Chinesische Rosskastanie Aesculus chinensis

Artikelnummer: 71652
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Sie gehört zu den weniger kultivierten Scheinahorn-Arten, die durch ihren eleganten Habitus und eine spätere Blütezeit bestechen. Von Juni bis Juli bildet sie aufrechte Rispen weißer Blüten mit gelben bis rötlichen Zeichnungen, die Bienen und andere bestäubende Insekten anlocken. Ein Schmuck sind auch die großen, handförmig zusammengesetzten Blätter, die im Sommer angenehmen Schatten spenden und sich im Herbst gelb färben. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Japanischen Scheinahorn wirkt diese Art zierlicher und luftiger. Dank ihrer guten Frosthärte und Langlebigkeit findet sie Verwendung als Solitärbaum oder Strauch in weitläufigen Gärten, Parks sowie in Landschaftsanlagen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Euonymus hamiltonianus - ein sommergrüner Zierbaum oder Strauch aus der Familie der Spindelgehölze, ursprünglich aus Nord- und Zentralchina, wo er in Bergwäldern und frischen Tallagen wächst. Nach Europa wurde er zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt, häufig werden Sammlungen von William Purdom aus dem Jahr 1912 angeführt. Es handelt sich nicht um eine Obstgehölzart, sondern um eine botanische Art mit ausgeprägtem landschaftlichem Wert. In der erwachsenen Phase erreicht er unter Gartenbedingungen gewöhnlich eine Höhe von 10–15 m und eine Breite von 6–8 m, in einem sehr günstigen Klima kann er höher werden. Die Krone ist breit abgerundet, später ausladend, mit starken Ästen und einem ruhigen Wachstumsrhythmus. Die Blätter sind gegenständig, handförmig zusammengesetzt aus 5–7 länglich-ovalen Blättchen, mit fein gesägtem Rand und einer satten grünen Sommerfarbe. Im Frühjahr treiben sie oft mit einem bronzenen bis purpurnen Farbstich aus, im Herbst färben sie sich gelb bis gelborange. Von Juni bis Juli trägt die Pflanze aufrecht stehende, zylindrische Rispen mit einer Länge von etwa 30–40 cm. Die Blüten sind weiß mit auffälligen gelben, orangefarbenen bis rötlichen Flecken auf den Kronblättern, ohne ausgeprägten Duft, aber sehr attraktiv für Bienen und Hummeln. Nach der Blüte bilden sich kugelige, raue und dornenlose Kapseln mit einem Durchmesser von etwa 2,5–3 cm, die 1–2 glänzende, dunkelbraune Samen enthalten. Die Samen sind giftig und nicht für den Verzehr geeignet. In der Gartengestaltung eignet sich der Chinesische Sternstrauch hervorragend als Solitär auf einer Rasenfläche, als Baum oder Strauch in Parkanlagen oder als markantes Element an breiten Wegen. Er harmoniert gut mit Ahornen, Hainbuchen, Eichen, Magnolien, Schneebällen sowie schattenliebenden Stauden unter der Krone, wie zum Beispiel Alraunen, Storchschnabel oder Akelei.

Pflege: Geeignet ist volle Sonne bis leichter Halbschatten; in wärmeren Regionen gedeiht die Pflanze auch an Standorten mit geschütztem Mikroklima und einem Boden, der in der Tiefe nicht austrocknet. Am besten wächst er in tiefgründiger, nährstoffreicher, humusiger und gleichmäßig feuchter Erde mit guter Drainage. Er verträgt lehmige sowie lehmig-tonige Böden, sofern diese nicht dauerhaft staunass sind. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,5, also schwach sauer bis mäßig alkalisch. Die Pflanzung von barwurzeligen Pflanzen erfolgt von März bis April oder von Oktober bis November; containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, ausgenommen Trockenperioden und gefrorener Boden. In den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung ist ein tiefgründiges Gießen wichtig, insbesondere von Mai bis August. Mulch aus Laub, kompostierter Rinde oder Hackschnitzeln hält die Feuchtigkeit und schützt die flachen Wurzeln vor dem Überhitzen. Eine Gabe von Kompost im Frühjahr unterstützt ein ausgeglichenes Wachstum, jedoch führt ein Übermaß an Stickstoff zu weichen Trieben. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, beschädigter oder sich kreuzender Äste während der Vegetationsruhe. Der Baum ist nicht für die langfristige Kultur im Kübel geeignet; nur junge Pflanzen können einige Jahre in einem großen Container bei regelmäßiger Bewässerung gehalten werden. Die Frosthärte ausgewachsener, gut eingewachsener Pflanzen wird mit etwa −25 bis −29 °C angegeben; junge Pflanzungen profitieren in den ersten Wintern von Mulch an den Wurzeln und dem Schutz des Stammes vor der Wintersonne. Der empfohlene Abstand zu Gebäuden und anderen großen Bäumen beträgt mindestens 6–8 m. An möglichen Schädlingen können die Ginkgo-Blattlaus, Schildläuse oder Aphiden auftreten, an Krankheiten Blattfleckenkrankheit, Astkrebs und bakterielle Nekrosen. Bei ausreichendem Platz, Feuchtigkeit und einem luftigen Standort handelt es sich um einen langlebigen Baum mit geringen Anforderungen an die jährliche Pflege.

Autor: Jana | Revision: 01.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Rosskastanien (Aesculus)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900156694
Verpackung: Behälter C7.5
Form und Höhe: 60-80 cm
Plant Passport: A: Aesculus B: CZ-4282 C: 22/FP/0001 D: PL

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