Deutsche Schwertlilie 'Amakiki' - Iris germanica 'Amakiki' Iris germanica 'Amakiki'

Artikelnummer: 125165
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Ein eleganter Schwertlilien-Kultivar, der im Mai und Juni auffällige Blüten mit zart gewellten Blütenblättern bildet. Die hellen Blüten werden durch eine kräftigere blauviolette Färbung im Schlund und einen dekorativen Bart ergänzt, wodurch jede Blüte plastisch und sehr zart wirkt. Die Pflanze bildet dichte Horste schwertförmiger grüner Blätter mit einer Höhe von etwa 50–66 cm und wird zu einem markanten Bestandteil sonniger Staudenbeete. Nach der Anwurzelung verträgt sie trockenere Perioden gut und benötigt lediglich einen durchlässigen Boden sowie ausreichend Sonne. Der Kultivar lässt sich wunderbar mit Pfingstrosen, Salbei, Lavendel, Phlox oder Ziergräsern kombinieren. Zur Blütezeit verleiht sie dem Garten Leichtigkeit und Eleganz, und ihre Blüten eignen sich zudem hervorragend als Schnittblumen für Frühlings- und Frühsommerarrangements.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Schwertlilie 'Amakiki' – gehört zu den eleganten Sorten der Bartirisien, die vor allem durch eine zarte Kombination aus hellen Tönen und einem markanten Kontrast im Schlund der Blüte bestechen. Die Sorte wurde vom amerikanischen Züchter George Sutton entwickelt und im Jahr 2007 in das Register aufgenommen. Sie gehört zur Gruppe der mittelhohen Bartiris (Intermediate Bearded Iris), die für ihren stabilen Wuchs, eine reiche Blüte und eine gute Widerstandsfähigkeit unter Gartenbedingungen geschätzt wird. Die Pflanze bildet kompakte Horste mit einer Höhe von etwa 50–65 cm und einer Breite von 35–45 cm. Aus den fleischigen Rhizomen wachsen schwertförmige, grau-grüne Blätter, die von Frühjahr bis Herbst ihr dekoratives Aussehen bewahren. Im Zeitraum von Mai bis Juni erscheinen über den Blättern stabile Blütenstiele, die mehrere große Blüten tragen. Die Blütenblätter haben eine cremeweiße bis zartcremefarbene Tönung, die durch eine blau-violette Färbung im Bereich der Kehle ergänzt wird. Der charakteristische Bart erzeugt einen sanften Farbübergang und verleiht der Blüte Tiefe sowie Ausdruckskraft. Die Blüten sind leicht gewellt, wirken luftig und offenbaren bei näherem Hinsehen eine feine Maserung. Die Sorte wird zudem als zart duftend beschrieben. Durch die helle Färbung kann sie die Bepflanzung optisch aufhellen und kommt auch bei bewölktem Wetter gut zur Geltung. In Gartenkompositionen lässt sie sich hervorragend mit Pfingstrosen, Salbei, Lavendel, Akelei, Storchschnabel, Frauenmantel oder Ziergräsern kombinieren. Besonders prächtig wirkt sie in Pflanzungen in Pastelltönen, wo ihre Blüten an leichte Seide erinnern, die sich im Frühlingswind bewegt. Dank der stabilen Stiele eignet sie sich auch ideal als Schnittblume für Vasen, in denen die einzelnen Blüten nach und nach über mehrere Tage hinweg aufblühen.

Kultivierung: Deutsche Schwertlilien stammen aus den Regionen Süd- und Südosteuropas, wo sie an sonnigen Hängen und in gut durchlässigen Böden wachsen. Genau diese Bedingungen sind auch in den Gärten Mitteleuropas ideal für sie. Die Pflanze gedeiht an einem vollsonnigen Standort, an dem sie die reichste Blüte und die beste Ausfärbung der Blüten erreicht. Im Halbschatten überlebt sie zwar, blüht jedoch weniger und bildet lockerere Horste. Ideal ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert im Bereich von etwa 6,5–8. Eine gute Drainage ist wichtig, da lang anhaltende Staunässe die häufigste Ursache für Rhizomfäule ist. Bei der Pflanzung werden die Rhizome flach eingesetzt, sodass ihr oberer Teil teilweise über der Bodenoberfläche bleibt und von der Sonne erwärmt werden kann. Die geeignete Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder Ende des Sommers und Anfang des Herbstes von August bis Oktober. Nach dem Anwurzeln weist die Pflanze eine gute Widerstandsfähigkeit gegen kurzzeitige Trockenheit auf und benötigt nur gelegentliches Gießen während langanhaltender sommerlicher Trockenperioden. Eine sparsame Düngung wird empfohlen, vorzugsweise mit Düngemitteln mit niedrigem Stickstoffgehalt und einem höheren Anteil an Phosphor und Kalium, welche die Blütenbildung und das Ausreifen der Gewebe fördern. Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt, während die Blätter bis zum Herbst an der Pflanze bleiben. Etwa alle 3–5 Jahre ist es ratsam, die Horste zu teilen und zu verjüngen, um eine regelmäßige Blüte zu fördern. Die Schwertlilie ist voll frosthart und verträgt problemlos Wintertemperaturen um −30 °C, weshalb sie keinen Winterschutz benötigt. In Gefäßen ist eine Kultur in tieferen Containern mit einem sehr durchlässigen Substrat und einer Drainageschicht möglich. Zu den häufigsten Problemen gehören Rhizomfäule durch übermäßige Feuchtigkeit oder vereinzelt die Beschädigung junger Blätter durch Schnecken. Der empfohlene Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 35–40 cm, was etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Unter diesen Bedingungen bildet sie innerhalb weniger Jahre eindrucksvolle, reich blühende Horste, die zu den Schmuckstücken des Frühlingsgartens gehören.

Autor: Jana | Revision: 02.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Schwertlilien
EAN: 2284900414954
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 40-60
Blütenfarbe: Weiß, lila
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Iris B: CZ-4282 C: 24/FP/0015 D: NL

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