Chinesische Scheinquitte Pseudocydonia sinensis
Artikelnummer: 80642 80640 80902 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Chinesischer Quittenbaum - Pseudocydonia sinensis ist der einzige Vertreter seiner Gattung und stammt aus den Bergregionen Zentral- und Ostchinas. Er gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist mit der klassischen Quitte sowie Zierquitten verwandt, von denen er sich vor allem durch das Fehlen von Dornen und größere Früchte unterscheidet. Unter unseren Bedingungen bildet er einen ausladenden Strauch oder einen kleineren Baum, der eine Höhe von 4–6 m und eine Breite von 3–5 m erreicht; unter sehr günstigen Bedingungen kann er noch höher werden. Eines der markantesten Merkmale ist die dekorative, abblätterne Rinde, die ein Mosaik aus grünen, grauen, orangefarbenen und braunen Tönen bildet, ähnlich wie bei Platanen. Im Frühjahr, gewöhnlich von April bis Mai, erscheinen einzelne rosa Blüten mit einem Durchmesser von 3–4 cm. Die Blüten sind zart duftend und stellen eine wertvolle Nektarquelle für bestäubende Insekten dar. Im Herbst reifen große, eiförmige Früchte mit einer Länge von 8–15 cm heran. Zunächst sind sie grün, nehmen bei der Reifung eine goldgelbe Farbe an und entwickeln einen markanten süß-würzigen Duft, der an eine Mischung aus Quitte, Äpfeln und Zitrusfrüchten erinnert. Das Fruchtfleisch ist im frischen Zustand hart und herb, gewinnt jedoch nach der Wärmebehandlung ein angenehmes Aroma. Die Früchte werden zur Herstellung von Marmeladen, Gelees, Sirupen, Kompotten, Fruchtpasten oder traditionellen asiatischen Teeaufgüssen verwendet. Sie enthalten Vitamin C, Pektine, Gerbstoffe und aromatische Substanzen, die sowohl in der Küche als auch in der traditionellen Volksheilkunde geschätzt werden. Die Pflanze ist selbstbefruchtend und benötigt zur Fruchtbildung keinen weiteren Bestäuber. Dank der dekorativen Rinde, den Blüten, den Früchten und der herbstlichen Blattfärbung gehört sie zu den attraktiven Solitären für größere Gärten und landschaftliche Pflanzungen.
Kultivierung: Der Chinesische Quittenbaum gedeiht am besten in voller Sonne und an warmen, geschützten Standorten, an denen die Früchte besser ausreifen. Es bevorzugt tiefgründige, humose und gut durchlässige Böden mit einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert von etwa 5,5–7,0, verträgt jedoch auch mäßig alkalische Böden. Junge Pflanzen freuen sich über regelmäßiges Gießen; nach der Anwurzelung vertragen sie kurzzeitige Trockenheit gut. Die Pflanzung ist von März bis November außerhalb der Frostperiode möglich. Die Blüte erfolgt von April bis Mai und die Ernte findet je nach Witterungsverlauf von September bis November statt. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen liegt bei etwa −20 bis −25 °C, weshalb sie für die meisten Regionen geeignet sind. In kühleren Lagen ist ein Standort an einem windgeschützten Ort, geschützt vor Winterwinden, vorteilhaft. Der Schnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen beschädigter oder ungünstig wachsender Zweige. Die Art ist allgemein kaum anfällig für schwerwiegende Schädlinge, es können jedoch Feuersbrust, Mehltau oder Monilia-Fruchtfäule auftreten. Dank ihrer Langlebigkeit, Anspruchslosigkeit und ihres hohen Zierwerts stellt sie eine interessante Alternative zum klassischen Quittenbaum sowie zu gewöhnlichen Obstbäumen oder Sträuchern dar.
Autor: Jana | Überarbeitung: 04.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Scheinquitte (Chaenomeles) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pseudocydonia B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
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