Chinesische Sycopsis Sycopsis sinensis

Artikelnummer: 102122
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Immergrüne, in kälteren Wintern teilweise halblaubabwerfende Zierart aus der Familie der Lorbeergewächse. Sie stammt aus Zentral- und Südchina, wo sie an Waldrändern, in Berggebüschen und auf feuchten, durchlässigen Böden wächst. Der Wuchs ist langsam bis mäßig schnell als aufrechter Strauch oder kleiner Baum, üblicherweise 4–6 m hoch und 2,5–4 m breit. Die Blätter sind ledrig, glänzend, dunkelgrün, schmal elliptisch bis lanzettlich und 6–10 cm lang. Von Februar bis März trägt sie kleine Blüten mit braunen Kelchblättern, roten Staubbeuteln und gelbem Pollen. Sie besticht sowohl als Solitärpflanze als auch in einer Gruppe mit anderen Lorbeergewächsen und Rispenhyzoothen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Sycopsis chinensis – eine immergrüne bis in kühleren Wintern teil-halblaubabwerfende Zierpflanze aus der Familie der Schneeballdoldenartigen. Sie stammt ursprünglich aus Zentral- und Südchina, wo sie an Waldrändern, in Gebirgshülsen und an feuchten, aber durchlässigen Standorten wächst. Das Wachstum ist langsam bis mäßig schnell; die Pflanze wächst als aufrechter Strauch oder kleiner Baum mit einer eiförmigen, halbdurchsichtigen Krone. In der ausgewachsenen Form erreicht sie üblicherweise eine Höhe von 4–6 m und eine Breite von 2,5–4 m, in warmem und feuchtem Mikroklima kann sie noch breiter werden. Die Blätter sind wechselständig, schmal elliptisch bis lanzettlich, 6–10 cm lang, lederartig, glänzend, dunkelgrün und erinnern durch ihr ruhiges Erscheinungsbild an Feigenblätter. Vom späten Winter bis zum frühen Frühjahr, meist im Februar bis März, öffnen sich in den Blattachseln kurze, dichte Blütenbüschel. Die Blüten besitzen keine auffälligen Kronblätter. Sie bestehen aus braun-filzigen Kelchblättern, aus denen rote Staubblätter mit hellgelbem Pollen hervortreten. Der Duft ist nicht ausgeprägt und die Früchte haben keine Zierwirkung. Die Pflanze hat keine Dornen und wird im Allgemeinen nicht als giftig aufgeführt. Sie eignet sich als Solitärpflanze an der Terrasse, in einem lichten Hain oder in einer Gruppe mit Schneebällen, Parvocalyx, Pieris, Schneebällen, Chinaschilf und Farnen.

Kultivierung: Bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte, die stets vor Nord- und Ostwind geschützt sind. Am besten gedeiht sie in wärmeren Regionen, im städtischen Mikroklimata, an einer Wand oder zwischen höheren Gehölzen, wo das Risiko von Frost und winterlicher Austrocknung der Blätter geringer ist. Der Boden sollte humos, locker, gleichmäßig leicht feucht und gut durchlässig sein. Der geeignete pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0, also sauer bis neutral. Kalkhaltige Böden werden nur bedingt vertragen; in schweren Lehmböden sind eine gute Drainage und die Zugabe von Kompost mit Laub zu empfehlen. In leichten sandigen Böden helfen Mulch und regelmäßiges Gießen im Sommer. Containerpflanzen werden von April bis Oktober gepflanzt, in warmen Regionen auch im März oder November, sofern der Boden nicht gefroren ist. Nach dem Pflanzen ist auf eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu achten, und die Wurzelzone sollte mit einer 5–7 cm dicken Mulchschicht abgedeckt werden. Eine mäßige Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem langsam wirkenden Dünger für Ziergehölze ist ausreichend. Ein Schnitt ist meist nicht erforderlich. Es werden lediglich trockene, beschädigte oder sich kreuzende Äste entfernt, am besten nach der Blüte oder im Sommer. Die Frosthärte liegt je nach Quelle etwa zwischen -12 und -18 °C, daher benötigen junge Pflanzen im Winter einen Schutz der Basis, einen windgeschützten Standort und bei strengem Frost ein Vlies. Der empfohlene Abstand bei der Solitärpflanzung beträgt 3–4 m.

Autor: Nikol | Revision: 24.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Weitere Ziergehölze & Raritäten
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Sycopsis B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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