Chinesischer Eisenholzbaum Parrotia subaequalis

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Rinde mit feinem „Patchwork“-Muster und Herbstlaub in Rubin- und Kupfertönen. Der Chinesische Eisenholzbaum (Parrotia subaequalis) bildet einen kleineren, oft mehrstämmigen Baum von 6–10 m. Von März bis April erscheinen kleine Blüten ohne Blütenblätter, geschmückt mit roten Staubblättern. Die Art eignet sich als Solitär sowie zur Kombination mit Ahorn, Hartriegel oder Zaubernuss, deren jahreszeitliche Wandlungen sie fortführt. Am besten gedeiht sie in durchlässigem, schwach saurem bis neutralem Boden, in Sonne oder Halbschatten, bei gleichmäßiger Feuchtigkeit ohne anhaltende Staunässe. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist sie bis etwa -25 °C frosthart.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Chinesischer Eisenholzbaum - eine seltene, sommergrüne Art aus den Bergwäldern Ostchinas, verwandt mit dem Persischen Eisenholzbaum. Im Garten bildet sie einen kleineren Baum oder höheren Strauch, meist 6–10 m hoch, oft mehrstämmig, mit eher langsamem Zuwachs und elegant schmalerem Wuchs. Die Blätter sind glänzend dunkelgrün, verkehrt eiförmig bis elliptisch und färben sich im Herbst gelb, orange, rot bis purpurn, wobei sich die Färbung in einem warmen, sonnigen Herbst verlängert. Ihr größter Schmuck ist die Borke, die sich mit zunehmendem Alter in dünnen Plättchen ablöst und hellere und dunklere Schuppen zu einem Mosaik zusammensetzt. Die Blüte setzt sehr früh ein, von März bis April noch vor dem Laubaustrieb. Die Blüten sind klein, ohne Blütenblätter, jedoch mit auffallend dunkelroten Staubblättern direkt an den Zweigen. Die Frucht ist eine Kapsel, die um die Wende von September zu Oktober reifen kann, der Fruchtansatz ist allerdings nicht jedes Jahr regelmäßig. Die Art kommt als Solitär zur Geltung oder in Kombination mit Zaubernuss, Hartriegel, Felsenbirne oder Japanischem Ahorn, an die sie mit der feinen Zeichnung ihrer Rinde und ihrer herbstlichen Farbpalette anknüpft. Sie ist recht frostbeständig, kann jedoch empfindlicher auf längere Trockenperioden reagieren. Dank ihrer prachtvollen Herbstfärbung und der ungewöhnlichen Rinde ist sie eine ausgezeichnete Wahl als Solitär oder als Teil gemischter Pflanzungen in Garten oder Park.

Anbau: Geeignet ist ein sonniger wie auch halbschattiger Standort, an trockenen und windigen Stellen sind leichte Beschattung und ein geschützter Platz von Vorteil. Am besten gedeiht der Baum in tiefgründigem, durchlässigem Boden mit höherem Humusanteil, der die Feuchtigkeit gleichmäßig hält, ohne anhaltende Staunässe. Bewährt hat sich eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion, als Richtwert pH 5,5–7,0. Nach der Pflanzung empfehlen sich eine Mulchschicht aus Rinde oder Laubkompost und regelmäßiges Gießen in den ersten 2–3 Jahren, später verträgt der Baum auch kürzere Trockenphasen besser. Für eine intensive Herbstfärbung ist Feuchtigkeit im Sommer und zu Beginn des Herbstes wichtig. Die Düngung erfolgt in der Regel mit Kompost im Frühjahr oder mit einem ausgewogenen Dünger für Ziergehölze. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, eventuelle Formkorrekturen werden nach der Blüte oder im Sommer vorgenommen. Die Frosthärte wird mit etwa -26 bis -29 °C angegeben, junge Pflanzen profitieren von einem Wurzelschutz durch Mulch und einem Standort außerhalb von Frostsenken. Das Gehölz gilt als gesundheitlich zuverlässig, gelegentlich können Blattläuse an jungen Trieben oder Blattflecken in anhaltend feuchten Sommern auftreten. Die Pflanzung von Containerpflanzen ist von März bis November möglich. Bei einer Pflanzung als Allee wird meist ein Abstand von etwa 2–3 m je nach gewünschter Dichte gewählt.

Autor: Kristýna | Revision: 20.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ziergehölze
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 600 und mehr, 700 und mehr, 800 und mehr
Blattfarbe: Rot
Blütezeit: April, Marsch
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Parrotia B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL

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