Deutsche Schwertlilie 'Ola Kala' Iris germanica 'Ola Kala'
Artikelnummer: 2079Produktdetailbeschreibung
Deutsche Schwertlilie 'Ola Kala' - eine historische Sorte der Hohen Bartiris, gezüchtet vom amerikanischen Züchter Jacob Sass. Sie kam 1943 auf den Markt und erhielt bereits wenige Jahre später die renommierte Dykes Medal, die höchste Auszeichnung für Schwertlilien. Der Name „Ola Kala“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „alles ist in Ordnung“. Seit mehr als achtzig Jahren behauptet die Sorte ihren Platz in den Gärten – dank der außergewöhnlich reinen goldgelben Blütenfarbe, die ihre Intensität auch bei starker Sonneneinstrahlung bewahrt. Die Pflanze bildet feste Horste aus schwertförmigen, graugrünen bis grünen Blättern. Zur Blütezeit erreichen die Stiele eine Höhe von 80–100 cm und tragen große, leicht gewellte Blüten mit samtigem Aussehen. Charakteristisch sind die orange gefärbten Bärte in der Blütenmitte. Die Blüte erstreckt sich in der Regel von Mitte Mai bis Juni. Die Blüten duften zart und sind widerstandsfähig gegen Regen und Wind. Die Sorte findet Verwendung in Staudenbeeten, Kiesgärten, Bauerngärten und repräsentativen Pflanzungen. Eindrucksvoll kontrastiert sie mit blau blühendem Salbei, Storchschnabel, Katzenminze oder Lavendel. Dank der festen Stiele eignet sie sich auch zum Schnitt. Die Pflanze ist bei Verzehr leicht giftig und daher nicht zum Verzehr bestimmt. Die Blüten werden von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht.
Anbau: Deutsche Schwertlilien stammen aus Süd- und Südosteuropa, wo sie an sonnigen Hängen und in gut durchlässigen Böden wachsen. Genau diese Bedingungen sagen ihnen auch in mitteleuropäischen Gärten zu. Die Pflanze gedeiht an einem vollsonnigen Standort, wo sie am reichsten blüht und die schönste Blütenfarbe entwickelt. Im Halbschatten überlebt sie zwar, blüht jedoch schwächer und bildet lockerere Horste. Ideal ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert von etwa 6,5–8. Wichtig ist eine gute Drainage, da anhaltende Staunässe die häufigste Ursache für Schäden an den Rhizomen ist. Bei der Pflanzung werden die Rhizome flach gesetzt, sodass ihr oberer Teil teilweise über der Erdoberfläche bleibt und von der Sonne erwärmt werden kann. Geeignete Pflanzzeiten sind das Frühjahr von März bis Mai oder der Spätsommer und Frühherbst von August bis Oktober. Nach dem Einwurzeln zeigt die Pflanze eine gute Toleranz gegenüber kurzzeitiger Trockenheit und benötigt nur bei länger anhaltenden sommerlichen Trockenperioden gelegentliche Wassergaben. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, am besten mit stickstoffarmen Düngern mit höherem Phosphor- und Kaliumanteil, die die Blütenbildung und das Ausreifen des Gewebes fördern. Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt, während die Blätter bis zum Herbst an der Pflanze verbleiben. Etwa alle 3–5 Jahre empfiehlt es sich, die Horste zu teilen und zu verjüngen, was eine regelmäßige Blüte fördert. Die Schwertlilie ist vollständig winterhart und verträgt problemlos Wintertemperaturen um −30 °C, ein Winterschutz ist daher nicht erforderlich. Eine Kultur in tieferen Kübeln mit sehr durchlässigem Substrat und Drainageschicht ist möglich. Zu den häufigsten Problemen zählen Rhizomfäule infolge übermäßiger Feuchtigkeit sowie gelegentlich Schneckenfraß an jungen Blättern. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 35–40 cm, was etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Unter diesen Bedingungen entstehen innerhalb weniger Jahre eindrucksvolle, reich blühende Horste, die zu den Zierden des Frühlingsgartens gehören.
Autor: Jana | Revision: 03.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900093685 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
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