Dalmatiner Glockenblume Campanula portenschlagiana
Artikelnummer: 2331 68508 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Dalmatiner Glockenblume - eine langlebige Steingartenstaude aus Südosteuropa, bekannt aus den dalmatinischen Gebirgen Kroatiens und der Herzegowina. In der Natur besiedelt sie steinige Hänge, lichte Geröllhalden und Felsspalten, wo sie sich in flachgründigem Boden hält und mit kurzen Rhizomen zu niedrigen Teppichen ausbreitet. Im Garten bildet sie einen dichten, niederliegenden Bestand aus kleinen, nieren- bis herzförmigen Blättern, die in milden Wintern teilweise grün bleiben. Von Juni bis August, je nach Witterung auch länger, öffnen sich über dem Laub zahlreiche glockenförmige Blüten in Violettblau bis Blauviolett, und der Bestand erhält einen zarten „blauen Schleier“. Die einzelnen Blüten sind röhren- bis trichterförmig, etwa 2 cm lang und öffnen sich zu einer flachen Glocke. Die blühenden Stängel werden meist 10–15 cm hoch, der Horst 40–60 cm breit. Die Blüten liefern Nektar und Pollen, daher eignet sich die Pflanze für naturnahe Pflanzungen ebenso wie als bienenfreundlicher Bodendecker im Nutzgarten. Sie harmoniert gut mit Steinkraut, Fetthenne, Thymian, niedrigen Gräsern oder kleinen Frühlingszwiebelblumen und kann leicht über den Rand einer Mauer oder eines Gefäßes hängen. Die Pflanze trägt keine Dornen und zählt in der Gartenpraxis zu den allgemein ungiftigen Stauden.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger Standort oder lichter Halbschatten mit guter Luftzirkulation. Entscheidend ist die Drainage. Geeignet ist ein kiesiger bis steiniger Boden mit Humusanteil, idealerweise im leicht alkalischen bis neutralen Bereich bei pH 6,5–7,5, im Gefäß bewährt sich eine Beimischung von Perlit oder Lavasplitt. In schwereren Böden wird meist grober Sand oder Kies untergemischt, im Winter schadet Nässe am Wurzelhals. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und in langen Trockenperioden, ein dauerhaft nasser Standort erhöht das Fäulnisrisiko. Die Düngung kann sparsam ausfallen, etwa im Frühjahr eine dünne Kompostschicht, damit das Polster keine weichen Triebe bildet. Verblühte Stängel werden meist entfernt, damit das Polster kompakt bleibt, die Teilung erfolgt im Frühjahr oder im Spätsommer. Die Frosthärte wird unter mitteleuropäischen Bedingungen mit etwa -23 °C angegeben. Empfindlicher sind junge Pflanzen in nassen Wintern, daher bewährt sich die Pflanzung an einer erhöhten Stelle oder in ein Gefäß mit Drainageschicht. Gepflanzt wird meist von März bis Oktober, in Gebirgslagen wird häufig das Frühjahr gewählt, damit die Pflanzen bis zum Winter gut einwurzeln. Ein Pflanzabstand von 25–30 cm entspricht etwa 9–12 Pflanzen pro m². Mögliche Probleme sind Schnecken an jungen Trieben und Blattfleckenpilze bei anhaltender Feuchtigkeit. Im Winter bleibt die niedrige Rosette zwischen den Steinen erkennbar und setzt im Frühjahr rasch wieder Knospen an.
Autor: Nikol | Revision: 20.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Glocken |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Blau, lila |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Campanula B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
