Deutsche Schwertlilie 'Autumn Circus' Iris germanica 'Herbstzirkus'
Artikelnummer: 134238Detaillierte Produktbeschreibung
Iris germanica 'Autumn Circus' - gehört zu den hohen Bart-Iris mit remontierender Blüte. Die Sorte wurde von Ben Hager gezüchtet und erstmals 1990 vorgestellt. Die Pflanze bildet ein ausdauerndes Rhizom und Fächer aus graugrünen, schwertförmigen Blättern, aus denen Stiele von etwa 80–95 cm Höhe wachsen. In voller Größe breitet sich der Horst auf etwa 35–45 cm aus und wirkt auch außerhalb der Blütezeit gepflegt. Die Blüten haben einen plicaten Charakter, die Basis ist heller und auf den überhängenden Lappen erscheinen blauviolette Streifen und „Nähte“, wodurch jede Blüte etwas anders wirkt. Der Blütendurchmesser liegt bei etwa 10–12 cm und im Detail sticht auch der kontrastierende „Bart“ in einem helleren Ton hervor. Die Stiele sind für den Schnitt ausreichend fest und die Zeichnungen der Blütenblätter kommen in der Vase gut zur Geltung. Im Beet passt er gut zu weißen Sonnenhüten, Salbei, Ziergräsern und zu Pflanzen mit silbrigem Laub, wo die Streifen rein und klar wirken. Ein zarter Duft entfaltet sich hauptsächlich bei Wärme und am Abend, wenn die Blüten wie Aquarelle wirken.
Anbau: Sie gedeiht in voller Sonne, an einem geschützten Ort und in einem wärmeren Mikroklima. Bei Rhizom-Schwertlilien des Typs Iris × germanica sind durchlässiger Boden und Drainage entscheidend, Staunässe im Winter fördert die Fäulnis der Rhizome. Lehmiger Sandboden bis kiesiger Boden mit einem pH-Wert von 6,5–7,5 ist geeignet. Bei feuchtigkeitsliebenderen Schwertlilien wie Iris sibirica wird auch ein pH-Wert von etwa 5,5–6,5 und ein gleichmäßig feuchtes Beet toleriert. Die Bewässerung bei trockenheitsliebenden Typen erfolgt sparsam nur während des Anwachsens und bei langer Trockenheit, bei feuchtigkeitsliebenden Arten ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe wichtig. Die Düngung ist in der Regel mäßig. Im Frühjahr eignen sich Kompost oder Dünger mit einem höheren Anteil an Kalium und Phosphor. Ein Übermaß an Stickstoff fördert die Blätter auf Kosten der Blüten. Nach der Blüte werden die Blütenstiele an der Basis entfernt, die Blätter werden bis zum Herbst belassen und auf 10–15 cm gekürzt. Die Mulchschicht wird je nach Gruppe gewählt: Bei Rhizom-Schwertlilien ist mineralischer Splitt besser geeignet, organische Mulchschicht über den Rhizomen speichert Feuchtigkeit. Beim Pflanzen muss der obere Teil des fleischigen Rhizoms bündig mit dem Bodenniveau bleiben. Die Pflanzung von Rhizomen erfolgt meist im Juli–September, alternativ im März–April, Zwiebel-Schwertlilien werden im September–Oktober gepflanzt. Die Blütezeit fällt üblicherweise auf Mai–Juni, bei nachblühenden Sorten kann ein Teil der Blüten auch im August–September erscheinen. Die Frostbeständigkeit liegt je nach Gruppe normalerweise zwischen -20 und -35 °C. Empfindlicher ist die Kombination aus Frost und Feuchtigkeit. Im Behälter wird ein mineralischeres Substrat, eine starke Drainageschicht und Winterschutz vor Regen verwendet. Anfängern hilft die Teilung der Horste alle 3–4 Jahren und ein lockerer Pflanzabstand von 30–45 cm. Die häufigsten Probleme sind Blattflecken und Rhizomfäule, als Insekten Blattläuse und Thripse, im Frühjahr auch Schnecken.
Autor: Kristýna | Revision: 14.01.2026
Autor: Lucie | Überarbeitet: 9.1.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900488689 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 60-80 |
| Blütenfarbe: | Weiß, Blau |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Rhizome |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 26/FP/0017 D: NL |
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