Chinesische Zierquitte 'Hot Fire' Chaenomeles speciosa 'Hot Fire'
Artikelnummer: 119531Produktdetailbeschreibung
Chinesische Zierquitte 'Hot Fire' - niedrig wachsende Sorte der Zierquitte, die aus China stammt, wo die botanische Art an sonnigen Hängen, in Gebüschen und an Waldrändern wächst. In europäischen Gärten werden Zierquitten seit dem 19. Jahrhundert als früh blühende und langlebige Ziersträucher kultiviert. Diese Sorte bildet einen dichten, breit verzweigten, sommergrünen Strauch mit kräftigen Dornen, der in der Regel 1–1,5 m hoch und 1–1,5 m breit wird. Die Zweige wachsen ausladend bis leicht bogig. Von Mitte April bis Ende Mai erscheinen am älteren Holz schalenförmige Blüten mit einem Durchmesser von etwa 3–4 cm. Ihre Farbe ist ein sattes Karminrot bis Dunkelrot, in der Mitte betont durch gelbe Staubbeutel. Die Blüten öffnen sich vor dem Laubaustrieb oder gleichzeitig mit ihm und bilden so im Frühjahr einen markanten Kontrast zu den dunkleren Zweigen. Die Blätter sind oval, glänzend und sattgrün und bilden im Sommer einen ruhigen Hintergrund für andere Sträucher und Stauden. Im Herbst erscheinen im Inneren des Strauches, vor allem am älteren Holz, aromatische gelbgrüne bis gelbe Früchte. Roh sind sie hart und sauer, nach dem Erhitzen werden sie für Gelee, Marmelade oder als duftende Beigabe zu Apfelmischungen verwendet. Die Früchte enthalten Pektine, organische Säuren und Aromastoffe. Der Strauch eignet sich als Solitär, für gemischte Gehölzpflanzungen, freiwachsende Hecken, Hänge und naturnahe Gärten. Die Blüten werden von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht.
Anbau: Für eine reiche Blüte empfiehlt sich ein sonniger Standort, an dem sich die meisten Blüten bilden und die Pflanze ihren kompakten Wuchs behält. Gut gedeiht sie auch im lichten Halbschatten, wo die Blüte jedoch etwas weniger üppig ausfallen kann. Am besten eignen sich normale Gartenböden mit guter Durchlässigkeit und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Dauerhaft vernässte Standorte sind ungeeignet, da sie die Gesundheit des Wurzelsystems beeinträchtigen können. Die Pflanzung ist von März bis November möglich, außer bei gefrorenem Boden. In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen angebracht, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze kurze Trockenperioden gut und benötigt wenig Pflege. Im Frühjahr wirkt sich eine Gabe Kompost oder ein Dünger für Blütensträucher günstig aus. Der Rückschnitt erfolgt nach der Blüte durch Entfernen älterer, beschädigter oder ungünstig wachsender Zweige. Die Blüten werden am älteren Holz angelegt, daher sollte vor der Frühjahrsblüte kein starker Rückschnitt erfolgen. Für einen dichten Wuchs genügt in der Regel ein leichtes Auslichten alle paar Jahre. Die Frosthärte liegt bei etwa −30 °C, sodass die Pflanze auch in kälteren Regionen Deutschlands ohne Winterschutz zuverlässig überwintert. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 0,8–1,2 m, bei Gruppenpflanzungen etwa 1–2 Pflanzen pro m². An Schädlingen können gelegentlich Blattläuse, seltener Schildläuse auftreten. Bei guter Luftzirkulation und angemessener Bewässerung ist der Krankheitsbefall meist gering. Dank hoher Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und geringem Pflegeaufwand handelt es sich um ein zuverlässiges Gehölz, das sich auch für weniger erfahrene Gärtner eignet.
Autor: Jana | Revision: 04.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Scheinquitte (Chaenomeles) |
|---|---|
| EAN: | 2284900385124 |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | 40–60 cm |
| Plant Passport: | A: Chaenomeles B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
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