Deutsche Schwertlilie 'Flirtatious' Iris germanica 'Flirtatious'

Artikelnummer: 137663
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Deutsche Schwertlilie 'Flirtatious' zählt zu den Bart-Iris aus alter Kreuzung. Als Elternarten gelten Iris pallida und Iris variegata. In den Handel gebracht wurde die Sorte 1990 vom Züchter Willott. Sie bildet einen fächerförmigen Horst mittelgrüner, 35–55 cm langer Blätter, der ausgewachsen 40–60 cm breit wird. Im späten Frühjahr erscheinen etwa 60 cm hohe Stiele, im Mai bis Juni öffnen sich 10–12 cm große Blüten in Lachstönen mit orangefarbenem Bart. Der Duft ist zart, die Blüten werden gern von Bienen und Hummeln besucht. Die Pflanze eignet sich für den Vordergrund von Beeten, für Wegränder und Trockenmauern und harmoniert mit Lavendel, Salbei und Gräsern. Als Schnittblume blüht sie in der Vase nach und nach auf.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Deutsche Schwertlilie 'Flirtatious' - die Sorte gehört zu den Bart-Iris, die durch alte Kreuzungen im Balkanraum entstanden sind und als deren Elternarten Iris pallida und Iris variegata gelten. Die Sorte 'Flirtatious' wurde 1990 vom Züchter Willott in den Handel gebracht. Sie bildet einen dichten, fächerförmigen Horst schwertförmiger, mittelgrüner Blätter von etwa 35–55 cm Länge, der ausgewachsen meist 40–60 cm breit wird. Im späten Frühjahr erscheinen kräftige, unverzweigte bis wenig verzweigte Stiele von rund 60 cm Höhe, an denen sich im Mai bis Juni nach und nach große Blüten mit einem Durchmesser von etwa 10–12 cm öffnen. An einem Stiel entfalten sich oft mehrere Knospen in aufeinanderfolgenden Wellen. Die inneren Blütenblätter (Dome) sind lachsrosa, die äußeren (Hängeblätter) hell lachsfarben und gehen in der Mitte in einen orangefarbenen Bart über, der die Form der Blüte betont. Der Duft ist zart und kommt bei warmem Wetter am besten zur Geltung. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht. In Pflanzungen kommt die Sorte im Vordergrund von Staudenbeeten, an Wegen und an Natursteinmauern zur Geltung, wo die Zeichnung der Blütenhülle besonders hervortritt. Gut kombinieren lässt sie sich mit Lavendel, Salbei, Storchschnabel und Ziergräsern, die die senkrechte Linie der Blätter unterstreichen. Die Schnittstiele werden für Gebinde verwendet, die einzelnen Blüten öffnen sich in der Vase nacheinander.

Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne, an geschützten Standorten und in wärmerem Kleinklima. Bei rhizombildenden Schwertlilien vom Typ Iris × germanica sind ein durchlässiger Boden und eine gute Drainage entscheidend, winterliche Staunässe fördert Rhizomfäule. Geeignet ist lehmig-sandiger bis kiesiger Boden mit einem pH-Wert von 6,5–7,5, feuchtigkeitsliebendere Schwertlilien wie Iris sibirica vertragen auch einen pH-Wert um 5,5–6,5 und ein gleichmäßig feuchtes Beet. Bei trockenheitsliebenden Typen wird nur während des Anwachsens und bei längerer Trockenheit sparsam gegossen, bei feuchtigkeitsliebenden Arten ist eine gleichmäßige Wasserversorgung ohne Staunässe wichtig. Die Düngung erfolgt mäßig, im Frühjahr eignen sich Kompost oder ein Dünger mit höherem Kalium- und Phosphoranteil, ein Stickstoffüberschuss fördert das Blattwachstum auf Kosten der Blüte. Nach der Blüte werden die Blütenstiele an der Basis entfernt, die Blätter bleiben bis zum Herbst stehen und werden dann auf 10–15 cm eingekürzt. Der Mulch richtet sich nach der Gruppe: Bei rhizombildenden Schwertlilien ist mineralischer Kies vorzuziehen, organischer Mulch über den Rhizomen hält zu viel Feuchtigkeit. Beim Pflanzen muss der obere Teil des fleischigen Rhizoms bündig mit der Bodenoberfläche abschließen. Rhizome werden meist von Juli bis September, alternativ von März bis April gepflanzt, Zwiebel-Iris werden von September bis Oktober gesetzt. Die Blütezeit liegt in der Regel im Mai und Juni, bei remontierenden Sorten kann ein Teil der Blüten auch im August und September erscheinen. Die Winterhärte liegt je nach Gruppe meist zwischen etwa -20 und -35 °C, empfindlicher ist die Kombination aus Frost und Nässe. Im Kübel werden ein mineralischeres Substrat, eine starke Drainageschicht und ein Winterschutz gegen Regen verwendet. Für Einsteiger empfiehlt sich das Teilen der Horste alle 3–4 Jahre und ein lockerer Pflanzabstand von 30–45 cm. Die häufigsten Probleme sind Blattfleckenkrankheiten und Rhizomfäule, unter den Schädlingen Blattläuse und Thripse, im Frühjahr außerdem Schnecken.

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen

 Autor: Nikol | Revision: 14.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Schwertlilien
EAN: 2284900517150
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blütenfarbe: Orange, Lachs
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Iris B: CZ-4282 C: 26/FP/0126 D: CZ

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