Dallimores Rosskastanie Aesculus dallimorei

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Die Eibe 'Dallimorei' ist ein selten kultivierter Kultivar, der nicht nur durch sein Aussehen, sondern auch durch seine einzigartige Entstehung besticht. Während der Blütezeit von Mai bis Juni trägt sie kegelförmige Blütenstände in Nuancen von Weiß und Hellrosa, die oft durch rote Zeichnungen im Inneren der Blüten ergänzt werden. Die breit rundliche Krone und das sattgrüne Laub bilden im Laufe der Saison ein harmonisches Gesamtbild, das im Herbst durch eine gelbe Laubfärbung ergänzt wird. Im Vergleich zu gewöhnlichen Eiben wirkt dieser Kultivar zierlicher und wird sowohl von Sammlern als auch von Liebhabern dendrologischer Raritäten gesucht.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Aesculus dallimorei – gehört zu den seltensten kultivierten Vertretern der Rosskastanien. Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen durch Bestäubung entstandenen Hybriden, sondern um eine einzigartige Pfropfchimäre, die die Eigenschaften der Gemeinen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) und der Gelben Rosskastanie (Aesculus flava) kombiniert. Diese ungewöhnliche Herkunft macht ihn zu einer botanischen Besonderheit, die sowohl von Gehölzsammlern als auch von Liebhabern weniger bekannter Bäume gesucht wird. Die Pflanze wurde vom britischen Dendrologen J. R. Sealy in der Mitte des 20. Jahrhunderts beschrieben und zu Ehren des englischen Dendrologen William Dallimore benannt. In der Reife bildet sie einen stattlichen Baum oder Strauch, der eine Höhe von etwa 12–18 m und eine Breite von 8–12 m erreicht. Die Krone ist breit eiförmig bis abgerundet, regelmäßig verzweigt und gewinnt mit dem Alter einen majestätischen Charakter. Dank seines harmonischen Habitus wirkt die Rosskastanie auch außerhalb der Blütezeit wertvoll. Die Blätter sind groß, handförmig zusammengesetzt und bestehen meist aus fünf bis sieben Einzelblättern. Im Frühjahr treiben sie frischgrün aus, im Laufe des Sommers nehmen sie eine sattgrüne Farbe an und bilden eine dichte Krone, die einen angenehmen Schatten spendet. Im Herbst färbt sich das Laub gelb bis goldorange. Den größten Zierwert erreicht sie im Mai und Anfang Juni, wenn an den Triebspitzen aufrechte Rispen von etwa 15–25 cm Länge erscheinen. Die Blüten vereinen Merkmale beider Elternarten. Es überwiegt eine weiße bis hellrosa Farbe, ergänzt durch rote oder karminrote Flecken in der Mitte der Blüten. Der Blütenstand wirkt zarter und eleganter als bei der gewöhnlichen Gemeinen Rosskastanie. Die Blüten bieten eine Quelle für Pollen und Nektar für Bienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten. Nach der Blüte können kugelige Früchte mit glänzenden braunen Samen gebildet werden. Diese haben lediglich einen Zierwert und sind nicht für den Verzehr bestimmt. Der Baum oder Strauch eignet sich hervorragend als Solitär auf weitläufigen Rasenflächen, in Schlossanlagen, Arboreten oder repräsentativen Gärten. In landschaftlichen Kompositionen lässt er sich gut mit Eichen, Ahornen, Hainbuchen, Magnolien, Veilchen oder größeren Schneebällen kombinieren. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Herkunft wird er oft zu einem interessanten Gesprächsthema für Gartenbesucher.

Pflege: Geeignet ist ein sonniger Standort oder leichter Halbschatten. Am besten gedeiht sie in tiefgründigen, nährstoffreichen und humosen Böden mit ausreichender Feuchtigkeit. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 6,0 und 7,5. Kurzzeitig verträgt sie auch schwerere Lehmböden, sofern diese nicht dauerhaft staunass sind. Junge Pflanzen benötigen eine regelmäßige Bewässerung, insbesondere in den ersten Jahren nach der Pflanzung, bis sie ein ausreichend entwickeltes Wurzelsystem ausgebildet haben. Ausgewachsene Bäume vertragen bereits kürzere Trockenperioden, behalten ihr schönstes Erscheinungsbild jedoch in Böden mit ausgeglichener Feuchtigkeit. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis November. Aufgrund der endgültigen Größe des Baumes ist es ratsam, um die Pflanze herum mindestens 8–10 m freien Platz zu lassen. Mulch aus kompostierter Rinde oder Laub hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren und ein Überhitzen der Wurzeln zu verhindern. Der Schnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen von beschädigten, trockenen oder falsch wachsenden Ästen. Eine Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger fördert ein gesundes Wachstum und die Blattbildung. Der Kultivar ist zuverlässig frosthart bis ca. −28 °C und verträgt problemlos die klimatischen Bedingungen in den meisten Regionen Tschechiens. Ähnlich wie andere Rosskastanien kann er vom Rosskastanien-Minierer, Blattfleckenkrankheiten oder bakteriellen Infektionen befallen werden, wobei die Schäden bei einer guten Kondition der Pflanze meist nur optischer Natur sind. Aufgrund seiner Seltenheit, Langlebigkeit und interessanten Herkunft ist Aesculus dallimorei ein außergewöhnlicher Kultivar für Gärten, in denen genügend Platz zur vollen Entfaltung seiner natürlichen Schönheit vorhanden ist.

Autor: Jana | Revision: 01.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Rosskastanien (Aesculus)
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Aesculus B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL

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