Dreiblättrige Akebie Akebia trifoliata

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Dreiblättrige Akebie ist für Gärtner geeignet, die eine ungewöhnliche Obstkletterpflanze suchen. Früh im Frühling blüht sie mit duftenden purpurnen Blüten, später setzt sie große, dekorative Früchte mit essbarem Fruchtfleisch an. Die stark wachsende Kletterpflanze bildet innerhalb weniger Jahre einen dichten Bewuchs von 5-8 m Höhe. Sie gedeiht in durchlässigem, humosem Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, ist frostbeständig und erfordert im Garten keine komplizierte Pflege.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Akebie dreilappig - eine Kletterpflanze aus Ostasien, wo sie natürlicher Bestandteil von Waldrändern, Gebüschen und lichteren Hängen ist. In den Gärten Mitteleuropas verhält sie sich wie eine stark wachsende Lianenart, die bei geeigneter Rankhilfe eine Höhe von 5-8 m und je nach Platz 2-4 m Breite erreicht. Die Triebe sind dünn, biegsam, verholzen mit der Zeit und winden sich um Pergolen, Drähte oder Äste von Bäumen. Die Blätter sind dreiteilig, einzelne Blättchen eiförmig bis breit elliptisch, 3–8 cm lang, dunkelgrün, auf der Unterseite heller. Junge austreibende Blätter haben oft einen leichten Bronzeton und gehen im Sommer in ein tiefes Grün über. Die Belaubung während der Saison bildet eine zusammenhängende grüne Fläche, die Konstruktionen gut verdeckt und Halbschatten spendet. Im April und Mai erscheinen die Blüten, die in kürzeren Trauben angeordnet sind, männliche und weibliche an derselben Pflanze. Die Färbung ist purpurn bis schokoladenbraun, der Duft zart süßlich und an wärmeren Tagen auffällig, sodass die Blüten Bienen und andere Bestäuber anlocken. Die Früchte reifen meist im September und Oktober. Sie sind länglich, 7-15 cm lang, an der Oberfläche hellpurpurn bis violett, reif öffnen sie sich längs und enthüllen im Inneren ein weißes bis cremefarbenes, weiches und süßes Fruchtfleisch mit kleinen dunklen Samen. Das Fruchtfleisch wird frisch als kleiner Genuss verzehrt, es eignet sich für Obstsalate und Desserts. In den Ursprungsländern werden auch die Schale und junge Triebe genutzt, bei uns wird die Akebie jedoch hauptsächlich als interessante Obst- und Zierliane angebaut, die den Nutz- und Zierbereich des Gartens verbindet. Sie lässt sich gut mit Clematis, Kletterrosen oder höheren Stauden am Fuß der Pergola kombinieren, wo sie leichten Schatten schätzt.

Anbau: Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist geeignet, geschützt vor extrem kaltem Wind. Im Halbschatten wächst die Akebie problemlos, an einem wärmeren und helleren Ort blüht sie jedoch reicher und die Früchte reifen besser aus. Am besten gedeiht sie in tiefer, humoser, mittel-nährstoffreicher Erde, die gut durchlässig und nicht staunass ist. Ein leicht saures bis neutrales pH von etwa 6,0-7,5 ist geeignet. Anhaltende Staunässe führt zu Wurzelschäden, kurzzeitige Trockenheit wird besser vertragen, insbesondere wenn der Boden mit organischem Material gemulcht ist. Die Pflanzen werden von März bis Mai oder von September bis Oktober gepflanzt, bei Containerpflanzen je nach Witterungsverlauf während der gesamten eisfreien Zeit. Bereits bei der Pflanzung wird eine stabile Stütze empfohlen – eine Pergola, ein Spalier oder ein Drahtsystem –, an dem die Triebe schrittweise angeführt und befestigt werden. In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist eine gleichmäßige Bewässerung wichtig, insbesondere in trockenen Perioden, damit die Pflanze gut anwurzelt und eine starke Basis für die Triebe bildet. Später, nach dem Durchwurzeln tieferer Schichten, zeigt sich eine gute Toleranz gegenüber vorübergehender Trockenheit, vor allem wenn der Boden mit Mulch bedeckt ist, der die Verdunstung reduziert. Im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder Dünger für Zier- oder Obstgehölze hinzuzufügen, der das Wachstum und die Bildung von Blütenknospen fördert. Der Rückschnitt erfolgt nach Bedarf – in der Regel nach der Blüte oder im Vorfrühling und besteht darin, den Strauch aufzulockern, ältere, schwach blühende Triebe zu entfernen und überwachsene Teile zu kürzen, um das übersichtliche Gerüst der Kletterpflanze zu erhalten und die Verzweigung zu fördern. Die Frostbeständigkeit wird mit etwa -25 °C angegeben, was für die meisten Gebiete ausreichend ist; in kälteren Lagen ist eine winterliche Mulchung des Wurzelbereichs vorteilhaft. Junge Pflanzen können in harten Wintern teilweise erfrieren, treiben aber aus der Basis in der Regel gut wieder aus. Krankheiten und Schädlinge treten in der Gartenspraxis eher selten auf, wie z. B. Blattläuse; im Allgemeinen handelt es sich um eine widerstandsfähige, langlebige Kletterpflanze. Für eine sichere Ernte von Früchten ist es ratsam, mindestens zwei genetisch unterschiedliche Individuen zu pflanzen, die sich gegenseitig bestäuben.

Autor: Jana | Überarbeitung: 3.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kletterpflanzen
EAN: 2284900208997
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 500 und mehr
Blütenfarbe: lila
Blütezeit: Mai, April
Fruchtfarbe: Lila
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Akebia B: CZ-4282 C: 25/FP/0014 D: PL
Plant Passport 2: A: Akebia B: CZ-4282 C: 26/FP/0007 D: PL

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