Christrose 'HGC® Ice n' Roses Mary Marble' Helleborus 'HGC® Ice n' Roses Mary Marble'
Artikelnummer: 132457Produktdetailbeschreibung
Christrose 'HGC® Ice n' Roses Mary Marble' - eine interspezifische Züchtung aus der Serie Ice n’ Roses® innerhalb der Helleborus Gold Collection® des Züchters Josef Heuger. Die Hybriden dieser Gruppe zeichnen sich durch eine lange Winterblüte, feste Stiele und immergrünes Laub aus, das dem Beet das ganze Jahr über Struktur verleiht. 'Mary Marble' bringt auffällige zweifarbige Blüten hervor. Die hell cremefarbene Mitte geht in eine dunkelrosa bis purpurne Marmorierung über, die oft den größten Teil der Blütenblätter bedeckt. Die Blüten öffnen sich je nach Witterung von Dezember bis März, bei milden Tauwetterperioden sind häufig Bestäuber aktiv, denn die Blüten bieten Pollen und Nektar. Die Blätter sind ledrig, dunkelgrün, oft mit feiner silbriger Aderung und Marmorierung, und bleiben auch nach der Blüte dekorativ. Ausgewachsen erreicht die Pflanze zur Blüte etwa 50–60 cm Höhe und rund 60–80 cm Breite, daher eignet sie sich als Solitärhorst ebenso wie für kleinere Gruppen. Im Garten harmoniert sie gut mit Bergenien, Purpurglöckchen, Seggen, Immergrün und frühen Zwiebelblumen. Die Pflanze ist giftig. Für Arrangements bewährt sich der Schnitt in lauwarmes Wasser, die Blüten halten mehrere Tage ihre Form, und in der Vase kommt die Zeichnung der Blütenblätter besonders zur Geltung. Alte Blätter werden stets mit sauberer Schere entfernt, damit Pilzkrankheiten nicht unnötig übertragen werden. In Kompositionen wirkt sie auch zusammen mit der Schwarzen Nieswurz (Helleborus niger) und mit Farnen im Halbschatten sehr schön.
Anbau: Für den erfolgreichen Anbau von Christrosen eignet sich ein halbschattiger bis schattiger Standort, etwa unter der lichten Krone von Laubgehölzen oder an der Ostseite des Hauses. Am besten gedeiht die Pflanze in tiefgründigem, humosem, gut durchlässigem Boden, der mäßig feucht bleibt, aber nicht dauerhaft vernässt. Optimal ist ein neutraler bis leicht alkalischer pH-Wert, ins Pflanzloch können hochwertiger Kompost und eine kleinere Menge kohlensaurer Kalk gegeben werden. Gepflanzt wird von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, im Staudenbeet etwa 5–7 Stk pro 1 m², damit sich mit der Zeit ein geschlossener Bestand bildet. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges, jedoch nicht übermäßiges Gießen nötig, eingewurzelte Pflanzen vertragen kürzere Trockenperioden, besonders im Schatten. Empfehlenswert sind eine Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem Langzeitdünger für blühende Stauden sowie eine leichte Mulchschicht aus Laubkompost, die die Verhältnisse im Wald nachahmt. Alte oder fleckige Blätter können am Ende des Winters entfernt werden, damit Neuaustrieb und Blüten besser zur Geltung kommen. Christrosen gehören zu den frostharten Stauden und vertragen unter mitteleuropäischen Bedingungen Temperaturen bis etwa −20 °C, dennoch tut ihnen ein vor greller Wintersonne und austrocknendem Wind geschützter Standort gut. An Krankheiten treten gelegentlich Blattfleckenkrankheiten auf, unter den tierischen Schädlingen können Schnecken und Blattläuse Schaden anrichten. Am passenden Standort ist sie eine langlebige Staude, die die Blütezeit des Gartens jedes Jahr um den Spätwinter und das zeitige Frühjahr verlängert.
Autor: Kristýna | Revision: 23.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Christrosen & Lenzrosen |
|---|---|
| EAN: | 2284900466892 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Wein |
| Blütezeit: | Februar, Dezember, Januar |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helleborus B: CZ-4282 C: 26/FP/0152 D: CZ |
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