Chinesische Scheinquitte 'Nivalis' Chaenomeles speciosa 'Nivalis'

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Sie gehört zu den bewährten Quitten-Sorten, die durch eine frühe und regelmäßige Blüte bestechen. Er bildet einen kompakten Strauch, der etwa 1,5–2 m hoch wird und dessen Zweige im Frühjahr mit weißen Blüten mit goldenen Staubbeuteln bedeckt sind. An der Wende von September und Oktober reifen aromatische Früchte, die zur Herstellung von hausgemachten Marmeladen, Gelees oder Sirupen verwendet werden. Dank seines dichten Wuchses und der dornigen Zweige findet er auch Verwendung in schützenden Hecken. Der Kultivar verträgt städtische Umgebungen, sonnige Standorte sowie gelegentliche Trockenheit sehr gut und ist unter den Bedingungen der Tschechischen Republik voll frosthart.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Chinesische Quitte 'Nivalis' - ein sommergrüner, dorniger Strauch aus der Familie der Rosengewächse. Die botanische Art stammt aus China, wo sie an sonnigen Hängen, in Gebüschen und an Waldrändern wächst. Im 19. Jahrhundert gelangten Quitten in europäische Gärten und wurden aufgrund ihrer frühen Blüte und aromatischen Früchte zu geschätzten Gehölzen. Der Kultivar 'Nivalis' wird wegen seiner einfachen, reinweißen, schalenförmigen Blüten mit einem Durchmesser von etwa 3–4 cm kultiviert, die von März bis Mai an kahlen oder gerade austreibenden Zweigen erscheinen. Gelbe Staubbeutel verleihen den Blüten eine zarte, warme Mitte und heben sich schön von der graubraunen Rinde ab. Der Strauch erreicht meist eine Höhe von 1,5–2 m und eine Breite von 1,5–2 m, in nährstoffreicherer Erde kann er breiter werden. Die Zweige sind dicht, unregelmäßig verteilt und mit starken Dornen besetzt, was ihn zu einem nützlichen Gehölz auch für frei wachsende, defensive Hecken macht. Die Blätter sind kleiner, glänzend, sattgrün und sommergrün. Nach der Bestäubung bilden sich harte, kugelige bis eiförmige Früchte in gelbgrüner bis gelber Farbe, die von September bis Oktober reifen. Roh sind sie hart, sauer und herb; nach der thermischen Verarbeitung werden sie für Gelees, Marmeladen, Sirupe oder als aromatischer Zusatz zu Äpfeln und Birnen verwendet. Sie enthalten Pektine, organische Säuren, Gerbstoffe und Vitamin C. Die Blüten werden von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht. In der Komposition lässt sie sich gut mit Kornelkirschen, Schneebällen, Spiersträuchern, Ziergräsern, Frühlingszwiebeln sowie immergrünen Bodendeckern kombinieren.

Kultivierung: Geeignet ist volle Sonne bis Halbschatten. Die meisten Blüten bildet er an einem sonnigen, warmen und luftigen Standort; er verträgt auch städtische Umgebungen gut. Der Boden sollte eine normale Gartenerde sein, mäßig nährstoffreich, durchlässig und ohne langfristige Staunässe. Optimal ist eine leicht saure bis neutrale Reaktion von etwa pH 6,0–7,5, die Pflanze toleriert jedoch auch mäßig alkalische Böden. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt von März bis November, sofern der Boden nicht gefroren ist. Bei der Solitärpflanzung wird ein Abstand von etwa 1,5–2 m eingehalten, für eine frei wachsende Hecke werden ca. 0,8–1 m zwischen den Pflanzen verwendet. Junge Pflanzen benötigen ein regelmäßigeres Gießen, nach der Anwurzlung vertragen sie kurzzeitige Trockenheit. Mulch aus Rinde oder Kompost hilft, die Feuchtigkeit zu halten, sollte jedoch die Basis der Triebe nicht in einer dicken Schicht bedecken. Eine Düngung im Frühjahr mit reifem Kompost oder einem Langzeitdünger für Ziersträucher ist ausreichend. Der Schnitt erfolgt nach der Blüte, da sich die Blüten an älteren Hölzern bilden. Überalterte, beschädigte und sich kreuzende Äste werden entfernt; bei an Wänden geführten Pflanzen werden die jungen Triebe von Mai bis Juli eingekürzt. Der Kultivar ist frosthart bis ca. −25 bis −29 °C und überwintert unter normalen Bedingungen in der Tschechischen Republik ohne Schutz. In Gefäßen benötigt er ein größeres Substratvolumen, eine Drainage und einen geschützten Winterstandort. An Krankheiten können Blattfleckenkrankheiten, Mehltau, Monilia-Fruchtfäule oder die Rosenbrandkrankheit auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Schmierläuse. Eine gute Luftzirkulation und der Schnitt nach der Blüte reduzieren das Risiko einer zu dichten Verbuschung des Strauches.

Autor: Jana | Überarbeitung: 04.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Scheinquitte (Chaenomeles)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Chaenomeles B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL

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