Chinesischer Wacholder 'Stricta' Juniperus chinensis 'Stricta'

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Die Sorte zeichnet sich durch einen dichten, symmetrischen und kegelförmigen Habitus aus. Die Zweige wachsen aufrecht und sind mit weichen, blaugrauen bis stahlgrünen Nadeln bewachsen. Im Alter von zehn Jahren erreicht sie eine Höhe von 1,5 bis 2 Metern und eine Breite von bis zu 1 Meter, im ausgewachsenen Zustand wächst sie bis zu 3 Meter hoch. Im Herbst trägt sie kleine, blaugraue Zapfen. Die gesamte Pflanze ist bei Verzehr leicht toxisch. In der Gartenarchitektur findet sie Anwendung als Solitärpflanze in kleineren Bereichen, in Heidegärten oder als natürlicher Sichtschutz, dessen dichte Krone Vögeln Schutz bietet.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Juniperus chinensis 'Stricta' – dieser beliebte, immergrüne Nadelbaum wurde 1945 in den niederländischen Palmer-Baumschulen selektiert. Dieser Kultivar zeichnet sich durch einen sehr dichten, symmetrischen, breitkegel- bis säulenförmigen Habitus mit einer spitz zulaufenden Spitze aus. Die Zweige wachsen steif und aufrecht und sind dicht mit weichen, sich leicht stachligen Nadeln bewachsen. Die nadelförmigen Blätter weisen das ganze Jahr über einen auffälligen blau-grauen bis stahlgrünen Farbton auf, der sich in der Winterperiode leicht violett verfärben kann. Der Kultivar wächst relativ langsam und erreicht im Alter von zehn Jahren eine Höhe von etwa 1,5 bis 2 Metern und eine Breite von 0,8 bis 1 Meter. In der ausgewachsenen Form kann er eine Höhe von 2,5 bis 3 Metern bei einer Breite von etwa 1,5 Metern erreichen. Die Pflanze ist zweihäusig; im Herbst können sich kleine, kugelige, blau-grau bereifte Zapfen bilden, die botanisch gesehen sogenannten Pseudofrüchte sind. Diese Früchte enthalten ätherische Öle und Harze, wobei die gesamte Pflanze bei Verzehr leicht toxisch ist, was in Gärten mit frei laufenden Kindern berücksichtigt werden sollte. In der Gartenarchitektur findet sie Anwendung als Solitärpflanze in kleineren Bereichen, als Teil von gruppierten Nadelholzkompositionen, in Heidegärten oder als natürlicher, ungeschnittener Sichtschutz. Die dichte Krone bietet das ganze Jahr über einen geschützten Rückzugsort für kleine Vögel.

Der Chinesische Wacholder ist eine vielseitige, immergrüne Nadelpflanze aus Ostasien, die sich durch eine große Formenvielfalt auszeichnet – von aufrechten Bäumen bis hin zu kompakten, buschigen Kultivaren. Dank seiner Variabilität, Anspruchslosigkeit und Widerstandsfähigkeit ist er in der Ziergärtnerei und bei der Gestaltung von Bonsais sehr beliebt. Die Pflanze hat ein steifes, aromatisches Nadelwerk – junge Zweige tragen oft nadelartige Blätter, während ältere Teile schuppige, dicht anliegende Nadeln haben. Die Färbung variiert bei den einzelnen Kultivaren von tiefem Grün über graugrün bis hin zu blaugrün. Die Früchte sind typische kugelförmige blauviolette Zapfen, sogenannte Wacholderbeeren, die im zweiten Jahr reifen. Dank der breiten Palette an Kultivaren eignet er sich für verschiedene Arten von Pflanzungen – als Solitärpflanze, für Hecken, Steingärten, japanische Gärten oder als Bonsai.

Pflege: Der Wacholder ist pflegeleicht, muss aber durchlässigen Boden ohne Winterstaunässe aufweisen. Er gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort, verträgt aber auch Halbschatten. Im Schatten wird er lichter und verliert seinen blauen Farbton. Geeignet sind lehmig-sandige bis steinige Substrate mit Drainage, ein pH-Wert von etwa 5,5–8,0, auch kalkhaltige Böden werden gut vertragen. Im ersten Jahr nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen entscheidend, nach dem Einwurzeln ist er sehr trockenheitsresistent und verträgt Wind und städtische Umgebungen. Gedüngt wird üblicherweise mit einer mäßigen Frühlingsdosis für Nadelgehölze; zu viel Stickstoff führt zu weicheren Zuwächsen. Ein Rückschnitt ist meist nicht notwendig, eventuelle Korrekturen werden Ende des Winters oder im frühen Frühjahr durch Entfernen beschädigter Triebe vorgenommen. In Gebieten mit schwerem, nassem Schnee bewährt sich das winterliche Zusammenbinden der Krone, damit sich die Äste nicht öffnen. Containerpflanzen werden je nach Wetter von März bis November gepflanzt, in Töpfen wird empfohlen, den Wurzelballen vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen wird mit etwa -28 bis -34 °C angegeben. Die jährlichen Zuwächse bewegen sich oft um 10–20 cm, im ausgewachsenen Zustand können im Garten etwa 3–5 m Höhe und 0,6–1,0 m Breite erwartet werden. Bei der Pflanzung in Reihen wird ein Abstand von etwa 0,6–0,8 m eingehalten, für Solitärpflanzen und Gruppen 0,8–1,2 m. An Krankheiten und Schädlingen können Spinnmilben, Schildläuse und Rostpilze der Gattung Gymnosporangium auftreten, daher lohnt es sich, die Pflanzen luftig zu halten und nicht zu übergießen.

Autor: Nikol | Revision: 02.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Wacholder (Juniperus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter oder Verpackung
Plant Passport: A: Juniperus B: CZ-4282 C: 25/FP/0132 D: NL

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