Chinesische Pfingstrose 'Holbein' - Paeonia lactiflora 'Holbein' Paeonia lactiflora 'Holbein'
Artikelnummer: 134760Detaillierte Produktbeschreibung
Pfingstrose 'Holbein' - eine langlebige Staude, ursprünglich aus Ostasien, wo sie auf Wiesen, felsigen Hängen und Waldrändern in Regionen mit kalten Wintern und feuchteren Frühlingen wächst. Die Sorte 'Holbein' wurde 1910 von Goos & Koenemann in Deutschland gezüchtet und gehört zur Gruppe der Lactiflora. Sie bildet einen aufrechten, leicht ausladenden Horst von etwa 80–100 cm Höhe und 70–90 cm Breite, mit tief geteilten, dunkelgrünen Blättern, die bis in den Herbst hinein dekorativ bleiben. Von Mitte Mai bis Juni öffnen sich einfache, schalenförmige Blüten mit einem Durchmesser von etwa 14–16 cm. Die Blütenblätter sind bei der Blüte tiefrosa und verblassen allmählich zu einem zarten Pastellrosa, das Zentrum wird von auffallend gelben Staubgefäßen ausgefüllt. Häufige Seitenknospen verlängern die Blütezeit. Der Duft ist zart süßlich und dank des offenen Zentrums sind die Blüten gut für Bienen und Hummeln zugänglich. Sie findet Anwendung in Staudenbeeten, in ländlichen Pflanzungen und als Schnittblume. Sie kombiniert sich natürlich mit Schwertlilien, Salbei, Katzenminze, Storchschnabel, Ziergräsern und hellblühenden Rosen. Die Pflanze ist nicht essbar und kann bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
Anbau: Bevorzugt volle Sonne bis leichten Halbschatten und einen windgeschützten Standort, da große Blüten im Regen schwer werden können. Wächst am besten in tiefer, humoser und gut durchlässiger Erde mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,5. In Tonböden ist eine Drainageschicht und eine Beimischung von Kies sinnvoll, in leichten Böden ist hingegen ein höherer Anteil an Kompost ratsam. Die Bewässerung ist vor allem in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung wichtig, nach dem Einwurzeln verträgt sie kurzzeitige Trockenheit, aber lange Trockenperioden verkleinern die Blüten. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei veredelten Pflanzen wird empfohlen, die Veredelungsstelle etwa 10–15 cm unter die Oberfläche zu setzen, damit der Strauch mit der Zeit eigene Wurzeln bildet. Gedüngt wird sparsam, im Frühjahr bewährt sich ein langsam lösliches Düngemittel mit einem höheren Anteil an Kalium und Phosphor, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert weiches Wachstum. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener oder gefrorener Äste nach der Blüte, eine Formgebung ist meist nicht erforderlich. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt in der Praxis etwa bei -25 °C, Knospen können durch späte Fröste im Frühjahr geschädigt werden, daher helfen Windschatten und eine leichte Wintermulchdecke. In regnerischen Frühjahren können Grauschimmel oder Blattflecken auftreten, wertvoll sind ein luftiger Standort und eine nicht übermäßig feuchte Mulchschicht ohne direkten Kontakt mit der Stammbasis. Empfohlene Abstände betragen etwa 1,2–1,5 m je nach gewählter Komposition. In einem Kübel kommt sie nur bei ausreichender Tiefe, regelmäßiger Bewässerung und winterlichem Schutz des Wurzelballens vor dem Durchfrieren zur Geltung.
Mehr dazu: Anleitung zum Pfingstrosenanbau
Autor: Nikol | Überarbeitung: 3.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Chinesische & Japanische Pfingstrosen |
|---|---|
| EAN: | 2284900494710 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Paeonia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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