Deutsche Schwertlilie 'Going My Way' - Iris germanica 'Going My Way' Iris germanica 'Going My Way'
Artikelnummer: 2074Detaillierte Produktbeschreibung
Schwertlilie 'Going My Way' – gehört zu den hohen Bartiris und ist das Ergebnis der Züchtungsarbeit von James Gibson aus den USA. Die Sorte wurde 1971 registriert und erhielt in den folgenden Jahren mehrere bedeutende Auszeichnungen der American Iris Society. Sie bildet aufrechte Horste aus schwertförmigen, hellgrünen bis blaugrünen Blättern und erreicht während der Blüte eine Höhe von 90–95 cm bei einer Breite von etwa 50–60 cm. Die großen Blüten haben eine weiße Basis, die durch einen breiten blau-violetten bis purpurroten Rand an den Standards und Falls ergänzt wird, was einen markanten Kontrast erzeugt, der an eine Handmalerei erinnert. Die Blütenblätter sind stark gewellt und tragen den typischen Bart mit orangen und blauen Tönen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte Mai bis Juni. Die Blüten sind zart duftend, bleiben lange in gutem Zustand und eignen sich auch hervorragend als Schnittblumen. Die Sorte eignet sich als Solitär in Staudenbeeten, in Bauerngärten sowie für repräsentative Pflanzungen. Sie setzt beeindruckende Akzente in Kombination mit Pfingstrosen, Steppen-Salbei, Prachtspieren, Kaiserkronen oder Ziergräsern. Die Blüten werden von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht. Rhizome und andere Pflanzenteile sind nicht für den Verzehr bestimmt.
Kultivierung: Deutsche Schwertlilien stammen aus den Regionen Süd- und Südosteuropas, wo sie an sonnigen Hängen und in gut durchlässigen Böden wachsen. Genau diese Bedingungen sind auch in den Gärten Mitteleuropas ideal für sie. Die Pflanze gedeiht an einem vollsonnigen Standort, an dem sie die reichste Blüte und die beste Ausfärbung der Blüten erreicht. Im Halbschatten überlebt sie zwar, blüht jedoch weniger und bildet lockerere Horste. Ideal ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert im Bereich von etwa 6,5–8. Eine gute Drainage ist wichtig, da lang anhaltende Staunässe die häufigste Ursache für Rhizomfäule ist. Bei der Pflanzung werden die Rhizome flach eingesetzt, sodass ihr oberer Teil teilweise über der Bodenoberfläche bleibt und von der Sonne erwärmt werden kann. Die geeignete Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder Ende des Sommers und Anfang des Herbstes von August bis Oktober. Nach dem Anwurzeln weist die Pflanze eine gute Widerstandsfähigkeit gegen kurzzeitige Trockenheit auf und benötigt nur gelegentliches Gießen während langanhaltender sommerlicher Trockenperioden. Eine sparsame Düngung wird empfohlen, vorzugsweise mit Düngemitteln mit niedrigem Stickstoffgehalt und einem höheren Anteil an Phosphor und Kalium, welche die Blütenbildung und das Ausreifen der Gewebe fördern. Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt, während die Blätter bis zum Herbst an der Pflanze bleiben. Etwa alle 3–5 Jahre ist es ratsam, die Horste zu teilen und zu verjüngen, um eine regelmäßige Blüte zu fördern. Die Schwertlilie ist voll frosthart und verträgt problemlos Wintertemperaturen um −30 °C, weshalb sie keinen Winterschutz benötigt. In Gefäßen ist eine Kultur in tieferen Containern mit einem sehr durchlässigen Substrat und einer Drainageschicht möglich. Zu den häufigsten Problemen gehören Rhizomfäule durch übermäßige Feuchtigkeit oder vereinzelt die Beschädigung junger Blätter durch Schnecken. Der empfohlene Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 35–40 cm, was etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Unter diesen Bedingungen bildet sie innerhalb weniger Jahre eindrucksvolle, reich blühende Horste, die zu den Schmuckstücken des Frühlingsgartens gehören.
Autor: Jana | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900093630 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß, lila |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
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