deutsche Schwertlilie 'Glowing Seraphin' - Iris germanica 'Glowing Seraphin' Iris germanica 'Glowing Seraphin'
Artikelnummer: 130531Detaillierte Produktbeschreibung
Iris germanica 'Glowing Seraphin' – eine hohe Bartiris, die 1987 von Bernice Miller registriert wurde. In Katalogen wird sie als früh bis mittelfrüh blühender remontierender Kultivar geführt, also als eine Pflanze, die unter günstigen Bedingungen nach der Hauptblüte im Frühjahr erneut austreiben und blühen kann. Sie bildet dichte Horste aus schwertförmigen, graugrünen bis blaugrünen Blättern mit einer Höhe von etwa 45–60 cm. Die Blütenstiele erreichen in der Regel 85–95 cm, meist liegen sie bei etwa 90 cm. Die Blüten sind groß, gewellt und hell, mit rein weißen Blütenblättern, sonnengelben Akzenten an der Basis der unteren Blätter und einem markanten orangen Bart mit gelbem Schlund. Der Gesamteindruck ist hell und warm, als ob die weiße Blüte das Spiegelbild des späten Frühlingslichts eingefangen hätte. Die Hauptblütezeit ist von Mai bis Juni. Eine zweite Blütewelle kann unter tschechischen Bedingungen vom Spätsommer bis zum frühen Herbst auftreten, insbesondere bei gut entwickelten Horsten in voller Sonne. Die Sorte eignet sich für Staudenbeete, Kiesgärten, Landgärten sowie für Kombinationen mit Ziergräsern. Sie setzt glanzvolle Akzente neben Salbeien, Steppen-Salbei, Storchschnabel, Lavendel, Pfingstrosen und dunkelvioletten Schwertlilien, wo die hellen Blüten einen natürlichen Kontrast bilden. Die Blüten sind zart duftend, schnittfähig und werden von Bienen und Hummeln besucht.
Pflege: Deutsche Schwertlilien stammen aus den Regionen Süd- und Südosteuropas, wo sie an sonnigen Hängen und in gut durchlässigen Böden wachsen. Genau diese Bedingungen sind auch in den Gärten Mitteleuropas ideal für sie. Die Pflanze gedeiht an einem vollsonnigen Standort, an dem sie die reichste Blüte und die beste Ausfärbung der Blüten erreicht. Im Halbschatten überlebt sie zwar, blüht jedoch weniger und bildet lockerere Horste. Ideal ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert im Bereich von etwa 6,5–8. Eine gute Drainage ist wichtig, da lang anhaltende Staunässe die häufigste Ursache für Rhizomfäule ist. Bei der Pflanzung werden die Rhizome flach eingesetzt, sodass ihr oberer Teil teilweise über der Bodenoberfläche bleibt und von der Sonne erwärmt werden kann. Die geeignete Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder Ende des Sommers und Anfang des Herbstes von August bis Oktober. Nach dem Anwurzeln weist die Pflanze eine gute Widerstandsfähigkeit gegen kurzzeitige Trockenheit auf und benötigt nur gelegentliches Gießen während langanhaltender sommerlicher Trockenperioden. Eine sparsame Düngung wird empfohlen, vorzugsweise mit Düngemitteln mit niedrigem Stickstoffgehalt und einem höheren Anteil an Phosphor und Kalium, welche die Blütenbildung und das Ausreifen der Gewebe fördern. Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt, während die Blätter bis zum Herbst an der Pflanze bleiben. Etwa alle 3–5 Jahre ist es ratsam, die Horste zu teilen und zu verjüngen, um eine regelmäßige Blüte zu fördern. Die Schwertlilie ist voll frosthart und verträgt problemlos Wintertemperaturen um −30 °C, weshalb sie keinen Winterschutz benötigt. In Gefäßen ist eine Kultur in tieferen Containern mit einem sehr durchlässigen Substrat und einer Drainageschicht möglich. Zu den häufigsten Problemen gehören Rhizomfäule durch übermäßige Feuchtigkeit oder vereinzelt die Beschädigung junger Blätter durch Schnecken. Der empfohlene Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 35–40 cm, was etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Unter diesen Bedingungen bildet sie innerhalb weniger Jahre eindrucksvolle, reich blühende Horste, die zu den Schmuckstücken des Frühlingsgartens gehören.
Autor: Jana | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900460043 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 25/FP/0089 D: CZ |
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