungen Trieben auftreten, bei Trockenheit verkürzt sich die Blütezeit. Ein Risiko stellt auch winterliche Vernässung ohne Drainage dar. Im Gefäß wird sie in einem tieferen Topf mit durchlässigem Substrat kultiviert und benötigt Winterschutz gegen das Durchfrieren des Wurzelballens sowie gegen dauerhafte Staunässe, beispielsweise durch das Umstellen an einen geschützten Platz.
Autor: Kristýna | Revision: 07.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Gillenia B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Gillenia B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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