Delavays Doppelflügel Incarvillea delavayi
Artikelnummer: 3107Produktdetailbeschreibung
Delavays Doppelflügel - stammt aus dem Südwesten Chinas und wächst dort an steinigen Hängen und in Gebirgstälern mit durchlässigen, humosen Böden. Die Art gehört zur Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae) und bildet im Garten kompakte, etwa 30–40 cm breite Horste aus einer grundständigen Rosette unpaarig gefiederter Blätter. Die Blätter sind 20–35 cm lang, tief geteilt, erinnern optisch an Farnwedel und zeigen oft einen leichten Glanz. Im Juni und Juli erheben sich über dem Laub kahle, blattlose Blütenstiele, meist 40–60 cm hoch, an denen sich weit röhren- bis trichterförmige Blüten in Rosatönen mit gelbem Schlund öffnen. In ihrer Form erinnern sie an Gloxinien, weshalb in der Gartenpraxis auch die Bezeichnung „Freiland-Gloxinie“ gebräuchlich ist. Ein Blütenstand trägt 5–12 Blüten von etwa 6 cm Länge. Nach der Blüte können sich längliche Samenkapseln bilden. In der Pflanzung harmoniert die Staude gut mit niedrigen Ziergräsern, Storchschnabel, Lungenkraut und Frühlingszwiebelblumen, die den Raum füllen, solange der Doppelflügel im Frühjahr noch nicht ausgetrieben hat und das Beet leer wirkt. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht, die Pflanze ist weder dornig noch giftig. Der Austrieb erfolgt relativ spät, ein Grund zur Sorge besteht daher nicht, wenn andere Zwiebelpflanzen schneller sind. Eine hervorragende Staude, die jede Gruppenpflanzung bereichert.
Anbau: Für die Kultur eignet sich ein sonniger Standort oder lichter Halbschatten mit leichter Beschattung im Sommer. In kühleren Lagen sind ein geschützter Platz und ein Hochbeet von Vorteil. Entscheidend ist eine gute Drainage, denn winterliche Staunässe führt zum Faulen der fleischigen Wurzeln. Geeignet ist ein lehmig-sandiger bis lehmiger, mit Kompost angereicherter Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,5. Gegossen werden muss vor allem während Austrieb und Blüte. Gut eingewurzelte Pflanzen vertragen kurze Trockenphasen, lange Trockenheit verkürzt jedoch die Blütezeit. Eine mäßige Düngung genügt, etwa eine Kompostgabe im Frühjahr oder ein ausgewogener Staudendünger. Verblühte Stiele werden an der Basis entfernt, die Blattrosette bleibt bis zum Herbst dekorativ, danach zieht die Pflanze oberirdisch ein. Die Wurzeln vertragen häufiges Umpflanzen schlecht, daher empfiehlt sich ein dauerhafter Standort. Containerpflanzen werden in der Regel von März bis Oktober gepflanzt, der Wurzelkopf wird dabei meist etwa 8–10 cm tief in lockeren Boden gesetzt. Für die Pflanzung ist ein Abstand von 30–40 cm vorzusehen, das entspricht etwa 7–9 Pflanzen pro m². Die Frosthärte gut eingewachsener Horste liegt bei trockenem Winter in der Regel bei etwa -20 bis -25 °C, junge Pflanzungen profitieren von einer Winterabdeckung mit Mulch und sparsamem Gießen im Winter. Im Gefäß bewähren sich ein tieferer Topf mit Drainageschicht und eine kühle Überwinterung bei reduzierter Wassergabe. An möglichen Schädlingen treten Schnecken an jungen Trieben auf, in schweren Böden zudem Pilzfäulen.
Autor: Kristýna | Revision: 28.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch I) |
|---|---|
| EAN: | 2284900077302 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Rot, Rosa |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Incarvillea B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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