Deutsche Schwertlilie 'Lent A. Williamson' Iris germanica 'Lent A. Williamson'
Artikelnummer: 137684Produktdetailbeschreibung
Deutsche Schwertlilie 'Lent A. Williamson' - ist eine historische Bartiris aus der Gruppe der Hohen Bartiris (Tall Bearded), die der amerikanische Züchter E. B. Williamson im Jahr 1918 eingeführt hat. Die Pflanze bildet Fächer aus graugrünen, schwertförmigen Blättern mit ausgeprägter Nervatur, die auch nach der Blüte dekorativ bleiben. Im Frühjahr erscheinen kräftige Blütenstiele mit einer Höhe von etwa 90–105 cm. Die Blüten öffnen sich meist im Mai bis Juni und zeigen eine elegante Zweifarbigkeit. Die inneren Blütenblätter (Dome) tragen einen helleren, lavendelfarbenen Hauch, die Hängeblätter sind sattpurpurn bis violett, in der Mitte betont durch einen gelben Bart und eine feine Zeichnung am Schlund. Ausgewachsen breitet sich der Horst auf etwa 45–60 cm aus und zieht zur Blütezeit Bestäuber an. In der Gartengestaltung schließt sie gut an Pfingstrosen, Taglilien, Storchschnabel und Katzenminze an, füllt die Zeit des Übergangs vom Frühling zum Sommer und liefert zugleich Blüten für den Schnitt. Beim Verzehr ist die Pflanze giftig.
Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne, an geschützten Standorten und in wärmerem Kleinklima. Bei rhizombildenden Schwertlilien vom Typ Iris × germanica sind durchlässiger Boden und eine gute Drainage entscheidend, winterliche Staunässe fördert Rhizomfäule. Geeignet ist lehmig-sandiger bis kiesiger Boden mit einem pH-Wert von 6,5–7,5, feuchtigkeitsliebendere Schwertlilien wie Iris sibirica vertragen auch einen pH-Wert um 5,5–6,5 und ein gleichmäßig feuchtes Beet. Bei trockenheitsliebenden Typen wird nur beim Anwachsen und bei längerer Trockenheit sparsam gegossen, bei feuchtigkeitsliebenden Arten ist eine gleichmäßige Feuchte ohne Vernässung wichtig. Die Düngung erfolgt zurückhaltend, im Frühjahr eignen sich Kompost oder ein Dünger mit höherem Kalium- und Phosphoranteil, ein Stickstoffüberschuss fördert das Laub auf Kosten der Blüten. Nach der Blüte werden die Blütenstiele an der Basis entfernt, die Blätter bleiben bis zum Herbst stehen und werden dann auf 10–15 cm eingekürzt. Die Mulchwahl richtet sich nach der Gruppe: Für rhizombildende Schwertlilien ist mineralischer Kies besser geeignet, organischer Mulch über den Rhizomen hält Feuchtigkeit zurück. Bei der Pflanzung muss der obere Teil des fleischigen Rhizoms bündig mit der Bodenoberfläche abschließen. Rhizome werden meist von Juli bis September, gegebenenfalls von März bis April gepflanzt, zwiebelbildende Schwertlilien von September bis Oktober. Die Blütezeit fällt in der Regel auf Mai bis Juni, bei remontierenden Sorten kann ein Teil der Blüten auch im August bis September erscheinen. Die Frosthärte liegt je nach Gruppe meist etwa zwischen -20 und -35 °C, empfindlicher ist die Kombination aus Frost und Nässe. Im Gefäß werden ein mineralischeres Substrat, eine starke Drainageschicht und ein Winterschutz vor Regen verwendet. Für Einsteiger empfiehlt sich das Teilen der Horste alle 3–4 Jahre und ein lockerer Pflanzabstand von 30–45 cm. Die häufigsten Probleme sind Blattfleckenkrankheiten und Rhizomfäule, unter den Insekten Blattläuse und Thripse, im Frühjahr zudem Schnecken.
Autor: Kristýna | Revision: 14.01. 2026
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zwiebelpflanzen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900517228 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 26/FP/0126 D: CZ |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
