Deutsche Schwertlilie 'Night Owl' - Iris germanica 'Night Owl' Iris germanica 'Nachteule'
Artikelnummer: 2078Produktdetailbeschreibung
Iris germanica 'Night Owl' - gehört zu den hohen Bart-Schwertlilien. Die Sorte wurde von Walter J. Schreiner gezüchtet und 1970 eingeführt. Aus einem ausdauernden, teilweise oberflächlichen Rhizom wachsen Fächer von grüngrauen, schwertförmigen Blättern, und Ende des Frühlings erscheinen verzweigte Stängel von etwa 90–100 cm Höhe. Von Mai bis Juni öffnen sich große Blüten mit einem Durchmesser von etwa 10–12 cm, mit breiten, samtig wirkenden Blütenblättern in einem tiefen Violett bis fast Schwarz. An den herabhängenden Lappen sticht ein ausgeprägter „Bart“ in einem dunkelpurpurnen Farbton hervor, der aus der Nähe die Zeichnung und Struktur der Blüte hervorhebt. Die Sorte eignet sich für den vorderen Teil von gemischten Beeten, an trockenen sonnigen Hängen und an Wegen, wo das Detail der Blüte beobachtet werden kann. In der Komposition bewährt sie sich neben silbrigen Blättern, Lavendel, Katzenminze und Ziergräsern, wo die dunkle Farbe Raum und Licht erhält. Schwertlilien gehören aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und ihres ästhetischen Wertes zu den beliebten Pflanzen in Ziergärten und werden gerne in der Nähe von Wasserelementen und an den Rändern von Teichen gepflanzt. Sie werden für ihre Vielseitigkeit und Widerstandsfähigkeit in verschiedenen Landschaftsumgebungen sehr geschätzt.
Anbau: Sie gedeiht in voller Sonne, an einem geschützten Ort und in einem wärmeren Mikroklima. Bei Rhizom-Schwertlilien des Typs Iris × germanica sind durchlässiger Boden und Drainage entscheidend, Staunässe im Winter fördert die Fäulnis der Rhizome. Lehmiger Sandboden bis kiesiger Boden mit einem pH-Wert von 6,5–7,5 ist geeignet. Bei feuchtigkeitsliebenderen Schwertlilien wie Iris sibirica wird auch ein pH-Wert von etwa 5,5–6,5 und ein gleichmäßig feuchtes Beet toleriert. Die Bewässerung bei trockenheitsliebenden Typen erfolgt sparsam nur während der Anwachsphase und bei anhaltender Trockenheit, bei feuchtigkeitsliebenden Arten ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe wichtig. Die Düngung ist in der Regel mäßig. Im Frühjahr eignen sich Kompost oder Dünger mit einem höheren Anteil an Kalium und Phosphor. Ein Übermaß an Stickstoff fördert die Blätter auf Kosten der Blüten. Nach der Blüte werden die Blütenstiele an der Basis entfernt, die Blätter verbleiben bis zum Herbst und werden auf 10–15 cm gekürzt. Die Mulchschicht wird je nach Gruppe gewählt: Bei Rhizom-Schwertlilien ist mineralischer Splitt besser geeignet, organischer Mulch über den Rhizomen speichert Feuchtigkeit. Beim Pflanzen muss der obere Teil des fleischigen Rhizoms auf gleicher Höhe mit dem Bodenniveau bleiben. Die Pflanzung von Rhizomen erfolgt meist von Juli bis September, alternativ von März bis April, Zwiebel-Schwertlilien werden von September bis Oktober gepflanzt. Die Blütezeit fällt üblicherweise auf Mai–Juni, bei nachblühenden Sorten kann ein Teil der Blüten auch im August–September erscheinen. Die Frostbeständigkeit liegt je nach Gruppe normalerweise zwischen -20 und -35 °C. Empfindlicher ist die Kombination aus Frost und Feuchtigkeit. Im Behälter wird ein mineralischeres Substrat, eine starke Drainageschicht und Winterschutz vor Regen verwendet. Anfängern hilft die Teilung der Horste alle 3–4 Jahre und ein lockerer Pflanzabstand von 30–45 cm. Die häufigsten Probleme sind Blattflecken und Rhizomfäule, an Insekten Blattläuse und Thripse, im Frühjahr auch Schnecken.
Autor: Kristýna | Revision: 14.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900093678 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container C2 |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 23/FP/0080 D: PL |
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